Sisyphos Tag und Nacht - Polizeialltag - Gefährliches GE?

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Minchen
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Beitrag von Minchen »

Gut Ravensberg hat geschrieben:Ich bin die Grothusstraße langgefahren und dort lag auf einem Verbindungsweg zur Heßlerstraße ein Mann. Alle anderen Autos sind weitergefahren (ist aber auch nicht unbedingt so einsehbar). Also sind wir abgebogen. Der Mann war betrunken und ist auf den Rücken gestürzt. Und auf dem Rücken war ein Rucksack mit Glasflaschen. Der Kopf lag auf der Kante. Er war kaum ansprechbar, konnte sich nicht aufsetzen. Verletzungen waren nicht zu sehen, aber mit dem Kopf auf der Kante, da wären innere Verletzungen möglich und ganz bestimmt gab es einen geprellten Rücken. Also habe ich die Feuerwehr angefunkt, damit ein KW kommt.

So weit - so gut. Da muss ich mit den KW-Fahrern diskutieren, dass der Mann gleich wieder aus dem Krankenhaus abhaut. Und dass es doch blödsinnig sei, ihn mitzunehmen. Er wär gleich wieder weg. Ich kam mir vor, als müsste ich mich rechtfertigen, warum ich den KW angefordert habe. Nein, ich hätte alles richtig gemacht. Aber trotzdem wäre es sinnlos, der Mann würde gleich nach Ankunft sowieso wieder gehen. Mittlerweile war der Mann auch wieder streitbar, aber konnte nicht allein laufen. Sie haben ihn mitgenommen. Mir kam es vor - widerwillig. Aber ich hätte darauf bestanden.

Ich habe mich schon ganz schön geärgert, dass ich mich darüber streiten muss, ob der Anruf richtig war oder nicht. Würde aber immer wieder so reagieren.
Vor einiger Zeit ging es uns so ähnlich, als die Besatzung des RW (nur Sanitäter, kein Arzt) sich weigerte, meine Schwiegermutter mitzunehmen. Sie stellten einfach eine Diagnose (die falsch war), wiegelten ab (hatte ich auch letztens, halb so wild) und weigerten sich, sie mitzunehmen (wenn wir da jeden mitnehmen würden...).
Auf unseren wiederholten Anruf erschien schließlich ein Notarzt, der helfen konnte.
Kassandra war doch eine furchtbare Populistin.

Das ist die Seuche unserer Zeit: Verrückte führen Blinde.
(Shakespeare, König Lear)

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Heinz O.
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Beitrag von Heinz O. »

Minchen hat geschrieben:
Gut Ravensberg hat geschrieben:Ich bin die Grothusstraße langgefahren und dort lag auf einem Verbindungsweg zur Heßlerstraße ein Mann. Alle anderen Autos sind weitergefahren (ist aber auch nicht unbedingt so einsehbar). Also sind wir abgebogen. Der Mann war betrunken und ist auf den Rücken gestürzt. Und auf dem Rücken war ein Rucksack mit Glasflaschen. Der Kopf lag auf der Kante. Er war kaum ansprechbar, konnte sich nicht aufsetzen. Verletzungen waren nicht zu sehen, aber mit dem Kopf auf der Kante, da wären innere Verletzungen möglich und ganz bestimmt gab es einen geprellten Rücken. Also habe ich die Feuerwehr angefunkt, damit ein KW kommt.

So weit - so gut. Da muss ich mit den KW-Fahrern diskutieren, dass der Mann gleich wieder aus dem Krankenhaus abhaut. Und dass es doch blödsinnig sei, ihn mitzunehmen. Er wär gleich wieder weg. Ich kam mir vor, als müsste ich mich rechtfertigen, warum ich den KW angefordert habe. Nein, ich hätte alles richtig gemacht. Aber trotzdem wäre es sinnlos, der Mann würde gleich nach Ankunft sowieso wieder gehen. Mittlerweile war der Mann auch wieder streitbar, aber konnte nicht allein laufen. Sie haben ihn mitgenommen. Mir kam es vor - widerwillig. Aber ich hätte darauf bestanden.

Ich habe mich schon ganz schön geärgert, dass ich mich darüber streiten muss, ob der Anruf richtig war oder nicht. Würde aber immer wieder so reagieren.
Vor einiger Zeit ging es uns so ähnlich, als die Besatzung des RW (nur Sanitäter, kein Arzt) sich weigerte, meine Schwiegermutter mitzunehmen. Sie stellten einfach eine Diagnose (die falsch war), wiegelten ab (hatte ich auch letztens, halb so wild) und weigerten sich, sie mitzunehmen (wenn wir da jeden mitnehmen würden...).
Auf unseren wiederholten Anruf erschien schließlich ein Notarzt, der helfen konnte.
Polizeialltag - Gefährliches GE :?: :?: :?:
wohl eher nicht. gehört dann wohl , wenn überhaupt, zum
http://www.gelsenkirchener-geschichten. ... php?t=2456
Micha

Irgendwie machen GEschichten süchtig .......

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Pedda Gogik
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Beitrag von Pedda Gogik »

@Minchen

exakt das Gleiche habe ich mal in Wanne-Eickel erlebt ... (ein Betrunkener lag gegenüber einer Apotheke! vor einem Zebrastreifen) .... Gleiche Aussage der Rettungssanitäter (die kannten ihn auch bereits) ....
Aber egal, es hätte ja auch eine Alkoholvergiftung oder ebenso lebensgefährliche Unterzuckerung sein können ! .... Also: alles richtig gemacht ! ..... :wink:

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Minchen
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Beitrag von Minchen »

Upps, nicht dass jetzt jemand verstanden hat, dass meine Schwiegermutter betrunken war... :oops: . Das war sie absolut nicht! Die Sanitäter kannten sie auch nicht.
Entschuldigung, ich weiß, dass das OT ist, nur zur Klarstellung.

@Pedda: Vielleicht sind die Sanitäter einfach nur angenervt von vielen Fehlalarmen? Aber es könnte ihnen doch eigentlich egal sein, oder? Sie fahren den Patienten zum KH und gut.
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iwi
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Wohnungseinbrüche

Beitrag von iwi »

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Was Du nicht willst was man Dir tu', das füg auch keinem anderen zu.
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Erler Mädel
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Beitrag von Erler Mädel »

hallo
dieses verhalten kann lebensbedrohlich werden wenn etwas ernstes ist. Anfang des Jahres hatte ich eine Sepsis, schon weit fortgeschritten war es mir nicht mehr möglich normal zu reagieren. Bin Mittwochs aus dem Bett gefallen und konnte aus eigener Kraft auch nicht mehr aufstehen. Da meine Tochter das auch nicht schaffte rief sie einen Krankenwagen. Sie kamen hoben mich grinsend ins bett und weigerten sich mich ins Krankenhaus zu bringen, Man würde sie ja auslachen. sie dachten scheinbar ich bin betrunken. Freitag nachts passierte das gleiche. Sie rief eine Notärztin zu Hilfe.
Sofortige Einweisung ins Krankenhaus. Es war knapp und erst 4 Tage später war ich so weit klar zu erkennen wo ich bin.
Hat Wochen gebraucht bis ich geheilt war.
Vom ansehen weiß man nicht wie gefährdet jemand ist.
Überheblichkeit hätte mich fast das Leben gekostet.

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brucki
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Beitrag von brucki »

brucki hat geschrieben:
DerWesten am 26.06.2014 hat geschrieben:RAUBÜBERFALL

Polizei stellt nach Juwelen-Raub in Gelsenkirchen Beute und Waffen sicher

Gelsenkirchen. Die Gelsenkirchener Polizei ist es gelungen, die Waffen und 4,5 Kilogramm Goldschmuck der mutmaßlichen Täter des Raubüberfalls auf einen Juwelier in der Neustadt sicherzustellen. Spezialkräfte hatten Mittwochabend die Wohnung gestürmt, in der sich die drei Tatverdächtigen aufhielten.

Mit einem Zugriff hatten die drei Männer wohl nicht mehr gerechnet. Zwei scharfe Pistolen hatten sie in eine Plastik-Kiste geräumt, die Maschinenpistole lag auf dem Bett, als Spezialeinsatzkräfte Mittwoch kurz vor 21 Uhr die Eckwohnung im Haus Karl-Meyer-Straße 61 stürmten und sie festnahmen.
Weiter: http://www.derwesten.de/staedte/gelsenk ... x225389357
Nun wurden die Urteile gesprochen:
DerWesten am 07.01.2015 hat geschrieben:Juwelier-Prozess

Lange Haftstrafen nach Juwelen-Raub in Gelsenkirchen

Gelsenkirchen. Die Tat war kurz, die Haft wird lange dauern. Bis zu neuneinhalb Jahre müssen drei Räuber ins Gefängnis, die brutal einen Juwelier überfallen hatten.

Das brutale und professionelle Vorgehen der drei Räuber bei einem Überfall auf einen Juwelier an der Bochumer Straße sorgte dafür, dass die VI. Essener Strafkammer keinen Anlass zur Milde sah. Für neuneinhalb Jahre müssen Dragan R. (25) und Zoran P. (38) ins Gefängnis. Ihr Mitangeklagter Nemanja M. (29), der den Fluchtwagen steuerte, bekam mit neun Jahren Haft nur unwesentlich weniger.
Weiter: http://www.derwesten.de/staedte/gelsenk ... 1580745006

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brucki
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Beitrag von brucki »

Lokalkompass Lünen 03.02.2015
Räuber prügeln Mann auf die Intensivstation

Der Raub wirft Fragen auf, die Polizei ermittelt in Gelsenkirchen.

Kopfverletzungen, Brüche und Prellungen - ein Mann aus Essen liegt nach einem brutalen Überfall in Gelsenkirchen im Krankenhaus. Das Opfer saß im Auto einer Frau aus Lünen, dann folgten Szenen wie aus einem Film. Unbekannte stoppten den Wagen, zerrten den Essener auf die Straße.

Weiter: http://www.lokalkompass.de/luenen/leute ... 13889.html

Unfassbar!

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exbulmker
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Beitrag von exbulmker »

Als ich das zuerst gestern las, habe ich mich gefragt, wo die Frau aus Lünen denn war, wenn das Opfer selbst die Polizei informiert hat. Hat die sofort das Weite gesucht? Warum verabreden sich ein Essener und eine Lünerin in Gelsenkirchen, normal ist das nicht.

Und das Ganze für Bargeld und ein Mobiltelefon oder war das nur der Beifang?

Das riecht ja fast nach einem zielgerichteten Überfall (wo ist hier der Spekulationsknopf?) mit der Dame aus Lünen als Köder.
Wir sind immer die Ersten! Während andere noch straucheln liegen wir schon im Dreck.

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Rüdiger Georg
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Beitrag von Rüdiger Georg »

exbulmker hat geschrieben:Warum verabreden sich ein Essener und eine Lünerin in Gelsenkirchen, normal ist das nicht.
:umleitung:
Nächstenliebe ist ein Tuwort.

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exbulmker
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Beitrag von exbulmker »

Rüdiger Georg hat geschrieben:
exbulmker hat geschrieben:Warum verabreden sich ein Essener und eine Lünerin in Gelsenkirchen, normal ist das nicht.
:umleitung:
Gibt es dazu auch einen Erklärbären? Was soll mir das sagen?
Wir sind immer die Ersten! Während andere noch straucheln liegen wir schon im Dreck.

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Rüdiger Georg
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Beitrag von Rüdiger Georg »

exbulmker hat geschrieben:
Rüdiger Georg hat geschrieben:
exbulmker hat geschrieben:Warum verabreden sich ein Essener und eine Lünerin in Gelsenkirchen, normal ist das nicht.
:umleitung:
Gibt es dazu auch einen Erklärbären? Was soll mir das sagen?
Schlimm genug, wenn es dazu eines "Erklärbären" bedarfs, geschweige denn, dass man Verabredungen scheinbar rechtfertigen bzw. begründen müsste. Ok, mein Fehler. Ich war davon ausgegangen das 30.01.33 längst überwunden sei; scheinbar nicht.
Deshalb für dich, mein lieber exbulmker: ... und es sei doch normal
Nächstenliebe ist ein Tuwort.

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exbulmker
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Beitrag von exbulmker »

Rüdiger Georg hat geschrieben:
exbulmker hat geschrieben:
Rüdiger Georg hat geschrieben:
exbulmker hat geschrieben:Warum verabreden sich ein Essener und eine Lünerin in Gelsenkirchen, normal ist das nicht.
:umleitung:
Gibt es dazu auch einen Erklärbären? Was soll mir das sagen?
Schlimm genug, wenn es dazu eines "Erklärbären" bedarfs, geschweige denn, dass man Verabredungen scheinbar rechtfertigen bzw. begründen müsste. Ok, mein Fehler. Ich war davon ausgegangen das 30.01.33 längst überwunden sei; scheinbar nicht.
Deshalb für dich, mein lieber exbulmker: ... und es sei doch normal
Also auch nachdem wir 1933 und die Folgen nahezu überwunden haben, habe ich nicht vor, Dein Lieber zu sein.

Ich bin davon ausgegangen, daß man einen unverfänglichen Text mit etwas Ironie (hätte ich wohl einen Knopf bedienen müssen) als solchen liest, ohne daraus ein Problem zu sezieren, um sowohl die Machtergreifung der Nazis anzuführen, als auch das Grundgesetz zu zitieren.

Und für diejenigen, die den Humor unter den Kohlen im Keller vergraben haben:

Ich wollte damit ausdrücken, daß diese Verabredung, egal welchem Zweck sie gedient haben mag, und die Örtlichkeit, wie auch der Zeitablauf, auf Grund der Schilderung im Polizeibericht nicht normal erscheinen und sich daraus Fragen ergeben.

Polizeibericht siehe hier:

http://www.presseportal.de/polizeipress ... verletzung

Für mich stellt sich hier aber auch die Frage, ob man angesichts eines "normalen" Verbrechens, wie es leider tagtäglich passiert und meines Kommentars dazu, der vielleicht nicht so sachlich ausgefallen ist, so ein schwerwiegendes und in die deutsche Seele eingebranntes Datum wie die Machtergreifung der Nazis, anführen muß.
Wir sind immer die Ersten! Während andere noch straucheln liegen wir schon im Dreck.

tuempelhuhn
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Beitrag von tuempelhuhn »

Die kürzesten Worte, nämlich JA und NEIN erfordern das meiste Nachdenken.(Pythagoras)

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Lupo Curtius
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Mann schlägt zwei Seniorinnen in Gelsenkirchen brutal nieder

Beitrag von Lupo Curtius »

WAZ/DerWesten hat geschrieben:Mann schlägt zwei Seniorinnen in Gelsenkirchen brutal nieder
Die 82- und 87-jährigen Frauen sind gerade mit ihren Rollatoren unterwegs, als sich der Täter ihnen von hinten nähert und brutal zu Boden schlägt.

Ein bislang unbekannter Täter hat am späten Montagnachmittag zwei Seniorinnen in Gelsenkirchen brutal niedergeschlagen. Wie die Polizei mitteilt, waren die beiden 82 und 87 Jahre alten Frauen auf dem Gehweg an der Femestraße in Hassel mit ihren Rollatoren unterwegs.

Lesen Sie mehr auf: http://www.derwesten.de/staedte/gelsenk ... lx89888852
Wie feige muss jemand sein, um zwei über 80-jährige derart anzugehen? Unfassbar!
8)

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