Charme-Offensive

Was erwartet Touristen in GE? Was denken sie über uns? Wie werben wir für uns?

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Charme-Offensive

Beitrag von Verwaltung »

Charme-Offensive

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Foto: WAZ, Martin Möller Eins von drei (nicht plakatierten) Motiven des FH-Teams.
"11 Freunde" müsst ihr sein: Das gleichnamige FH-Team - vorne Studentin Mihaela Dascalu mit einem Schalke-Lolly - und sein Siegermotiv.

Plakat von FH-Studenten hängt seit gestern an 100 Stellen in der Stadt


Innovativ. So sind sie halt, die Studenten des Journalistik-Studiengangs der Fachhochschule: Setzen sich zusammen und brüten eine plakative Werbekampagne für Gelsenkirchen aus. "Charmant. So sind wir halt" steht seit gestern auf 100 City-Light-Postern in der Stadt geschrieben. Zwei Wochen lang können Gelsenkirchener das vom FH-Studententeam "11 Freunde" entwickelte Motiv mit dem Baby und dem "ungenießbaren" BVB-Lolli bewundern und sich damit identifizieren - oder auch nicht. Den Startschuss gaben die "11 Freunde" gestern an der 302-Haltestelle am Rathaus Buer mit OB Frank Baranowski und Stadtmarketing-Chef Wolfgang Lalakakis.

Wie berichtet, hatten sich 16 Gruppen und insgesamt 164 Studenten unter Federführung von FH-Professor Kurt Weichler an dem Wettbewerb für die Image-Kampagne beteiligt. Die Plakatierung wurde finanziert von Stadt und Stadtmarketing Gesellschaft. Fortsetzung folgt: Auch die Zweit- und Drittplatzierten FH-Teams sollen sich mit einem (gemeinsamen) Beitrag an 100 City-Light-Standorten präsentieren - und zwar im April.

WAZ loc 06.02.2007

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JürgenB
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Beitrag von JürgenB »

Achtung Copyright der Bilder beachten!

Ansonsten: interessant, wer da jetzt Professor ist. Kurt Weichler hat mal Anfang der Achtziger eine Diplomarbeit über Alternativzeitungen veröffentlicht an der Uni Münster. Von daher kenne ich ihn als alter Alternativmedienfuzzy noch.

War dann später auch in der Hamburger Glanzpostillenszene tätig ("Prinz" = ex-"Guckloch", "Wiener" und andere Bauer-Postillen), so die Auskunft auf seiner Website an der FH.

http://www.fh-gelsenkirchen.de/fb02/hom ... index.html
Geboren im Jahre der Meisterschaft - nicht wie ihr alle denkt, sondern 3 Jahre früher!

Heinz
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Beitrag von Heinz »

JürgenB hat geschrieben:Achtung Copyright der Bilder beachten!
Die Artikel der WAZ dürfen grundsätzlich hier zitiert werden, wenn ein Hinweis auf die Quelle eingefügt ist. :wink:

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PR-Studiengang hat exat eine Studentin

Beitrag von Verwaltung »

WAZ hat geschrieben:Im Masterstudiengang „Public Relations" an der Fachhochschule Gelsenkirchen hat sich nur eine Studentin eingeschrieben. Cornelia Keller genießt die ungewohnte Eins-zu-Eins-Be-treuung. Leiter Karl-Martin Obermeier hofft indes auf Zuwachs.
Bild Foto: Thomas Schild
Von einer Eins-zu-Eins-Be-treuung können Studenten normalerweise nur träumen. Am Institut für Journalismus und PR der Fachhochschule Gelsenkirchen gibt es diese Situation: Nur eine Studentin ist im neuen Masterstudiengang „Public Relations" eingeschrieben. Werfen die Dozenten ihre Power-Point-Präsentationen an die Wand, stellen sie Fragen - sie können sicher sein, dass man ihnen zuhört. Denn auf dem einzigen Stuhl, der vor ihnen besetzt ist, sitzt Cornelia Keller. Und die kann sich hinter keinem anderen Kommilitonen verstecken.
Kellerist zurzeit die berühmteste Studentin der FH, hat ihr das Etikett als „Deutschlands einsamste Studentin" (so nannte sie der „Deutschlandfunk") doch eine Dauerpräsenz in den Medien beschert. Kaum eine Woche vergeht, in der Zeitungen, Online-Portale oder Radio-Sender nicht über sie und den von ihr gewählten Studiengang berichten.
Karl-Martin Obermeier, der Leiter des Studiengangs, kann ob der „Ehre", die sein jüngstes Kind in den Medien genießt, nur gequält lächeln. Von der Qualität der Ausbildung ist er fest überzeugt, allein: Es fehlen Studenten. Noch, fügt er an.
Woran es hapert? Es habe lange gedauert, bis es grünes Licht für den Studiengang gab, sagt der Professor, da sei die Zeit bis zum Start im Oktober zu knapp gewesen, um ausreichend für ihn werben zu können. Außerdem, auch das will er nicht verhehlen, sei die im Frühjahr losgetretene Lawine um den mutmaßlichen Subventionsbetrug rund um die FH inklusive der verhafteten Kollegen „nicht gerade förderlich". Und dann sind da noch die Kosten in Höhe von 20 000 Euro, die der zweijährige Weg zum Master kostet.
Doch der promovierte Sozialwissenschaftler ist optimistisch und glaubt, dass zum Wintersemester weitere Studierende einsteigen. Der Betrieb, sagt Obermeier, würde „vollkommen unproblematisch laufen, wenn wir mehr als sechs Studierende zusammenhaben".
Der Studiengang, betont er, sei „wichtig für die Fachhochschule, die Stadt und die Region", weil (noch) einzigartig in der Republik und deshalb gut fürs Renomee. Das Konzept: Vor den Prüfungen belegen die Studenten bei dem „besonders innovativen Weiterbildungsangebot" (Obermeier) 20 Module, dafür sind sie einmal im Monat an drei Tagen ganztägig an der FH. Betreut werden sie dabei von „einzigartigen Lehrbeauftragten", darunter etwa Horst Avenarius (Deutscher PR-Rat) oder Ex-NRW-Minister Detlev Samland.
Cornelia Keller ist zurzeit nicht in Gelsenkirchen. Von ihr wird berichtet, dass sie die Betreuung „sehr genießt". Obwohl sie sich immer akribisch vorbereiten muss. Denn sie kommt ja immer dran.

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