Hugo Ernst Käufer

Schriftstellerei, Dichtung, Rezitation

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Hugo Ernst Käufer

Beitrag von Verwaltung »

Einer, der uns viel zu sagen hat

Hugo Ernst Käufer, Autor, Literaturförderer und Ex-Büchereidirektor, feiert seinen 80. Geburtstag Ohne Hugo Ernst Käufer wäre im Bereich Literatur/Kultur in Gelsenkirchen und in der Region vieles anders (oder gar nicht) gelaufen. Er war immer Multiplikator, Impulsgeber, Förderer - und selbst ein gescheiter, vielschichtig arbeitender Autor, der Felder der Arbeitsweltlyrik ebenso erfolgreich und hinterfragend beackerte wie die großen humanistischen und philosophischen Themen. Hugo Ernst Käufer feiert heute seinen 80. Geburtstag.

Von 1977 bis ´87 leitete er die Gelsenkirchener Bücherei, an der er seit 1966 bereits als Hauptlektor tätig war. Der inzwischen mit dem Literaturpreis Ruhrgebiet geehrte Diplom-Bibliothekar war in Gelsenkirchen Mitgründer der Literarischen Werkstatt ((1967) und des Werkkreises Literatur der Arbeitswelt (1971). In beiden Bereichen sorgte er - in Konstellation mit den damals führenden Autoren jenes heute fast vergessenen Genres wie Limpert, Käufer, Rauner, Küther, Wallraf, Göhre - für frischen Wind, für politische Kultursignale, für brisante Anthologien. Das war die "Hoch-Zeit" für Gelsenkirchens literarische Vergangenheit.

Er schreibt noch immer - altersmilder und -weiser im politischen Ton, aber in der Sache scharfzüngig und sprachlich gemeißelt. In verschiedenen Bänden (Grupello Verlag) wird seit einiger Zeit das gesamte literarische Schaffen Käufers vom Essay bis zur Biografie, von der Kritik bis zum Gedicht gewürdigt: Dort sind viele Entdeckungen eines Kulturmenschen zu machen, der sich gern und kenntnisreich einmischte - oft aus Sorge um kulturellen Verlust.

Hugo Ernst Käufer wurde 1927 in Witten geborern. Er begann in der Stadtverwaltung, ehe er sich für den Bibliotheksberuf entschied. Heute ist er: Mitglied im Verband deutscher Schriftsteller (VS), in den IG Medien, im deutschen PEN-Zentrum und in der internationalen Autorenvereinigung "Die Kogge".

Er bekam längst viele Preise. Und: Käufer schreibt weiter. Er hat uns etwas zu sagen.

Heute feiert er mit Freunden und Gästen seinen Geburtstag im Museum Bochum. Und mit viel Literatur.

HJL

WAZ 12.02.2007

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Wikipedia zu H.E. Käufer

Beitrag von Verwaltung »

Hugo Ernst Käufer stammt aus einer Arbeiterfamilie. Von 1945 bis 1953 war er als Verwaltungsangestellter in Witten tätig. Von 1954 an absolvierte am Bibliothekar-Lehrinstitut des Landes Nordrhein-Westfalen in Köln eine bibliothekarische Ausbildung, die er 1957 mit der Diplom-Prüfung abschloss. Von 1957 bis 1966 war er Referent an der Stadtbücherei Bochum, von 1966 bis 1977 Hauptlektor und von 1977 bis 1987 Direktor der Stadtbücherei Gelsenkirchen. 1967 gehörte er zu den Mitbegründern des Literarischen Werkstatt Gelsenkirchen, aus der 1971 der Werkkreis "Literatur der Arbeitswelt" hervorging. Käufer lebt in Bochum), und ist Vorstandsvorsitzender der dortigen Liselotte-und-Walter-Rauner-Stiftung

Werk

Hugo Ernst Käufer, der in bis in die 1960er Jahre vorwiegend bibliothekarische und bibliografische Facharbeiten veröffentlichte, schrieb hauptsächlich Lyrik und Essays. Seit den 1970er Jahren spielte Käufer eine wichtige Rolle als Förderer, Herausgeber und Kritiker von Autoren im Umkreis der neuen Ruhrgebiets- und Arbeiterliteratur, zu deren Aufschwung er maßgeblich beigetragen hat.

Mitgliedschaften und Auszeichnungen

Hugo Ernst Käufer gehört seit 1967 dem Verband Deutscher Schriftsteller an, seit 1968 der Europäischen Autorenvereinigung "Die Kogge" (Ehrenvorsitzender) und seit 1974 dem PEN-Zentrum der Bundesrepublik Deutschland. Er erhielt u.a. 1980 die Eremitens Silverfjäder 1988 den Mölle-Literaturpreis, 1997 ein Bundesverdienstkreuz, 1999 den Kogge-Ehrenring der Stadt Minden, 2002 den Literaturpreis Ruhrgebiet, 2004 das Ehrenzeichen der Stadt Witten sowie den Ehrenring der Stadt Bochum.

Bibliografie
Autor
* Menschliche Gefährdung in der technischen Welt, Köln 1957
* Mensch und Technik im Zeichen der zweiten industriellen Revolution, Bochum 1958
* Wie kannst du ruhig schlafen ..., Bochum 1958
* Das neue China, Köln 1960 (zusammen mit Werner Kopp)
* China zwischen gestern und morgen, Hagen 1961
* Hörspiele nach 1945, Hagen 1961
* Afrika zwischen gestern und morgen, Köln 1962 (zusammen mit Werner Kopp)
* Die Botschaft des Kindes, Dülmen/Westf. 1962
* Weltmacht Sowjetunion, Hagen 1962
* Und mittendrin ein Zeichen, Emsdetten/Westf. 1963
* Das Werk Heinrich Bölls 1949 - 1963, Dortmund 1963
* Das Abenteuer der Linie, Bochum 1964
* Die Sowjetunion heute, Köln 1965 (zusammen mit Werner Kopp)
* Nordamerika heute, Köln 1967 (zusammen mit Heinz Protzer)
* Spuren und Linien, Emsdetten/Westf. 1967
* Käufer-Report, Krefeld 1968
* Im Namen des Volkes, Oberhausen 1972 (zusammen mit Enric Rabasseda)
* Leute, bei uns gibts Leute, Leverkusen 1975
* Standortbestimmungen, Dortmund 1975
* Rußlandimpressionen, Leverkusen 1976
* Unaufhaltsam wieder Erde werden, Gelsenkirchen 1976
* Demokratie geteilt, Dortmund 1977
* Massenmenschen, Menschenmassen, Gelsenkirchen 1977
* Stationen, Köln [u.a.]
o 1 (1977)
o 2 (1977)
* Der Holzschneider HAP Grieshaber, Passau 1978
* Schreiben und schreiben lassen, Stuttgart 1979
* So eine Welle lang, Gelsenkirchen 1979
* Autobiographische Notizen, Bovenden 1980
* Leichter im Gepäck, Hauzenberg 1983 (zusammen mit Adi Rosenauer-Kölbl)
* Über das gesunde Volksempfinden und andere Anschläge, Bovenden 1983
* Hugo Ernst Käufer, Neuss [u.a.] 1984
* Kehrseiten, Oberhausen 1984
* Von Büchern, Bibliotheken, Lesern und Autoren, Gelsenkirchen 1986
* Die Worte, die Bilder, Hauzenberg 1986
* Bei Licht besehen, Göttingen 1987
* Chopins Klavier, Stuttgart 1989
* In späten Jahren, Zuidhorn 1989
* Kartoffelkrautfeuer, Witten 1991
* Die Jäger sind unterwegs, Lahnstein 1995
* Botschaften im Wind, Groningen 1996
* Immer noch unterwegs, Bochum 1997
* Ohne Erinnerung hat die Zeit kein Gesicht, München 1997
* Das Haus der Kindheit, Bochum 1999
* Lese-Zeichen, Düsseldorf 2001
* Im Steinbruch des Vergessens, Bochum 2002
* Paul Karalus, Düsseldorf 2002
* Augapfeltiefe, Bochum 2005
* Sieben Gerechte oder Auschwitz, der Ort, das Tor, der Abgrund, Bochum 2005
* Im Zeitspalt, Bochum 2006, ISBN 3-928781-48-0

Herausgeber

* Beispiele, Beispiele, Recklinghausen 1969
* Dokumente, Dokumente, Gelsenkirchen 1969
* Friedhelm Baukloh: Texte eines entschiedenen Liberalen, Köln 1972
* Revier heute, Recklinghausen 1972
* Dienst an Büchern, Lesern und Autoren, Berlin 1973 (herausgegeben zusammen mit Hedwig Biewber und Alois Klotzbücher)
* Kurt Küther: Ein Direktor geht vorbei, Wuppertal 1974
* Sie schreiben zwischen Moers und Hamm, Wuppertal 1974 (herausgegeben zusammen mit Horst Wolff)
* Das betroffene Metall, Krefeld 1975
* Richard Limpert: Fragen so nebenbei, Wuppertal 1975
* Sie schreiben zwischen Goch und Bonn, Wuppertal 1975
* Reinhart Zuschlag: Tagesgespräche filtern, Darmstadt 1976
* Rose Ausländer: Gesammelte Gedichte, Leverkusen 1976
* Sie schreiben in Gelsenkirchen, Köln 1977 (herausgegeben zusammen mit Hans-Jörg Loskill)
* Sie schreiben zwischen Paderborn und Münster, Wuppertal 1977 (herausgegeben zusammen mit Walter Neumann)
* Wir, Gelsenkirchen 1977
* Bibliotheksarbeit in Justizvollzugsanstalten, Berlin 1980
* Sie schreiben in Bochum, Duisburg 1980 (herausgegeben zusammen mit Volker W. Degener)
* Liselotte Rauner: Kein Grund zur Sorge, Oberhausen 1985
* Soziale Bibliotheksarbeit, Berlin 1982
* Schulter an Schulter, Neuß [u.a.] 1985
* Bürger brauchen Büchereien, Gelsenkirchen 1986
* Für uns begann harte Arbeit, Oberhausen 1986 (herausgegeben zusammen mit Hartmut Hering und Michael Klaus)ISBN 3-921541-63-8
* Annette Ruhmann: Aber unten auf der Erde, Gelsenkirchen 1987
* Karl Taefler: Wo wir das Bleiben verteidigen, Gelsenkirchen 1987
* Wer nicht hören will, muß sehen, Witten 1990
* Augenblicke der Erinnerung, Oberhausen 1991 (herausgegeben zusammen mit Rainer W. Campmann)ISBN 3-921541-69-7
* Dialoge, Witten 1992
* Himmerod und anderswo, Himmerod 1994
* Otti Pfeiffer - eingebaut ins Riesenrad, Düsseldorf 2003
* Die Kinder von Buchenwald, Bielefeld 2005

Literatur

* Karl Taefler (Hrsg.): Anstöße, Gelsenkirchen 1987
* Rita Reichel-Finke: Hugo Ernst Käufer, Gelsenkirchen 1987
* Klaus Scheibe: Hugo Ernst Käufer, Gelsenkirchen 1997
* Sascha Kirchner (Hrsg.): Das Wesen des Schreibens heißt Überleben ..., Düsseldorf 2003
* Thorsten Hanson: Bochumer Bekannte 3 - Silvia Cabello, Chris Hopkins, Hugo Ernst Käufer, Rüdiger Künne, Daniel Nipshagen, Felix Oekentorp, Karsten Riedel und Erwin Steden im Porträt, Bochum 2004, ISBN 3-928781-83-9

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Detlef Aghte
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Beitrag von Detlef Aghte »

Bild
Wer durch des Argwohns Brille schaut,
sieht Raupen selbst im Sauerkraut
W. Busch

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Beitrag von Verwaltung »

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klaus peter wolf
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Hugo Ernst

Beitrag von klaus peter wolf »

Eigentlich, so gestand er mir mal nach ein paar Glas Wein, wollte er lieber Museumsdirektor werden und grosse Ausstellungen organisieren. Aber dann wurden er nur Direktor der Stadtbücherei. Er sagte das mit einem Augenzwinkern. Welches Glück für unsere Stadt, dachte ich damals. Er hat Kunst und Künstler vorbildhaft gefördert und unterstützt. "Meine Tür ist immer offen für Dich", hat er mir einst gesagt. Da war ich Schüler und gab eine radikale Schülerzeitung heraus, (der Weg)die am Grillo Gymnasium heftigen Repressalien ausgesetzt war. So musste ich jede Nummer vorlegen, bevor sie in den Druck ging. Erst wenn ich Genehmigung der Schulleitung hatte, durfte die Zeitung verkauft werden. Das war nicht immer einfach. Da stießen schon mal Welten aufeinander. Natürlich bekam ich von Hugo Gedichte, die ich drucken durfte.

Als ich Geschäftsführer im Literarischen Verlag war, half er mit einer Bürgschaft und mit guten Kontakten. Von ihm bekam ich das erste Honorar meines Lebens für eine Lesung. 50 DM. Ein Vermögen, das ich damals in Porto steckte um meine Geschichten an Zeitungen verschicken zu können.
Wenn er selbst vorlas, dann meist mit riesigen Buchstaben beschriebene Zettel, denn die Brillengläser waren zwar dick, reichten aber nie aus.
Ich höre, er schreibt noch immer. Der Maler und Holzschneider Gölzenleuchter wird in seiner Edition Wort und Bild bald einen neuen Band mit Hugo Ernst Käufer Gedichten herausbringen und das ist doch mal eine gute Nachricht.
Klaus Peter Wolf

jvm
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Beitrag von jvm »

Ja, Hugo-Ernst ist immer noch sehr aktiv. Gottseidank. Welche/n Schreiber/in hat er in seiner Gelsenkirchener Zeit nicht gefördert? Er gehört wie Büscher zu den Säulen, die die hiesige Literaturszene trugen. In den letzten Jahren hat sich sein Tätigkeitsschwerpunkt auf Arbeiten für die Bühne verlegt und diese werden in Bochum auch realisiert, kuckst Du:

ars moriendi, ars vivendi, Kantate für Sprecher, Sänger und Akkordeon. Komponist: Jürgen Löchter. Universitätsverlag: Bochum 2oo7.
Im Zeitspalt. Melodam für Sprecher, Sänger und Akkordeon.
Komponist: Jürgen Löchter. Biblioviel. Bochum 2006
Sieben Gerechte oder Auschwitz der Ort das Tor der Abgrund. Gedenkstück für Stimmen. Kulturrat Bochum. Bochum 2005

Mehr Informationen über GE-Autoren unter
www.nrw-autoren-im-netz.de

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rabe489
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Hugo Ernst Käufer

Beitrag von rabe489 »

Hugo Ernst Käufer

Lebensdaten
geboren 13.02.1927 in Witten/Ruhr

Beruf
Bibliothekar, Lyriker, Kritiker

Biografie
Nach dem Krieg zunächst als Verwaltungsangestellter tätig, 1954-1957 Besuch der Bibliotheksschule in Köln, bis 1966 Bibliothekar in Bochum, danach zunächst Hauptreferent, 1977-1987 Direktor der Stadtbibliothek Gelsenkirchen; 1968 Gründung der „Literarischen Werkstatt Gelsenkirchen“, woraus der „Werkkreis Literatur der Arbeitswelt“ entstand, dessen Mitbegründer und zeitweiliger Sprecher er war; Mitglied im VS, in der Literarischen Werkstatt der VHS Gelsenkirchen, in der europäischen Autorenvereinigung "Die Kogge" und des P.E.N.-Zentrums Deutschland; Organisator von Tagungen, Kritiker und Herausgeber, Lyrik, Aphoristik, Kurzprosa; 1973 Arbeitsstipendium des Landes NRW; 1988 Literaturpreis Mölle; 1997 Bundesverdienstkreuz; 1999 KOGGE-Ehrenring der Stadt Minden; 2002 Ruhrgebiets-Literaturpreis des KVR.
[zurück]

Werke
Poems 1951; Wie kannst du ruhig schlafen? (Ged.) 1958; Die Botschaft des Kindes (Ged.) 1962; Und mittendrin ein Zeichen (Lyr.) 1963; Käufer Report 1968;...Spuren u. Linien 1967; Im Namen d. Volkes 1972; Leute bei uns gibts Leute. Texte 1975; Rußlandimpressionen 1976; Massenmenschen Menschenmassen 1977; Demokratie geteilt 1977; Stationen. Texte 1947-77, 1977; So eine Welle lang (Reiseber.) 1979; Über d. gesunde Volksempfinden (Aphor.) 1983; Zeit-Gedichte 1984; Bei Licht besehen (Aphor.) 1987; In späten Jahren (dt./holl.); Zuidhorn 1989; Chopins Klavier (Ged.) 1989; Die Jäger sind unterwegs (Haiku, Tanka) 1995; Botschaften im Wind (Haiku, Tanka, dt./holl.); Groningen [1996]; Ohne Erinnerung hat die Zeit kein Gesicht (Ged.) 1997; Das Haus der Kindheit (Ged.) 1999; Kartoffelkrautfeuer (CD, Ess. u. Reden) 1999; Lesezeichen (Ess., Reden, Rez.) 2001; Im Steinbruch d. Vergessens. Neue Ged. 2002; Sie schreiben in Bochum (Hg., m. V. W. Degener) 2004; R. Horbelt (Bearb.), Die Kinder v. Buchenwald. Texte u. Zeichnungen von Überlebenden (Hg.) 2005; Änni Crämer. "Ich habe immer getan, was andere nicht tun wollten" : Erinnerungen aus Kindheit u. Jugend in einer versunkenen Welt (Hg. zus, m. S. Crämer ) 2005; Ein Mann ohne Frau ist wie ein Vogel ohne Brille (Aphor.) 2006.


Literatur
DLL 8; Killy 6; Anstöße. H.E.K. zum 60. Geburtstag, Gelsenkirchen 1987; H.E.K. Bibliothekar, Autor, Herausgeber. Auswahlbibliographie 1950-86, Gelsenkirchen 1987; Das Wesen des Schreibens heißt Überleben... Über H.E.K. Beiträge zu einer Biographie(Hg. S. Kirchner), Düsseldorf 2003.

Sein Nachlass als Vorlass besteht aus:
Korrespondenz: Briefe an H.E.K. u.a. von: Volker W. Degener (3 Br., 1 Geburtstag-K., 1973-1974), Hilde Domin (3 Br., 4 K., 1 Kondolenz-K., m. hs. Vermerk, 1979-1988), Ingeborg Drewitz (1 Br., 1 K., 1 gedr. K., 1983-1984 u. o.D.), Harald Gröhler (3 Br., 3 K., 1974-1980), Peter Huchel (1 Br., 1956), Inge Meidinger-Geise (15 Br., 67 masch. K., 1968-1989, enth.: zahlr. Beilagen), Kurt Morawietz (3 Br., 3 K., 1975-1980 u. o.D.), Leonhard Jansen (1 Br., 1975), Friedrich Georg Jünger (1 Br., 1956), Paul Karalus (4 Br., 3 K., 1955-1978, enth.: Mss.), Yaak Karsunke (1 Br., 1968), Hans Peter Keller (5 Br., 3 K., 1971-1985), Hermann Kesten (1 Br., 1975), Erich Kock (1 Br., 1975), Harry Pross (7 Br., 8 K., 1956-1958), Johannes Rau (3 Br., 1996-1998), Josef Reding (9 Br., 1967-1983), Wolfgang Rothe (1 Br., 3 K., 1975-1978), Helmut Salzinger (1 Br., 1979), Paul Schallück (2 Br., 1 K., 1972-1975), Erasmus Schöfer (1 Br., 1974), Rolfrafael Schröer (3 Br., 1 K., 1974-1980 u. o.D., darin: Beilagen), Hannelies Taschau (5 Br., 1972-1975), Fred Viebahn (2 Br., 3 K., 1974-1977, darin: Gedicht-Tss.), Jürgen P. Wallmann (1 Br.-K., 3 K., 1977-1979), Theodor Weissenborn (1 Br., 1975), Ernst Adolf Kunz (10 Br., 14 K., 1955-1979, darin: Äußerungen üb. Böll sowie Gruppenfotos, u.a. m. Böll), Peter Paul Zahl (4 Br., 1967-1976).

Siehe dazu:
http://www.rheinische-literaturnachlaes ... y=#content

jvm
Abgemeldet

Beitrag von jvm »

Zur Zeit arbeitet HE Käufer u.a. für Ruhrgebiet.2010 an einer Literaturübersicht, einem Lesebuch, über Autoren zwischen Moers und Hamm. Um der Vielfalt Herr zu werden, werden nur die Geburtsjahrgänge 1945 und später berücksichtigt. Natürlich :?: mit GE-Beteiligung 8) Wie sagte Birne?: Die Gnade der späten Geburt... Mehr verrate ich nicht.

kwitsche
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Beitrag von kwitsche »

Hugo Ernst Käufer, Retter der Nation, Satiren mit Zeichnungen von Artur Cremer - acre, Brockmeyer Verlag Bochum 2010


am 2.3.2010


und weitere Bücher von Hugo Ernst Käufer mit Zeichnungen von Artur Cremer - acre
dort im Anhang..........
http://brockmeyer-verlag.de/shop/articl ... on.html?sh

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Tanja
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Hugo Ernst Käufer

Beitrag von Tanja »

Interessante Biografie! Zudem in Gelsenkirchen sehr aktiv; auch zusammen mit Hartmut Hering und Michael Klaus. Hugo Ernst Käufer war mir bis vor wenigen Minuten unbekannt.
Doch ich denke, da seine aktive Zeit in Gelsenkirchen noch nicht so lange vorbei ist, dürfte sich der eine oder andere an ihn erinnern.

Bei Wiki geklaut:

http://de.wikipedia.org/wiki/Hugo_Ernst_K%C3%A4ufer

T.
"Mein Hund ist als Hund eine Katastrophe - aber als Mensch unersetzlich!" (Johannes Rau)

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Tanja
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Beitrag von Tanja »

Mitbegründer der literarischen Werkstatt Gelsenkirchen. Hört hört, Rabe weisst Du was?

T.
"Mein Hund ist als Hund eine Katastrophe - aber als Mensch unersetzlich!" (Johannes Rau)

Troy
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Beitrag von Troy »

Hugo Ernst Käufer ist heute, am 09.05.2014, im Alter von 87 Jahren verstorben.

Ein Nachruf der WAZ BO findet sich hier:
http://www.derwesten.de/staedte/bochum/ ... 27785.html

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