Stadtplanung an Heinrich-König-Platz & Ahstraße

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pito
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Beitrag von pito »

1000 Blumentöpfe passender Größe besorgen und in einer Nacht-und-Nebel-Aktion in die Löcher zwischen den Lamellen klemmen.

Josel
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Beitrag von Josel »

Was wollt Ihr da eigentlich lieber haben?

Eine verklinkerte Kiste mit Flachdach? Ein weiträumiges Loch, das die Ubahn erschließt?

J.
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axel O
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Beitrag von axel O »

Semmel hat geschrieben:
axel O hat geschrieben: Das siehst Du verkehrt...... Das ist Kunst. Das muß nicht dem Bürger gefallen, nur dem Planer.. :wink:
Dann sollte der Planer sich mal besser in den Süden Europas verziehen, da macht sowas mehr Sinn.
Und komm mir nicht mit Kunst, der Begriff wird oft genug für Schandtaten missbraucht :)
Ich dachte, ich könnte mir den Ironieknopf sparen :wink:

cue
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Beitrag von cue »


axel O
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Beitrag von axel O »

...oder Fosteritos ??

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Emscherbruch
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Gelsenkirchener Einmaligkeit

Beitrag von Emscherbruch »

Josel hat geschrieben:Was wollt Ihr da eigentlich lieber haben?
Eine verklinkerte Kiste mit Flachdach?
Was sonst? :shock:

Worauf kann GE Stolz sein? Auf seine Bauten des Backstein-Expressionismus! Also mehr davon!

Den Überbau der U-Bahn Eingänge aus einem Quader mit abgerundeten Ecken gestalten, der 45° gedreht auf der Treppen-Öffnung aufgesetzt ist und dessen Gestaltungselemente an der großen HSH-Kiste gleich nebenan wiedergefunden werden können.

So entsteht eine weltweit unverwechselbare "verklinkerte Kiste" mit lichtdurchflutetem Glas-Flachdach. Nennen wir sie "Gelsenkirchener Einmaligkeit". :wink:
Bastelarbeit in der Mittagspause:
Bild

Nochmal zum direkten Vergleich die "Facetten Gelsenkirchens":
Bild
Stell dir vor, es geht und keiner kriegt's hin.

Bernd Matzkowski
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plastikblumen müssen her (bzw. hin)

Beitrag von Bernd Matzkowski »

pito hat geschrieben:1000 Blumentöpfe passender Größe besorgen und in einer Nacht-und-Nebel-Aktion in die Löcher zwischen den Lamellen klemmen.
wegen des notwendigen kärcherns sollten die blumen(töpfe) aber mit plastikblumen bestückt sein(hochdruckreinigerfest). am besten natürlich solche "singenden blumen", die auf knopfdruck anfangen zu "singen" und zu "tanzen". gibt es in ein-euro-läden(manchmal).

pito
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Re: plastikblumen müssen her (bzw. hin)

Beitrag von pito »

Bernd Matzkowski hat geschrieben:... die auf knopfdruck anfangen zu "singen" und zu "tanzen". ...
Na, wenn schon, dann auch mit Bewegungsmelder.

Und was sollen sie singen? Z.B.: http://www.gelsenkirchener-geschichten. ... .php?t=210

Josel
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Re: Gelsenkirchener Einmaligkeit

Beitrag von Josel »

Emscherbruch hat geschrieben:
Josel hat geschrieben:Was wollt Ihr da eigentlich lieber haben?
Eine verklinkerte Kiste mit Flachdach?
Was sonst? :shock:

Worauf kann GE Stolz sein? Auf seine Bauten des Backstein-Expressionismus! Also mehr davon!
... wobei diese Gebäude keineswegs verklinkert sind, sondern tatsächlich aus Backsteinen bestehen!

Aber mal im Ernst: Sowohl pitos Vorschläge als auch Deiner historisieren letztlich, ahmen also streng genommen nur nach. Das ist zwar schwer im Trend, wie man derzeit in der Frankfurter Altstadt staunend feststellen kann, aber ist das nicht zu billig? Zumal für den zentralen Platz einer Großstadt wie GE?

Es ist eben gar nicht so einfach, einen Ubahnabgang so zu entwerfen, dass er sich auf einem leeren Platz macht. Und insofern sind "die Facetten Gelsenkirchens" doch durchaus gelungen, ein Hingucker. Lasst uns doch einfach mal testen, was die Tauben, Graffititsprayer usw. draus machen. Die würden auch alles andere nicht unangetastet lassen.

J.

PS. Gut dass es zu Frankes Zeiten noch keine GGs gab. Sonst wären vielleicht so manche seiner Bauten am Volkswillen gescheitert... ;-)
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rabe489
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Beitrag von rabe489 »

Emscherbruch hat geschrieben:Noch ist nix entschieden, oder?

...

@rabe489:
Machst du mal eine eigene Entwurfsskizze und stellst sie hier ein? Deine stadtplanerischen Vorstellungen habe ich bislang leider noch nirgendwo ansehen können, obwohl wir schon häufiger in den GG darüber diskutiert haben, welche Umgestaltungswünsche bei den Usern in den Köpfen herumschwirren. Vielleicht wird mir dann auch klarer, was eine Bedachung zum sprechen bringt.
Nein, das geht so nicht ad hoc. Ich nehme nur zu Kenntnis, dass diejenigen Planer und Architekten in Gelsenkirchen einen kritiklosen Modernismus huldigen, der noch aus den "unschuldigen" 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts übrig geblieben ist. In den zurückliegenden 40 Jahren hat sich aber vieles gewandelt, z. B. was die Ökologie betrifft. Ich sehe in den hiesigen Konzeptionen immer noch das falsche Bewußtsein eines grenzenlosen technischen Fortschritts ohne Rücksicht auf Verluste, was die Lebewesen betrifft. Die verwendeten Formen sprechen Bände.

Josel
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Beitrag von Josel »

Aber wie sähe denn ein ökologisch angemessener, dem Fortschrittsglauben kritisch gegenüberstehender und den Lebenwesen gerecht werdender Ubahnabgang KONKRET aus? Ganz ernst gemeinte Frage.

J.
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rabe489
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Beitrag von rabe489 »

@Josel: Folgendes schrieb ich, bevor ich Deine Frage lesen konnte:

Notabene: Ich sah in diesen Tagen die Wasserspiele vor dem Ausgang des Essener Hauptbahnhofs. Fünf Fontänen sprudeln da munter aus dem Boden. Auf der gegenüberliegenden Strassenseite werden die Wasserspiele durch weitere zehn Fontänen fortgeführt. Es gibt keine Abgrenzungen. Kann der Platz bei uns nicht auch durch ein Bauen mit Wasser lebendig gemacht werden?
Für ein Eingangsportal zu den U-Bahnen empfehle ich als Grundidee etwas Hausportalähnliches, eine Art überdachtes Tor mit Backsteinsäulen, auf jeden Fall lebendiges Baumaterial und auf keinen Fall den nicht alterungsfähigen Beton. Es ist so vieles möglich, wenn man sich vom Zwang zu Futuristischem entfernt. Man kann auch Bepflanzungen in die Bauskulptur einbeziehen. Das menschliche Maß sollte in den öffentlichen Bauten die ausschlaggebende Rolle spielen.

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rabe489
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Beitrag von rabe489 »

Einige meiner Architekturskizzen aus dem Jahre 1997, um mal ein anderes Klima zu erzeugen:

BildBildBildBild

Nur so.

Bernd Matzkowski
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Re: plastikblumen müssen her (bzw. hin)

Beitrag von Bernd Matzkowski »

pito hat geschrieben:
Bernd Matzkowski hat geschrieben:... die auf knopfdruck anfangen zu "singen" und zu "tanzen". ...
Na, wenn schon, dann auch mit Bewegungsmelder.

Und was sollen sie singen? Z.B.: http://www.gelsenkirchener-geschichten. ... .php?t=210
damit könnte ich mich anfreunden!!!

aber im ernst: hier müsste man zunächst mal klarheit haben, worüber man redet. mir geht es um die strecke vom hsh zum mir und speziell die haltestelle vor vhs/bibliothek(haltestelle Musiktheater). hier müsste meiner meinung nach vor allem entrümpelt werden, so dass der blick aufs mir nicht noch mehr zugebaut würde, sondern eher "frei gelegt" ist. der ganze bereich sollte möglichst offen gestaltet sein, sich zum flanieren, spielen, lustwandeln und nichtstun eignen. die alten entwürfe von ruhnau(aus der zeit vor der ubahn) geben da eine orientierung. nun ist aber durch die ubahnsituation diese strecke "versaut"- aber hier ist rückbau mehr als eine wie auch immer aussehende neukonstruktion

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