Bunkerpresse Ausgabe Nummer 2

Das Jugend- und kommunikationszentrum im Arminbunker

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Fuchs
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Bunkerpresse Ausgabe Nummer 2

Beitrag von Fuchs »

viel Spass beim stöbern...

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Heinz
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Costa Gavras Film Z

Beitrag von Heinz »

Der Film "Z" stand damals auf dem Index, so weit ich mich erinnere.
Na, Jürgen B. wird mehr darüber wissen und hoffentlich auch berichten.
Es war Zensur!
Filmzensur aus politischen Gründen.
Und für Jürgen Kramer: NEIN, ich will damit die Ideologie der RAF transportieren. 8)

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JürgenB
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Re: Costa Gavras Film Z

Beitrag von JürgenB »

Heinz hat geschrieben:Der Film "Z" stand damals auf dem Index, so weit ich mich erinnere.
Na, Jürgen B. wird mehr darüber wissen und hoffentlich auch berichten.
Es war Zensur!
Filmzensur aus politischen Gründen.
Und für Jürgen Kramer: NEIN, ich will damit die Ideologie der RAF transportieren. 8)
Als erstes @ Fuchs: du beschämst mich. Ich komme gar nicht nach mit dem Scannen in meiner wenigen Zeit. Die Bunkerpresse 2 hätte eigentlich schon längst fertig sein müssen. Gut, es gibt ja noch 2 Ausgaben.

@Heinz: Auf dem Index? Was für'n Index? Filme waren meiner Kenntnis nach nicht verboten (abgesehen von Nazi-Propagandaschinken, die nur von pädagogischem Personal mit entsprechendem Lernziel gezeigt werden durften).. Denn auch "auf dem Index", beispielsweise bei jugendgefährdeten Schriften heißt nur, dass nicht für sie geworben werden darf und Menschen ab 18 Jahren durchaus nach den Produkten unter der Ladentheke fragen durften. Und bei Filmen gab es ja eh die Altersklassifizierung. Wobei "Z" nun wirklich bis dahin der bekannteste Film von Costa-Gavras (einer meiner Lieblingsregisseure wegegn seiner vielen Politthriller) war. Er ist auch oft genug im Fernsehen gelaufen. Und als Buch war er ja auch zu haben. Ich hab es jedenfalls gelesen.

Was viel eher Bauchschmerzen bereitet haben durfte war Costa-Gavras' Film "Der unsichtbare Aufstand", der nicht einen konkreten realen Fall wie "Z" zur Grundlage hatte, sondern etwas allgemeiner die Problematik der Stadtguerilleros in einem südamerikanischen Land thematisierte, wo die Guerilleros einen verkappten amerikanischen Geheimdienstmann entführen und im "Volksgefängnis" verhören und nach einsetzender Repression durch die Militärs per Abstimmung zum Tode verurteilen (übrigens mit einer tollen Rolle für O.E. Hasse als kritischem Zeitungsmann).

Hintergrund war da eher die generelle politische Lage in z.B. Uruguay. Ich glaube, dieser Film war Mitte der siebziger Jahre , als die Stadtguerrilla in Deutschland den fatalen Fehler machte und die BRD mit einer südamerikanischen Militärdiktatur gleichsetzte, sehr viel mehr tabuisiert als "Z".

Allerdings kann ich mich erinnern, dass auf Jahrzehnte das einzige Mal, dass ich diesen Film gesehen habe, es im KOMIC war (wahrscheinlich hatte die Duisburger atlas-Film ihn eine Zeit lang im 16-mm-Verleih). Erst vor ein paar Jahren ist der Film im Zuge der Historisierung der Ereignisse auch mal wieder im deutschen Fernsehen zu sehen gewesen (das ZDF hat ihn '92 ausgestrahlt. Ich hab ihn gleich auf Cassette aufgezeichnet, vor einiger Zeit lief er glaub ich auch in der ARD).

Ich glaub, ab 1. Mai '79 war was ganz anderes auf dem Index: das KOMIC. Jedenfalls kam es abends nach Ende des "Liederjan"-Konzertes zu einem überraschend massiven Polizeieinsatz. Ein Streifenwagen monierte, dass der Liederjan-Bandbus direkt vor dem KOMIC-Eingang stand, weil die Band noch einen Verstärker einladen wollte. Normalerweise eigentlich kein Problem: an einem Feiertagabend in der schmalen, kaum befahrenen Neumarktgasse mal für 5 Minuten trotz Halteverbotsschilds mal kurz zum Einladen einen Bus abzustellen. Es gab eine Diskussion mit den Polizisten, die vielleicht ein wenig heftig war. plötzlich standen vier zivile Passate um uns herum und zehn Minuten später fand ich mich auf der Wache in der Overwegstr. wieder, wo die gesamte Besatzung der Wache auf mich eindrosch und ich dann mit einem Nasenbeinbruch über die Zwischenstation Ev. Krankenhaus (die kannten derartige Vorfälle schon) wieder nach Hause kam.

Am nächsten Morgen musste ich mit Dröhnschädel wieder in meinen Käfer steigen, um nach Göttingen zu fahren, weil ich mitten in den Examensvorbereitungen stand. Im Komic war man sich ziemlich einig darüber, dass die Aktion von Seiten der Bullen provoziert worden war. Die Zivilwagen waren einfach zu schnell zur Stelle. Warum allerdings, da haben wir lange drüber spekuliert. Um den linken Langhaarigen mal einen Denkzettel zu verpassen oder was?
Geboren im Jahre der Meisterschaft - nicht wie ihr alle denkt, sondern 3 Jahre früher!

Heinz
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Beitrag von Heinz »

@jürgenB

ohh je, natürlich, mein Gedächtnis. :(

Der unsichtbare Aufstand war es.
Und mit Index ist gemeint, dass er in diesen Jahren nicht im Fernsehen gesendet werden durfte.
Was natürlich keine Zensur ist. Oder doch? :roll:

Dunkel in Erinnerung habe ich auch noch diesen Polizeieinsatz.. war ne merkwürdige Zeit.. :roll: :roll:

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JürgenB
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Mai-Parolen

Beitrag von JürgenB »

Was ich noch im Zusammenhang mit dem 1. Mai '79 in Erinnerung habe waren die Vorbereitungen. Gewöhnlich saßen wir Ende März/Anfang April auf der VV im KOMIC zusammen und machten Brainstorming für die Mai-Parole, mit der wir unser Transparent schmückten.

Ein ansonsten eher unpolitischer Typ beteiligte sich ziemlich rege mit Vorschlägen, die für mich seither Klassiker sind:

"Zu den Waffeln!"

und (ganz im Sinne der Autonomie des KOMIC):

"Für Klassenkampf in Selbstverwaltung!"
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Fuchs
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werd ich noch glatt zum Rotfuchs...

Beitrag von Fuchs »

@JürgenB:

Na, dann machste halt die Nr. 3 und in der Zwischenzeit kann ich wieder in den Kellerkisten kramen...

Gruß,
M

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Dietmar
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Etat de Siege.

Beitrag von Dietmar »

„Etat de Siege“ war von 1972.

Der Film hatte einen wahren Fall zum Hintergrund. Am 10.8.1970 wurde der amerikanische Staatsbürger A. Mitrione, der zuvor gekidnappt worden war, von den uruguayischen Stadtguerillas Tupamaros erschossen. „Allgemein“ wurde nicht das „Problem der Stadtguerillas“ problematisiert, sondern in erster Linie die sozialen Missstände, die Korruption und der grausame Polizeiterror. Costa-Gavras rechtfertigte letztlich (parteiisch) Gewalt als Mittel des Widerstandes.

Inwieweit der Film sich an die am 31. März 1970 stattgefundene Entführung des Karl Graf von Spreti in Guatemala City durch die FAR (Bewaffnete Revolutionäre Streitkräfte) anlehnte, muss offen bleiben. Bezüge dazu, wie ich meine, gibt es eindeutig. Spreti wurde am 5. April 1970 erschossen.

Auch wenn es hier nicht relevant erscheint, sei hinzugefügt, dass der im Roten Punkt Prozess in Dortmund (1971-1974) verurteilte „Rädelsführer“ Klaus D., wegen eines Artikels zur Entführung Spretis in der „Bochumer Studenten Zeitung“ seinerzeit angeklagt worden war und verurteilt wurde.

Die DVD gibt es nur in einer englischen Fassung. Ein Kaufvideo ist nicht mehr erhältlich. Er lief vor einigen Monaten noch einmal auf „arte“. Die Musik war von Mikis Theodorakis. Der politische Film ist eine Sache für sich. Es gibt nur wenige gute, das sei am Rande bemerkt.

Heinz
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Beitrag von Heinz »

@Didi

jetzt Butter bei de Fische:
1. Ist das ein guter politischer Film
und
2. hast du den genannten Artikel noch und kannst ihn hier reinstellen?

O.W. Fischer spielte dort einen Journalisten.... oder verwechsele ich auch das? :roll:

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JürgenB
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guter politischer Film

Beitrag von JürgenB »

Es ist ein guter politischer Film. Costa-Gavras hat mich noch nie enttäuscht.

Ja, wie ich schon geschrieben habe, spielte O. E. Hasse einen kritischen Journalisten, der die Militärs und die Regierung mit einem gewissen Zynismus auf Wahrheit drängend immer wieder nervt.
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Dietmar
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Etat de Siege.

Beitrag von Dietmar »

Heinz Niski bat mich darum, eine Filmkritik von mir über den „Unsichtbaren Aufstand“ hier hineinzustellen. Eine Kritik bzw. einen Vergleich dazu hatte ich anlässlich des Films von Steven Spielberg „München“ geschrieben. Dem Wunsch von Heinz komme ich hiermit gerne nach.

DER UNSICHTBARE AUFSTAND UND MÜNCHEN

EIN (UN-)HISTORISCHER VERGLEICH


von DIETMAR KESTEN, GELSENKIRCHEN, 29. JANUAR 2006.

In COSTA -GAVRAS „Der unsichtbare Aufstand“ (1972) gibt es bedrückende Bilder, die haften bleiben, weil sie den Zuschauer in den Bann eines Dramas ziehen, das von Hoffnungslosigkeit, Erschöpfung, politischer Indoktrination und terroristischer Willkür geprägt ist. In einer Zeit, in der die deutsche „Rote Armee Fraktion“ , die französische „Action Directe“, die italienischen „Roten Brigaden“, „ETA“ und „IRA“ zuschlugen, musste ein politischer Film, der von Terroristen und ihren Aktionen handelte, wie ein Schlag ins Gesicht wirken.

Im Mittelpunkt des 1972 gedrehten Films standen die „Tupamaros“, jene Untergrundorganisation in Uruguay, die erstmals 1963 auffielen, als eine Gruppe von jungen Männern einen Schweizer Schießverein in Montevideo überfielen. Diese Bewaffnungsaktion begründete die berühmte Stadtguerilla Lateinamerikas, die ihren Namen nach einem Inka König (Tupac Amaru) gewählt hatten. Ihr Konzept der Guerilla basierte auf Entführungen hochgestellter Persönlichkeiten, Anschläge in Großstädten, Geldbeschaffungsaktionen. Damit wollten sie auf die verheerende Situation in ihrem Land aufmerksam machen, einen Kampf gegen Rechtlosigkeit und Unterdrückung führen, gegen die politische Macht in Uruguay, die sich zum Handlanger der amerikanischen „Imperialisten“ gemacht hatte.

Im Film befindet man sich zu jener Zeit, in der sie glaubten, mit Intellekt und Geschick die Gesellschaft verändern zu können. Im August 1970 wird der amerikanische Staatsbürger Daniel M. MITRIONE entführt, der später erschossen wurde. Von Linksgruppierungen wurde diese Entführung damals weltweit begrüßt. Heute dürfte sie als Vorstufe der modernen Selbstzerstörung gelten, als Opferung auf dem Weltmarkt, die in die totale Selbstverlorenheit terroristischer Aktivitäten übergeht.

In SPIELBERGs München drang ein Kommando des „Schwarzen September“ am 5. September 1972 in das Olympiadorf ein und überfiel das Haus der israelischen Ringer, erschoss einige von ihnen und nahm 9 Athleten als Geiseln. Das Kommando wollte damit in Israel einsitzende Gesinnungsgenossen freipressen und mit einer Chartermaschine die Bundesrepublik verlassen. Der „Schwarze September“ gründete sich vermutlich im September 1970, in der Zeit als im Nahen Osten durch den Tod NASSERs Ägypten den Führungsanspruch in der arabischen Welt verlor. Nach dem Sechs -Tage Krieg 1967, spätestens jedoch mit der Schlacht von Karama (1968) in Jordanien bildete die „PLO“ einen Staat im Staat. Und verschärfte damit die Konfrontationen mit HUSSEIN.

Die „Volksfront zur Befreiung Palästinas“ (PFLP) verübte am 2. September 1970 ein Attentat auf ihn. Daraufhin kommt es in Jordanien zu schweren Ausschreitungen und bewaffneten Kämpfen zwischen den verschiedenen Freischärlergruppen. Im „Schwarzen September“ stehen sich Regierungstruppen und die „Palästinensische Befreiungsorganisation“ (PLO) gegenüber. Im Juli 1971 enden diese Kämpfe, die zig tausend Tote hinterlassen, mit dem Sieg der Anhänger von König HUSSEIN.

Am 6. September entführte die „PFLP“ drei Flugzeuge nach Kairo und Zarqa bei Amman. Die Entführung eines vierten Flugzeuges (von Leila KHALED) gekapert, scheitert. Später werden die entführten Maschinen von der „PFLP“ am Boden gesprengt. Am 16. September gibt HUSSEIN den Befehl zur endgültigen Niederschlagung des Aufstandes und lässt palästinensische Flüchtlingslager bei Amman bombardieren. Zur „PLO“ Unterstützung beordert Syrien Panzer nach Jordanien. Ein Abkommen zwischen NASSER und GHADDAFI bringt als Ergebnis, dass die „PLO“ ihre Stützpunkte in den Libanon verlegen muss. Hier irgendwo bildete sich der „Schwarze September“ als Abspaltung oder Fraktion aus der „PFLP“ oder der „PLO“ heraus. Die „PLO“ wird sich später von den Münchener - Aktionen vehement distanzieren.

Vergleicht man beide Filme miteinander, so fällt auf, dass die Hintergründe keine zufälligen Erscheinungen waren, sondern dass sie eine reale Entsprechung in der Weltpolitik hatten. Sie waren damals an keinen sozialen oder kulturellen Ort gebunden. Politische Befreiung von Unterdrückung und Ausbeutung, Kolonialismus, diktatorischem Polizeiterror, Korruption und militärischer Verfolgung gipfelte in den Kampf für eine neue soziale Gerechtigkeit. Während die heutigen religiös -fundamentalistisch motivierten Terroristen mit Selbstmordattentaten die Vernichtung der „gottlosen“ Weltordnung anstreben, hatten „Tupamaros“ und „Schwarzer September“ womöglich noch ganz andere Ziele. Als beide Gruppierungen jedoch erstmals Gewalt anwandten, bedeutete das auch schon ihr politisches Ende.

„München“ von Steven SPIELBERG hat natürlich kein Interesse daran, die historischen Hintergründe zu recherchieren, aus denen die Aktionen des „Schwarzen September“ resultierten. So setzt er einfach auf eine unhistorische Wahrheit: Keine Verlautbarungen, keine Kommuniques, keine Hintergrundinformationen, sondern Fiktionen über Fiktionen. Hier wie dort erfährt man nichts von den Ideen, Zielen oder Motivationen der Attentäter. Sie werden dem Staat gegenübergestellt, der reagiert, der sich nicht verhandlungsbereit zeigt, sondern hart bleibt. Hier wie dort wird mit der Eskalationsstrategie durch die Sicherheitskräfte eine mögliche Verhandlungsposition sofort ab absurdum geführt. Die Verhandlungsergebnisse waren aber von vornherein klar: Es werden keine Gefangenen ausgetauscht. Die Terroristen sind zu liquidieren.

Damit ist in beiden Filmen die Mär zerstört, dass man die Regierungen jemals zu etwas zwingen könnte. Weder COSTA - GAVRAS noch SPIELBERG differenzieren in ihren Darstellungen. Unrechtsprobleme interessieren sie nicht wirklich; denn niemand kann seine Hände in Unschuld waschen. Und die heuchlerische Toleranz lässt erst recht keine Definition von den Guten und den Bösen zu. Beide Filme sind insofern ahistorisch. Aber auch parteiisch. Während der Regisseur von „Z“ (1968), „Vermisst“ (1981), „Verraten“ (1987) sich eindeutig auf die Seite der Gewalt schlägt, bleibt der „Regisseur von „Schindlers Liste“ (1993) seltsam apathisch. Während COSTA - GAVRAS noch die Militärdiktatur anprangerte, prangert SPIELBERG die Gewalt an. Nur welche? Auf welche Seite schlägt er sich: Auf die Seite des israelischen Widerstandes? Sollte das so sein, dann hätte er eindeutig Partei genommen.

Doch SPIELBERG ist klug genug, um diesen Verdacht nicht aufkommen zu lassen. Deshalb greift er zu den bekannten politischen Metaphern, die es ihm erlauben, es sich mit keiner Seite zu verderben. „Jeder stirbt für sich allein“, ich wollte „den Opfern beider Seiten ein Denkmal setzen“, ist die Flucht in die Fiktion, mit der er in „München“ angetreten ist. Der Film ist kein politischer Film, sondern ein einfacher Thriller, dem ein historisches Ereignis zugrunde liegt. „Der unsichtbare Aufstand“ und „München“, so unterschiedlich beide auch zu gewichten sind: Es bleibt der unrühmliche Versuch, auf dem Rücken der Opfer (politisches) Kapital zu schlagen, um, wie auch immer, politisch zu indoktrinieren, kommerzielle Ziele zu verfolgen, oder zu manipulieren. Hier wie dort ist jeder Trick erlaubt, nur der (moralische) Sieg über den Feind zählt hier. Wer ist er aber wirklich?

Anmerkung des Verfassers: Wer sich intensiver mit den Münchener-Ereignissen beschäftigen möchte, der möge sich bitte dort informieren: Dietmar Kesten: „Zur Geschichte der KPD/ML-Zentralbüro", Kapitel F: Teil 23-26, in: MAO-Seite der FU Berlin. [/b]

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JürgenB
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DI, 29.1.08 im NDR

Beitrag von JürgenB »

"Der unsichtbare Aufstand" ist nächste Woche im NDR 3 zu sehen.

DI, 29.1.08 im NDR, ich glaube um 1.00 Uhr in der Nacht zum Mittwoch. Also Videorecorder programmieren!!!!
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