Sisyphos Tag und Nacht - Polizeialltag - Gefährliches GE?

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Querulant
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Beitrag von Querulant »

exbulmker hat geschrieben:
kasi69 hat geschrieben:Wo finde ich eigentlich auf dieser Seite zu den berechtigten "Keine NPD und Netz gegen Nazis", die "Netz gegen Linksextremismus und Netz gegen linksextreme Gewalt" Verkündungen?
Komischerweise fehlen die? Ist das so gewollt oder nimmt man das in Kauf?
Bisher war es nicht notwendig ein Netzwerk gegen Linksextremismus oder linksextreme Gewalt einzurichten.
Ist das so?

Habe mir gerade mal den Verfassungsschutzbericht 2014 angesehen. Die Anzahl an potentiellen Gefährdern auf der einen wie auf der anderen Seite ist fast identisch bei ca 25.000. Beide Gruppen sind demokratiefern und gewaltbereit.

Gerade kommt die Meldung das ein Berliner Polizist von Linksautonomen am helligten Tag zusammengeprügelt wurde, weil er Personenkontrollen durchgeführt hat in einer Straße die die Autonomen als ihr Gebiet ansehen. Polizeiwagen werden in diesem Gebiet nun umgebaut um das Einwerfen von Scheiben zu erschweren....

Soviel zum Thema Notwendigkeiten, aber wir kommen vom Thema ab.

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uwe1904
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Re: Gibt es No-Go-Areas in Gelsenkirchen?

Beitrag von uwe1904 »

Hallo,
Der_Neue hat geschrieben:Gibt es No-Go-Areas in Gelsenkirchen? Eindeutig Ja.

Wo diese sind? ..., Rotthausen, ...

... Aktuell in der WAZ beschrieben.
da ich in Rotthausen wohne und mich an durchschnittlich 350 Tagen im Jahr, häufig auch zu "unchristlichen" Zeiten, hier auf den Straßen und Wegen bewege, schreibe ich nur kurz was zu "meinem" Stadtteil. Ich gehe davon aus, dass es in den meisten anderen genannten ähnlich ist.

Der von dir genannte WAZ-Artikel ist wahrscheinlich dieser hier, oder?
Der Schreiber/Redakteur hat ja munter den Inhalt des inoffiziellen, internen Lageberichts der PI Süd zum Tenor seines Artikels gemacht, hat es aber immerhin geschafft, das offizielle Statement der Polizei ("es gibt keine NoGo-Areas in GE") zu erwähnen. Trotzdem benennt er einzelne Stadtteile, u.a. auch Rotthausen. Im Vorfeld der Veröffentlichung hat er mehrere im Stadtteil sehr aktive Menschen zum Thema befragt und übereinstimmend die Aussage bekommen, dass es ungeachtet kleinerer Probleme keine Angsträume im Stadtteil gibt. Schade, dass wohl die max. Textlänge schon erreicht war, so fiel dieser Aspekt von vor Ort leider hinten rüber...

Aber weg von dem Geschreibsel des in letzter Zeit öfters in Polizeikreisen agierenden Schreibers/Redakteurs.

Mitglieder/Verantwortliche so ziemlich aller hier im Ortsteil agierenden politischen, religiösen, bürgerschaftlichen Organisationen, u.a. auch die Bezirksbeamten der hiesigen Polizeiwache, betonen übereinstimmend, dass es solche Angsträume nicht gibt. Der weitaus größte Teil der genannten Aktiven würde sich im Übrigen vehement dagegen verwehren, als Sozialromantiker bezeichnet zu werden.

Nur zum Verständnis: die vllt. vermehrte Kleinkriminalität wie Diebstahl, Einbruch u.ä., v.a. natürlich jedwede Art von körperlicher Gewalt und Kapitalverbrechen, ist keinesfalls zu dulden, muss nach Gesetzeslage bestraft werden.

Aber es gibt hier eben keine Bereiche, wo dies aktiv von einer Bevölkerungsgruppe verhindert wird.

Darum finde ich es, um doch wieder auf den WAZ-Artikel zurückzukommen, empörend, dass ganze Stadtteile diskriminiert werden.


Zum Nachblättern:
http://rotthausen.de/Bericht_irritiert_Rotthausen.html
http://rotthausen.de/Medienberichte-Pra ... nsrat.html
http://rotthausen.de/Sitzung_Praeventionsrat1215.html

Gruß
Uwe

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exbulmker
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Beitrag von exbulmker »

Der_Neue hat geschrieben:Moin.

Es ist recht traurig, dass man als Bürger im eigenen Land nicht mehr die Wahrheit verkünden darf.

Dass man sich von zugereisten Verbrechern drangsalieren, berauben und vergewaltigen lassen muss.

Dass Politiker, die seit über 30 Jahren Mist verzapfen und für die heutigen Zustände verantwortlich zeichnen, nichts gewusst / gesehen / gehört haben wollen.

Gelsenkirchen hatte mal 365.000 Einwohner - jetzt sind es nur noch ca. 265.000. Nicht alle der fehlenden 100.000 sind verstorben, viele sind auch vor der seit 60 Jahren in Gelsenkirchen regierenden "Rote Socken Partei" geflüchtet.

Würde man sich vors Hans-Sachs-Haus stellen und rufen "Parteibuchbesitzer raustreten", würde sofort die ganze Gelsenkirchener Stadtverwaltung zusammenbrechen. Soviel zum Filz.

Doch wenn man sich die Schwarzen, die Gelben, oder die Grünen anschaut, oder dieses komische MLPD-Zeugs von dem Herrn Göbbe, äh, Engels, jetzt hab ichs, dann fragt man sich auch, was man noch guten gewissens wählen kann.

Fakt ist, dass der Bürger in GE jahrelang drangsaliert und missachtet wurde, Bedenken wurden nicht beachtet, sondern vom Tisch gefegt, und dieses Verhalten der Politik rächt sich nun...
Man darf hier wie im übrigen Lande schon die Wahrheit verkünden, wenn es denn eine ist und man die Polemik außen vor läßt.

Also das mit dem Einwohnerschwund halte ich, darf ich das sagen? für hanebüchenen Blödsinn.

Die Bewohner sind nicht vor den roten Socken geflüchtet, sondern abgewandert oder gestorben.
Abgewandert weil die, übrigens ruhrgebietsweite, Strukturkrise zu massiven Arbeitsplatzverlusten geführt hat und Menschen dahin gezogen sind, wo es Arbeit gab. Dies trifft auch auf andere montanlastige Städte zu.
Gelsenkirchen hat dadurch auch eine Überalterung erfahren, d.h. es sterben mehr Menschen als geboren werden oder zuziehen. Bei einem Sterbeüberschuß von vielleicht 2000 Leuten pro Jahr, kommen da in 50 Jahren schon mal 100.000 zusammen.
Wir sind immer die Ersten! Während andere noch straucheln liegen wir schon im Dreck.

Querulant
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Beitrag von Querulant »

Auf Facebook ist die Bewegung „Einer für alle, alle für einen....Gelsenkirchen passt auf“ entstanden und hat bereits mehr als 3.000 Mitglieder.
Diese Gruppe bildet eine Art Bürgerwehr.

Kennt die einer? Weiß einer näheres?

@ Thema Bürgerwehr: In Köln ist es schon im Nachgang zu Sylvester zu Schlägereien gekommen. Das könnte ein sehr schmerzhafter Karneval werden, wenn da wieder Übergriffe passieren.

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Jochen
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Bürgerwhr muss nicht sein

Beitrag von Jochen »

In der WAZ steht etwas darüber, aber ich glaube dass wir das nicht auch noch brauchen

Jochen



http://www.derwesten.de/staedte/gelsenk ... 62583.html
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exbulmker
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Beitrag von exbulmker »

Nach den Ereignissen von Köln war abzusehen, daß sog. Bürgerwehren aus dem Boden schießen werden.
Polizeiführung, Justiz und Politik haben gemeinschaftlich versagt.
Allerdings halte ich Bürgerwehren oder wie immer sie sich nennen mögen, nicht für die Lösung des Problems.

Niemand kann kontrollieren wer dort mitmacht oder Mitglied wird. Das kann reichen vom rüstigen Rentner, der nachts unter Schlaflosigkeit leidet bis zum Hooligan, dem die Krawalle bei Fußballspielen nicht ausreichen.

Es kontrolliert niemand, ob bei "Einsätzen" dieser Bürgerwehr irgendwelche Waffen mitgeführt werden, die am Ende zur Eskalation einer Situation führen können.
Und: nicht jede Aktion ist durch den Notwehrparagraphen gedeckt.

Und ob in den kritischen Ecken dieser Stadt das Auftauchen von Mitgliedern einer Bürgerwehr dazu beiträgt, Verbrechen zu verhindern, bezweifele ich.
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blockka04
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Beitrag von blockka04 »

Allein die bloße Vorstellung, dass bewaffnete "Bürger" (mein Vorschlag für das Unwort des Jahres, weil zu oft missbraucht) durch die Straßen ziehen und Sheriff spielen, bringt meine Nackenhaare zu stehen.

Bürgerwehr? Geht´s noch? Warum nicht gleich "Freikorps"? Da sollten einige der sogenannten "Bürger" mal einen vertieften Blick in die Geschichtsbücher werfen.

Ganz schlimme Zeiten gerade! Brechreizerregend!

Ach ja, Nachtrag: Wenn man mal einen Blick in die Mitgliederliste der FB-Gruppe wirft, sieht man auch das ein oder andere bekannten Forumsmitglied.

Schönen Abend noch!
Selbstverständlich klauen Dir Ausländer Deinen Job! Aber wenn Dir jemand ohne Geld, Kontakte und Sprachkenntnisse Deinen Job wegnehmen kann, bist Du vielleicht einfach nur Scheiße!“ Louis C.K.
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Troy
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Beitrag von Troy »

Mannmannmann, was soll der Sch****?

Ich sehe sie schon im Dreischicht-System beim Exerzieren und Marschieren.
Und was fürn Job wird dann gemacht?
Wache stehen?
Stadtteilgrenzen sichern?
Leute festhalten, Pässe und Ausweise zeigen lassen?
Durchfahrt/-gang gewähren oder verweigern?
"Du kommst hier net rein!!!" - sowas in der Art?
Und wer ist der Chef? Und wer ordnet sich unter?

Diese merkwürdige Selbstbeauftragung richtet sich heute bitte genau gegen wen?
Und morgen?
Und wie schalten die sich wieder ab?

Die Jungs in USA sind bewaffnet, die hier (noch) nicht.
Außer vielleicht mit so juristisch umstrittenem Kleinkram (brauche ich hier nicht aufzuzählen)?

Die Jungs in USA rekrutieren sich aus Rentnern und arbeitslosen jungen Männern - heute war im WDR ein prima Beitrag dazu.
So, hamwa hier auch - und zwar längs und quer durch die Republik.

Und in unserer Nachbarstadt sitzen so ähnliche gerade vorm Richter, schreibt die WAZ heute:
Bild
Ursprung ist u.a. Wattenscheid, und lest gerne weiter hier:
http://www.derwesten.de/staedte/bochum/ ... 62061.html
Oder hier:
https://antifabochum.noblogs.org/2015/0 ... tenscheid/

Aufschlussreich ist auch ein Beitrag im Blog http://www.sechel.it/pegida-nrw-das-war-hogesa-2-0/ über die Wiederauferstehung der letzten Hogesa-Aktion... mir Verweis auf die Gelsen-Szene.
Da werden mit Text und Fotos so richtig vertraueneinflößende Akteure und Aktionen gezeigt.

Und ja, bei solchen Themen, da kocht von selbst vieles in einem Topf, da muss man gar nichts extra vermischen.
Dieser Vorwurf zu diesem Posting kann schon mal eingespart werden.

Querulant
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Beitrag von Querulant »

Troy hat geschrieben:Mannmannmann, was soll der Sch****?
Zitat WAZ (Danke an Jochen wg dem Link):
„Die Idee ist, gemeinsam an Wochenenden bzw. an diversen Veranstaltungstagen durch die Stadt zu ziehen, um mit Präsenz und Gewaltlosigkeit den Menschen klar zu machen, dass so etwas in unserer schönen Stadt absolut nicht toleriert wird!“

Mir ist völlig unklar, wie man sich ernsthaft darüber echauffieren kann eine Art neighborhood watch zu installieren, wenn die staatlichen Systeme offenkundig die Kontrolle verloren haben, solange diese friedlich ist.

Sch..... ist es solche Bürger gleich wieder in die Nazi Ecke zu stellen. 3000 Gelsenkirchener Bürger ist ein Anteil deutlich jenseits der 10%! Alles Nazis??

Möchte mal wissen was exerzieren und marschieren damit zu tun haben? Ist das irgendein erlernter Reflex so zu denken? Wie kann man solche Leute auch nur im entfernten mit einer rechten Terrorgruppe in Verbindung bringen?

"Ehemaliges Mitglied der Verwaltung" schämen Sie sich!

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Troy
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Beitrag von Troy »

Im aktuellen WDR-Beitrag zum Thema Rufmord auch die Vorkommnisse in Hassel in 2013:
http://www.ardmediathek.de/tv/Menschen- ... Id=7535538
U.a. ab 0:18:45 ff. ein "Stimmungsbild" von GE-Bürgern... da ist für jede Perspektive etwas dabei.

Und es geht mir hier nur darum, wie sich Prozesse entwickeln in Nachbarschaften, wie sich plötzlich Interessen und Akteure mischen. Lässt sich aus den Aussagen der Bürger entnehmen.

von waldbröl
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Beitrag von von waldbröl »

Troy hat geschrieben:Im aktuellen WDR-Beitrag zum Thema Rufmord auch die Vorkommnisse in Hassel in 2013:
http://www.ardmediathek.de/tv/Menschen- ... Id=7535538
U.a. ab 0:18:45 ff. ein "Stimmungsbild" von GE-Bürgern... da ist für jede Perspektive etwas dabei.

Und es geht mir hier nur darum, wie sich Prozesse entwickeln in Nachbarschaften, wie sich plötzlich Interessen und Akteure mischen. Lässt sich aus den Aussagen der Bürger entnehmen.
Wie sich die Bürger äußern und fühlen kann ich dir sagen, in meinem Nachbarschafts- und Bekanntenkreis kenne ich keinen, der begeistert ist was die Flüchtlinge anbelangt.. Keiner der sich nach den Vorfällen in Köln und anderen Städten sicher fühlt. Das war aber auch schon vorher so und als die Neubürger aus dem Ostblock hier eingetroffen sind.
In einem Umkreis von ca. 300 Metern von meiner Wohnung sind in den letzten zwei Monaten
mehrere Einbrüche passiert. U.a. bei Bekannten von mir. Drei in unmittelbarer Nähe, wo ich die Häuser vom Fenster aus sehen kann.
Merkwürdigerweise war weder in einem Polizeibericht noch in der Presse etwas davon zu lesen.
Frage: Warum nicht??

Hier bei uns im Viertel gibt es keine Bürgerwehr und wird es wohl auch nicht geben, aber jeder ist wachsam und allen die ich kenne ist unwohl.

Wolle

von waldbröl
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Beitrag von von waldbröl »

Heute war ein Bericht in der Lokalzeit, wo sich ein Polizeisprecher der Bochumer Polizei geäußert hat, dass in den letzten Monaten 40% mehr Bürger einen kleinen kleinen Waffenschein beantragt haben als es sonst üblich ist.
Von Gelsenkirchen habe ich letztens gelesen, dass man keine so genauen Angaben machen kann, aber es würde überwiegend von Sammlern gekauft. :shock: :o
So viele Sammler kaufen plötzlich Waffen?? Ich bin erstaunt.

Waffenhändler Wolfgang Stabe aus Wattenscheid, bekannt aus Sendungen von Galileo auf Pro 7 sagte im Interview, dass es eine Steigerung im Vekauf an Schreckschußwaffen und Pfeffersprays gibt.
WDR 3 Mediathek vom 14.01. ab der 19. Minute zu sehen.

http://www1.wdr.de/mediathek/video/send ... rue#banner

Da der Bericht im LInk dreht und dreht, einfach zurückgehen auf den Anfang der Lokalzeit und dann vorspulen bis zur 19. Minute.

Wolle
Zuletzt geändert von von waldbröl am 15.01.2016, 09:24, insgesamt 1-mal geändert.

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Benzin-Depot
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Beitrag von Benzin-Depot »

von waldbröl hat geschrieben: [...] So viele Sammler kaufen plötzlich Waffen?? Ich bin erstaunt. [...]
es werden sicher nicht nur Sammler sein.
WAZ hat geschrieben:Übergriffe und fremdenfeindliche Straftaten gegen Flüchtlinge haben in NRW explosionsartig zugenommen.
Vielleicht sind unter den Waffenkäufern auch "besorgten Bürger", welche demnächst gemeinsam an Wochenenden bzw. an diversen Veranstaltungstagen durch unsere schöne Stadt ziehen wollen.
Querulant hat geschrieben: [...]Sch..... ist es solche Bürger gleich wieder in die Nazi Ecke zu stellen. 3000 Gelsenkirchener Bürger ist ein Anteil deutlich jenseits der 10%! Alles Nazis??
ich denke eher nicht. Wie hoch ist Deiner Meinung nach der Anteil?
Querulant hat geschrieben:Wie kann man solche Leute auch nur im entfernten mit einer rechten Terrorgruppe in Verbindung bringen?
Da man nicht weiß, wie sich Leute "denen es nur darum geht, unsere Stadt für unsere Damen sicherer zu machen", entwickeln, werden die jetzt erstmal von der Polizei beobachtet.

Der Beitrag über die "besorgten Bürger" in Hassel zeigt, wohin Halbwissen gepaart mit "Besorgnis" führen kann.
Troy hat geschrieben:Im aktuellen WDR-Beitrag zum Thema Rufmord auch die Vorkommnisse in Hassel in 2013:
http://www.ardmediathek.de/tv/Menschen- ... Id=7535538
Querulant hat geschrieben:"Ehemaliges Mitglied der Verwaltung" schämen Sie sich!

Der Spruch kommt mir irgendwie bekannt vor. Wofür sollte sie sich denn schämen? Dafür, dass sie sich kritisch gegenüber den von Dir hochgelobten "Bürgerwehren" äußert?

oder hat das etwas hiermit zu tun?
blockka04 hat geschrieben: [...]Wenn man mal einen Blick in die Mitgliederliste der FB-Gruppe wirft, sieht man auch das ein oder andere bekannten Forumsmitglied.
„Die Menschen", sagte der Fuchs, „die haben Gewehre und schießen. Das ist sehr lästig.“
(Antoine de Saint-Exupéry / aus "Der kleine Prinz")

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Lupo Curtius
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Beitrag von Lupo Curtius »

Querulant hat geschrieben: Sch..... ist es solche Bürger gleich wieder in die Nazi Ecke zu stellen. 3000 Gelsenkirchener Bürger ist ein Anteil deutlich jenseits der 10%! Alles Nazis??
:?: Bei meiner Prozentrechnung sind 10 % von 260.000 Einwohnern 26.000. Können wir uns vielleicht darauf verständigen, dass die Liebhaber dieser Gruppe einen Anteil deutlich jenseits von 1 % der Gelsenkirchener Bürger haben? Bei der letzten Kommunalwahl 2014 haben 3.287 Bürger die Rechtsaussenpartei proNRW gewählt. Diese Zahl korreliert eher mit der Zahl der besorgten Facebook-Gruppenmitglieder als die verharmlosenden 10%.
8)

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Neu-Resser
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Beitrag von Neu-Resser »

Die Grundidee einer Bürgerwehr ist ja nicht das schlechteste. Sofern es wirklich dabei bleibt bei einem Vergehen/Strafttat dann die Polizei zu rufen, wo manche vielleicht einfach wegschauen würden. Es besteht nur leider immer die Gefahr das sich dann auch welche drunter mischen die, die Gelegenheit nutzen um dann mal wieder kräftig die Sau rauszulassen. :(
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