Künstlersiedlung Halfmannshof Bildhauersymposium

Werke, Ausstellungen, Künstler, Bewohner und Geschichte der 1931 gegründeten Künstlersiedlung Halfmannshof

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Heinz
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Künstlersiedlung Halfmannshof Bildhauersymposium

Beitrag von Heinz »

Zur Künstler-Siedlung Halfmannshof


Internationales Bildhauersymposium 02.-09. September 2006 Gelsenkirchen

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Hans Georg Wagner begegnet seinem Baum

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Bülent Cinar - Hans Georg Wagner - Muhamed Bajramovic - Sam McGeever - Tomasz Witkowski - Edith Nagunewska

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Muhamed Bajramovic - Stillleben mit Gips - Trog - Sporttasche - Klarsichthülle - Skulpturenentwurf

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Tomasz Witkowskis Gravitationsermittlungen

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Feuer - Flamme - Zangen - Erz und Bülent Canar

Die Künstler aus den Gelsenkirchener Partnerstädten haben als Themenvorgabe “Partnerschaft - gemeinsame Vielfalt”. Die fertigen Skulpturen sollten ursprünglich auf der grünen Halde Hattinger Straße nahe der Fußgängerbrücke ausgestellt werden. Vandalismusbefürchtungen waren für den jetzigen Standaort im Halfmannshof maßgeblich.

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Das internationale Bildhauer Symposium in Gelsenkirchen hat Halbzeit und Mittagspause.

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Hans Georg Wagner aus der Partnerstadt Cottbus:

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Sam McGeever aus der Partnerstadt Newcastle / England:

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Muhamed Bajramovic aus der Partnerstadt Zenica / Bosnien-Herzegowina:

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Bülent Cinar aus der Partnetstadt Büyükcekmece Türkei:

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Tomasz Witkowski und Edith Nagunewska aus der Partnerstadt Olsztyn (Allenstein) Polen:

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Verwaltung
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Beitrag von Verwaltung »

Entstehung einer afrikanischen Stele für die evangelische Kirchengemeinde Rotthausen:

http://rotthausen-meets-the-world.de/in ... stele.html

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Triode
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Beitrag von Triode »

Kritisches zum Halfmannshof,aber auch zur HSH Seite der Stadt

http://theruhr.blogspot.com/2007/11/auf ... stadt.html

Heinz
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Beitrag von Heinz »

Triode hat geschrieben:Kritisches zum Halfmannshof,aber auch zur HSH Seite der Stadt

http://theruhr.blogspot.com/2007/11/auf ... stadt.html
Höchstinteressant, vor allem die Bemerkungen in Richtung ISG :shock:

Josel
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Beitrag von Josel »

Ach wie schön, mal wieder ein Beitrag vom Weltkind. Dieses Kind hatten wir doch hier schon einmal mit der Geschichte über einen Russen, der sein ganzes Geld nun in Essen ausgibt, weil das Schloss Horst nicht genau dann Führungen veranstaltet, wenn der Russe gerade davorsteht.

Diesmal bezeichnet das Kind gleich zu Beginn Ückendorf als "Dreckloch". Ich bin aber lernfähig und stimme an: Geniale Satire! Begnadeter Autor! Mehr davon!

Vor lauter Lachen konnte ich gar nicht weiterlesen...

J.
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Heinz
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Beitrag von Heinz »

Hier ist der Beitrag von Weltkind zum Schloß:

http://www.gelsenkirchener-geschichten. ... t=weltkind

pito
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Beitrag von pito »

Wäre schön wenn man die Inhalte des Textes noch mal ohne die ganze Polemik bekommen könnte. Er kritisiert nach Strich und Faden als wären wir eine ganze Stadt von Alt-Nazis, die ihren Dreck unter den Teppich gekehrt und diesen festgenietet hätten. Seine "versöhnliche" Ausnahme der heute hier lebenden und arbeitenden am Schluß des Pamphlets zieht da nicht so recht. :?

Dabei steckt sicher viel Wahrheit drin. Sicher war hier im dritten Reich so manches im Gange. Gelsenkirchen war ja schließlich nicht irgendeine Stadt, sondern Hauptindustriestandort. Und sicher ist nachher so manches vertuscht worden wie überall in Deutschland. Aber aus der Tatsache, dass es offenbar Lücken in den Archiven gibt, zu schließen, dass da doch wohl nur Dreck beseitigt worden sein kann, scheint mir ein bißchen sehr simpel. Da sollte er mit etwas mehr rüber kommen. Und die fehlende Denneborg-Ecke in der Stadtbücherei ist ein "Beweis" für dessen braune Gesinnung. Alles klar!

Auch ich würde sagen, dass der Halfmannshof insgesamt gesehen eher ein gemütlicher, kulturell wenig bedeutender Club alter Handwerker ist. Ja und? Problem? Muss es doch auch geben.
Und ich frage mich ebenfalls, ob Herr Moos die richtige Wahl für die Hans-Sachs-Haus-Seite war. Seine Designs finde ich auch nicht so überwältigend. Aber muss man ihm das so vor den Latz knallen?
Das städtische Dokumentationszentrum und die diversen, umfangreichen Veröffentlichungen (z.B. zu Zwangsarbeitern in GE) läßt er unerwähnt.

Mit seiner scharfen, kategorischen Verurteilung diverser Leute disqualifiziert sich der Autor selbst. Er hat dem Thema damit nicht gedient. Er scheint mir auch zu denen zu gehören, die jeden, der im dritten Reich lebte und nicht als todesmutiger Widerstandskämpfer auffiel, kategorisch zum glühenden Nazi stempeln. Sicher war da viel Dreck, aber damit rumzuschmeißen wird keine Aufklärung zur Folge haben.

Josel
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Beitrag von Josel »

Pito, Du verstehst keinen Spass und bist ein unverbesserlicher Lokalpatriot! Und wenn einer so aufheult wie Du, dann steckt garantiert göttliche Satire dahinter. Frag mal Jürgen B. :wink:

J.
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pito
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Beitrag von pito »

Tja, komische Satire. Wenn sie doch ne Pointe hätte. :roll:

Ich rech mich auf!

Heinz
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Beitrag von Heinz »

Weltkind ist eine Dame :wink:

Ich finde die Polemik okay, Zuspitzung muss auch sein. Allerdings lese ich möglicherweise selektiv oder bewerte anders.
Die pauschale Ver- und Beurteilung ist doch längst nicht mehr in dieser Form zulässig. (Womit ich nun auch keinen Persilschein für alle ausgestellt haben will) Siehe Beitz und andere... z.B. John Rabe - Mitglied der NSDAP http://de.wikipedia.org/wiki/John_Rabe

Trotzdem sind da Fragen, die ich schon gerne beantwortet hätte - was die Halfmannshöfer in der Nazizeit betrifft.

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Verwaltung
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Beitrag von Verwaltung »

weltkind hat geschrieben:denneborg hatte 1934 den niederrheinischen erzaehlerpreis bekommen (fuer welches werk, ist unbekannt)
goruma hat geschrieben:Er (Denneborg) wurde nach dem Erscheinen seines ersten Buches "Die hölzernen Männer. Ein Roman für fröhliche Leute von neun bis neunzig Jahren" mit dem niederrheinischen Erzählerpreis ausgezeichnet.
Quelle: http://www.goruma.de/Staedte/G/Gelsenki ... sonen.html

Edit:
Dieses Buch erschien einmal in den 30ern und 1950 offenbar noch mal unter dem Titel: "Die hölzernen Männer. Eine Kasperli-Geschichte für fröhliche Kinder"
Zuletzt geändert von Verwaltung am 11.12.2007, 15:45, insgesamt 1-mal geändert.

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blaumann
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Beitrag von blaumann »

Heinz hat geschrieben:Weltkind ist eine Dame :wink:
...und feiert wahrscheinlich gleich zweimal im Jahr - Weltfrauentag und Weltkindertag! Wenn dat spätere Generationen erfahren... :oops:

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