Über die Tafel

Die Tafel unterstützt bedürftige Familien mit Lebensmitteln und anderem.

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Über die Tafel

Beitrag von Verwaltung »

"Es gibt in Deutschland keine für Menschen unwürdige Armut!"
Quelle: 10.Kinder- und Jugendbericht der Bundesregierung von 1998

Diese Aussage traf schon damals nicht zu!

Durch die Arbeitsmarktreformen (HARTZ IV) hat die Armut in Deutschland deutlich zugenommen. In Gelsenkirchen leben 40.000 Menschen mit einem Einkommen unter der Armutsgrenze. Nach Aussage unseres Oberbürgermeisters Frank Baranowski (WAZ Nov. 05) gehören 40 % der Gelsenkirchener Kinder dazu.

Dieses Schicksal kann jeden treffen - die Gründe hierfür sind vielschichtig.
Plötzliche Krankheit, auftretende Behinderungen, Trennung oder Scheidung sowie ein unzureichender Versicherungsschutz sind oft Auslöser eines sozialen Abstiegs.

So die Tafel auf ihrer homepage.

Zur homepage der Tafel
Ein Film über die Arbeit der Tafel

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Beitrag von Verwaltung »

Hier gibt es ein 7minütiges Interview mit Ingeborg, Christa, Monika und Wolfgang zu hören. Alle sind ehrenamtliche Mitarbeiter der Tafel der Innenstadt.
Link: https://www.gelsenkirchener-geschichten ... erview.mp3

*Na und die Reporterin war natürlich Marie-Cecile
Zuletzt geändert von Verwaltung am 18.02.2007, 21:41, insgesamt 1-mal geändert.

kwitsche
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Eintritt

Beitrag von kwitsche »

Am 1.März ist neuer Anmeldetermin.Leistungsbescheid mitbringen und Verzehrbons empfangen.

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Statistik der Tafel Dezember 2006

Beitrag von Verwaltung »

Mitglieder: 80 Personen u. Institutionen (Stand: Dezember 06)
Ehrenamtliche Mitarbeiter: 120 Personen (Stand: Dezember 06
Feste Lieferanten: Bäcker, Großbäckereien, Filialen und Märkte sowie Herstellungsbetriebe in GE und Umgebung
Umsatz: ca. 100 t Lebensmittel, Molkereiprodukte, Wurst, Obst und Gemüse
Abnehmer: Bedürftige Familien, Alleinerziehende, Rentner, Einzelpersonen (Bedürftigkeit wird geprüft)

Mit Lebensmitteln belieferte soziale Einrichtungen:

Männerübernachtungsheim Caubstraße
Teestube “Heißer Löffel”
Weißes Haus in Buer
Regenbogenhaus in Horst
Frauenhaus in GE
Bauspielplatz Bochumer Straße
Bauspielplatz Gelsenkirchen Horst
einige weitere Kindertagestätten
Kindereinrichtungen
Schulen

michael
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Beitrag von michael »

moin,
mein firefox browser findet kein passendes plugin (x-mplayer2) zum
öffnen der audio datei.
wäre es möglich dies in anderer form anzubieten?.

gruß
michael

Heinz
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Beitrag von Heinz »

michael hat geschrieben:moin,
mein firefox browser findet kein passendes plugin (x-mplayer2) zum
öffnen der audio datei.
wäre es möglich dies in anderer form anzubieten?.

gruß
michael
Hi Michael,
ich hoffe pito setzt noch nen flash-player darunter. Ich habe nun zu lange daran gefrickelt.
Möglicherweise musst du nur Aktive-X- im firefox erlauben. :roll:

Es ist eine mp3 Datei,

Gruß

Heinz

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107P5
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Beitrag von 107P5 »

Wer den kostenlosen Browser Mozilla Firefox benutzt, kann nun eine Erweiterung (Plug-In) installieren, die Firefox nachträglich mit ActiveX ausrüstet. Viele Firefox-Benutzer werden das niemals machen, da sie ActiveX für ein Sicherheitsproblem halten. Wer jedoch am liebsten mit Firefox surft und gleichzeitig nicht auf ActiveX-Seiten verzichten möchte, etwa den Update-Bereich bei Microsoft, wird diese Lösung zweifellos praktisch finden. Das ActiveX-Plugin gibt es kostenlos unter:

http://www.iol.ie/~locka/mozilla/plugin.htm#download

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INITIATIVE PAUSENBROT

Beitrag von Verwaltung »

WAZ hat geschrieben:INITIATIVE PAUSENBROT DIE GELSENKIRCHENER TAFEL GEHT AN DIE GRUNDSCHULEN

Kniften für alle

Gelsenkirchener Tafel startet nach den Sommerferien die "Initiative Pausenbrot", weil viele Schüler ohne Frühstück zum Unterricht kommen. Gesucht werden sechs Grundschulen, Ehrenamtliche und Sponsoren

Bild

Von Lars-Oliver Christoph
Seit 2006 sorgt die Gelsenkirchener Tafel mit der „Aktion Pausenbrot" an zwei Schulen dafür, dass Kinder nicht mit leerem Magen im Unterricht sitzen (siehe auch Bericht links). Diese Aktion soll nun Schule machen: Nach den großen Ferien weitet die Tafel das Projekt zur „Initiative Pausenbrot" aus und sucht sechs Grundschulen, die daran teilnehmen möchten.
„Es ist leider eine Tatsache, dass viele Schüler ohne Pausenbrot zur Schule kommen", sagt Tafel-Geschäftsführer Arnold Imort. Und: Manche hätten noch nicht einmal gefrühstückt, einige erwarteten auch kein Mittagessen. Das habe nicht nur gesundheitliche Auswirkungen: „Viele dieser Schüler sind kaum zu unterrichten, sie sind unaufmerksam und hyperaktiv", so Imort.
Bis zu sechs Grundschulen - zunächst nur südlich des Kanals - sucht die Tafel e.V. deshalb, um sie nach den Sommerferien täglich zu versorgen, so das Ziel. Mit Pausenbroten, aber auch mit Obst und Gemüse. Die Verteilung müsse vor Ort von den Schulen übernommen werden - von Lehrern, Eltern oder ehrenamtlichen Mitarbeitern, sagt Imort. Und: Von den Eltern werde eine Beteiligung von 1 Euro wöchentlich erbeten.
„Das ist für uns nicht kostendeckend", sagt der Geschäftsführer. Zur Finanzierung benötigt die Tafel noch Spenden von Einzelpersonen und Unternehmen sowie Lebensmittel von Metzgern, Bäckern und vom Handel. Doch damit nicht genug: Für das getrennt vom „Kerngeschäft" der Taufei laufende Projekt sucht der Verein noch ehrenamtliche Mitarbeiter: „Menschen die gerne früh aufstehen und mindestens an zwei Tagen in der Woche einige Stunden mitarbeiten wollen."
Räumlich ist der gemeinnützige Verein bereits gerüstet: Das Schmieren der Kniften und die Portionierung von Obst und Gemüse soll im ehemaligen Delikatessenladen an der Hansemannstraße stattfinden - vis-ä-vis des Tafel-Hauptquartiers. Und auch die Organisation steht: Neben Imort zeichnet der pensionierte Lehrer Horst Schulze (früher: Gesamtschule Ückendorf) verantwortlich.
Bei entsprechender Resonanz wolle die Tafel noch mehr Schüler in das Programm aufnehmen, kündigt Arnold Imort an.

»Interessierte Grundschulen,

Sponsoren und Ehrenamtliche können sich an Tafel-Geschäftsführer Arnold Imort wenden ( 0160/ 9916 09 36) wenden.
WAZ hat geschrieben:Voll des Lobes

An der Grundschule Grillostraße hat sich die Pausenbrot-Aktion bereits bewährt

Die Hälfte der mehr als 300 Schüler der Grundschule Grilostraße kommt morgens ohne ein Pausenbrot oder ohne gefrühstückt zu haben zum Unterricht, schätzt Schulleiter Hermann Schacht. Umso begeisterter ist er über die „Aktion Pausenbrot" der Gelsenkirchener Tafel, die seit diesem Schuljahr probeweise an der Schalker Einrichtung (und an der Schule Schwalbenstraße in Kooperation mit dem Friedrich-Ebert-Haus) läuft. „Diese Aktion hat sich bewährt", lobt Schacht. Neun von 13 Klassen kämen dank der Tafel in den Genuss eines Frühstücks. Um sozial schwache Schüler nicht zu stigmatisieren, nehme jeweils die komplette Klasse am Frühstück teil. Die gemeinschaftliche Aktion führe dazu, dass Obst und Gemüse auch von Kindern gegessen werde, die diese Lebensmittel sonst eher verschmähten. „Ohne die Unterstützung von Eltern könnten wir dieses Angebot aber nicht wahrnehmen", betont Hermann Schacht. Auch bei der „Initiative Pausenbrot" wolle die Schule dabei sein, loc
WAZ hat geschrieben:6000 Empfänger
Die 1999 gegründete Gelsenkirchener Tafel gibt zurzeit monatlich 80 Tonnen Lebensmittel an 6000 Bedürftige aus. Die Empfänger zahlen pro Lebensmittel-Ausgabe 2 Euro. Der Verein finanziert sich darüber hinaus aus Spenden und baut auf die Unterstützung von 100 Ehrenamtlern (inklusive 18 Ein-Eu-ro-Jobbern). An drei Stellen ist die Tafel zurzeit präsent (Termine nach Vereinbarung): Brockhoffstraße 18 (Altstadt! Bismarckstraße 27 (Bismarck) sowie Nordring 55 (Buer).
WAZ hat geschrieben:KOMMENTAR
Unterstützung
Viele Schüler kommen ohne Frühstück oder Pausenbrot zur Schule. Das kann man als schlimm bezeichnen und über den Zustand unserer Gesellschaft sinnieren. Man kann aber auch etwas dagegen tun: wie die Gelsenkirchener Tafel, die buchstäblich die Initiave (Pausenbrot) ergriffen hat, um diese Missstände zu bekämpfen. Es wäre schön, wenn sich viele Unterstützer finden würden. loc

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zuzu
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Beitrag von zuzu »

Mußte das sein mit dem Foto? Voll peinlich. Aber trotzdem: unterstützt die Tafel! Es ist ein eingetragener Verein. Man kann Mitglied werden (man kann es dann sogar von der Steuer absetzen....).

Heinz
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Beitrag von Heinz »

zuzu hat geschrieben:Mußte das sein mit dem Foto? Voll peinlich. Aber trotzdem: unterstützt die Tafel! Es ist ein eingetragener Verein. Man kann Mitglied werden (man kann es dann sogar von der Steuer absetzen....).
Liebe zuzu, ES MUSSTE SEIN! :wink:

Schliesslich warten hier immer noch der Fuchs, der pito und ich auf ein lecker Essen Teil II an deiner Tafel zu Hause.. wird ... Zeit. :wink:
Bis dahin: jeden Monat ein neues Foto von dir, bis du den Tisch deckst für uns. 8)

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zuzu
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Beitrag von zuzu »

Mit dem Essen müsst ihr noch ein bisschen warten, es sei denn, ihr kommt nach Frankreich. Aber wenn ich zurück bin, koche ich für euch. Hoffentlich überlebt ihr es.

pito
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Beitrag von pito »

zuzu hat geschrieben:es sei denn, ihr kommt nach Frankreich.
Warum nicht? :wink:

Heinz
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Beitrag von Heinz »

pito hat geschrieben:
zuzu hat geschrieben:es sei denn, ihr kommt nach Frankreich.
Warum nicht? :wink:
ähh .. ist Frankreich hinter Buer? :shock: :wink:

andi
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Beitrag von andi »

... von Westerholt aus gesehen ...

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Vorwürfe contra Vorwürfe

Beitrag von Verwaltung »

WAZ hat geschrieben:Vorwürfe contra Vorwürfe
Bild

Arnold Imort und Ursula Gandjeh-Sani von der Tafel: "Wir lassen uns nicht alles gefallen."
Bedürftiger aus Hassel kritisiert die Gelsenkirchener Tafel scharf: Arrogantes Auftreten der Mitarbeiter, Abgabe verdorbener Lebensmittel. Arnold Imort, Chef der Tafel, kontert: Beleidigungen lassen wir uns nicht gefallen

Ungleichbehandlung, Arroganz, Abgabe verdorbener Lebensmittel: Gleich eine ganze Reihe von Vorwürfen erhebt ein Hasseler (Name der Redaktion bekannt) gegen die Gelsenkirchener Tafel, die am Nordring gegen eine Spende von ein, zwei Euro Lebensmittel an Bedürftige verteilt, die zuvor Supermärkte zur Verfügung gestellt haben. "Es kann doch nicht sein, dass Geschäfte bei uns Hartz-IV-Empfängern ihren Müll entsorgen", ärgert sich der Mann.

Es war ein Donnerstag Ende Mai, als der Hartz-IV-Empfänger an der Tafel-Ausgabestelle am Nordring sofort die Tür öffnete, weil er sich nicht habe anstellen müssen. "Daraufhin wurde ich sofort von einem Mitarbeiter heruntergeputzt", so der Hasseler. Er sei noch nicht an der Reihe und dürfe erst eintreten, wenn ihm die Tür geöffnet werde, habe der Helfer ihm sehr drastisch klar gemacht, berichtet er.

"Ich ging wieder ´raus, aber als man mich nur wenige Sekunden später wieder reinließ, habe ich gesagt: ,Jetzt komme ich mir verkohlt vor´." Daraufhin habe eine Mitarbeiterin ihn "vor versammelter Mannschaft heruntergeputzt" und die Herausgabe der Karte verlangt, die ihn als bedürftig ausweist. Mit dieser Frau sei er bereits im Sommer 2006 aneinander geraten, als er sie darauf hingewiesen habe, dass das zuvor ausgegebene Hackfleisch das Verfallsdatum vier Tage überschritten habe und verdorben gewesen sei. Es komme immer wieder vor, dass Lebensmittel ihr Haltbarkeitsdatum überschritten hätten, darunter auch Milchprodukte.

Arnold Imort, Vorsitzender der Gelsenkirchener Tafel, weist die Vorwürfe vehement zurück. "Der Mann selbst beleidigt permanent unsere Mitarbeiter, und das lassen wir uns nicht gefallen. Mir wäre es am liebsten, wenn er nicht mehr kommt", sagt Imort.

An jenem Tag im Mai sei der Hasseler vor der verabredeten Uhrzeit erschienen und laut geworden, als ein Mitarbeiter ihn darauf hingewiesen habe. Seine Kollegin habe dem Bedürftigen nur gedroht, die Karte abzunehmen, falls er sich nicht mäßige. "Wir halten uns an die Spielregeln, aber das müssen auch unsere Kunden tun", betont Imort.

Dass der Hasseler im Sommer Hackfleisch erhalten habe, hält er für unmöglich. "Wir nehmen Hackfleisch nur im Winter an und auch nur, wenn es mindestens noch einen Tag haltbar ist. Es wird in Anwesenheit des Fahrers aus der Kühlung genommen und entweder sofort ausgegeben oder bei uns tiefgekühlt." Alle Mitarbeiter seien verpflichtet, auf die Qualität der Waren zu achten, die in der Regel noch einige Tage haltbar seien. "Aber unsere Kunden dürfen sie natürlich nicht noch zwei Wochen aufbewahren." cala

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