Sisyphos Tag und Nacht - Polizeialltag - Gefährliches GE?

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Bismarcker Jung
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Beitrag von Bismarcker Jung »

@ Gelsenjung

Was meinst Du mit "zivilem Widerstand"?

Es wird kein neues 1933 geben, das halte ich in der
heutigen Gesellschaft für absolut ausgeschlossen.

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Minchen
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Beitrag von Minchen »

Jetzt neu in Rotthausen: Trickdiebstahl ganz ohne Trick! :roll:

Mann schellt an Tür, ohne sich vorher einen Trick überlegt zu haben. Während er noch überlegt, ob er vom Wasserwerk, von der ELE oder Polizei kommen soll oder einfach nur nach 'nem Kuli fragen, öffnet die Bewohnerin bereits die Tür.
Also einfach rein, alles durchwühlen und wieder raus! Trick war gestern. 8)

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/51056/3879195
Kassandra war doch eine furchtbare Populistin.

Das ist die Seuche unserer Zeit: Verrückte führen Blinde.
(Shakespeare, König Lear)

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Minchen
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Beitrag von Minchen »

Die hier (s.o.) dargestellte neue Technik des "tricklosen Trickdiebstahls" eignet sich besonders für Berufseinsteiger, also Kriminelle am Anfang ihrer Karriere, die vielleicht noch nicht über die nötige Eloquenz für einen echten Trickdieb verfügen, aber schon mal einen Einstieg suchen, auch um das entsprechende Selbstbewusstsein zu entwickeln.

Auch geeignet ist sie für Umschüler, die aus einem anderen Zweig der Kriminalität kommen und eine neue Herausforderung suchen.
Kassandra war doch eine furchtbare Populistin.

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kleinegemeine01
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Beitrag von kleinegemeine01 »

Je älter ich werde umso seltener bis nunmehr gar nicht schaue ich mir Krimis an - ich kann es nicht mehr ertragen mir Tatorte und das Leid zuvor anzuschauen. Aktenzeichen XY und Nepper, Schlepper, Bauernfänger empfand ich als Kröte schon wie Schulfernsehen für angehende Kriminelle.

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Bismarcker Jung
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Beitrag von Bismarcker Jung »

Minchen hat geschrieben:Jetzt neu in Rotthausen: Trickdiebstahl ganz ohne Trick! :roll:

Mann schellt an Tür, ohne sich vorher einen Trick überlegt zu haben. Während er noch überlegt, ob er vom Wasserwerk, von der ELE oder Polizei kommen soll oder einfach nur nach 'nem Kuli fragen, öffnet die Bewohnerin bereits die Tür.
Also einfach rein, alles durchwühlen und wieder raus! Trick war gestern. 8)

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/51056/3879195
Soll ich dazu etwas sagen?

Oder dazu:

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/51056/3883887

dass man sich nicht einmal mehr mittags im Stadtgarten
unbeschwert und sicher bewegen kann? :shock:

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rapor
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Beitrag von rapor »

Es gibt aber auch noch die traditionellen Verbrecher:
https://www.waz.de/staedte/gelsenkirche ... 39523.html

Teppichhändler, Kesselflicker und Scherenschleifer kenne ich noch aus den 50er und 60er Jahren. Da war es eine recht klar definierte Gruppe, sogenanntes fahrendes Volk. Man warnte sich gegenseitig, eine Nachbarschaft mit Vorurteilen, die oft geschützt haben.
Ich erinnere mich an 3 bunt gekleidete Frauen, die mit einer großen Decke oder einem Teppich vor der Wohnungstür herumhantierten.
Eine versuchte unbemerkt in unsere Wohnung zu schlüpfen, die anderen lenkten ab.
Meine Mutter rief geistesgewärtig laut einen männlichen Vornamen in die Wohnung. Die Frauen liefen schnell weg, weil sie fürchteten, jetzt käme ein Mann zu Hilfe.
Aus der Zeit sind mir auch noch Begriffe wie "Rotwelsch" für gauner- und wie man damals sagte, Zigeuner sprache und"Zinken", Kreidezeichen an der Hauswand mit gezielten Hinweisen und Warnungen an andere "Händler" und Kriminelle bekannt.
Markthändler berichten von Frauen mit langen bunten Röcken, die an allen Ständen versuchen, mit 50 Euroscheinen Kleinigkeiten zu kaufen. Auch spezielle Schürzen/Röcke zum Eigentumswechsel kennt man und warnt sich gegenseitig.
bei klaren Worten, würden sie mit "Nazi" beschimpft, und sie deshalb nur sorgfältig im Auge behalten und abweisen.

Also nicht nur Ungelernte, sondern auch behütetes und in der Familie weitergegebenes Handwerksgut..
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Minchen
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Beitrag von Minchen »

Hab mal gelesen, dass man "Gaunerzinken" auch nachmachen kann. Soll Leute geben, die an ihrer Hauswand Zeichen anbringen, die so was bedeuten wie

"Hier ist nix zu holen!"
"Achtung großer Hund!"
"Sehr laute Alarmanlage!"

Vielleicht funktionierts ja. :P
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Pedder vonne Emscher
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Beitrag von Pedder vonne Emscher »

Gelsenkirchenerin bezahlt Gewinnversprechen teuer.

WAZ:
https://www.waz.de/staedte/gelsenkirche ... 01099.html

Dummheit und Geldgier gehen Hand in Hand.

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rapor
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Beitrag von rapor »

Da muss ich sofort an diverse Emails aus Nigeria denken. Es wurden Millionen versprochen, man musste vorher nur ein paar Gebühren entrichten.
Dummheit kann sehr teuer werden.
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rapor
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Beitrag von rapor »

Superschurken in Gelsenkirchen-Scholven?

...Mit einem Tritt demolierte der Jugendliche daraufhin noch den Streifenwagen....
Dabei wurde er vorher fixiert!
https://www.waz.de/staedte/gelsenkirche ... 47991.html

Ist das Fahrzeug noch fahrtüchtig oder ein Totalschaden?
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rapor
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Beitrag von rapor »

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Lorbass43
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Beitrag von Lorbass43 »

@ rapor
Nein ist ja nicht möglich
das es so etwas auch in Gelsenkirchen gibt.
Wollten in der Vergangenheit so Einige, auch in diesem Forum
nix von wissen.

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Mechtenbergkraxler
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Beitrag von Mechtenbergkraxler »

Lorbass43 hat geschrieben:@ rapor
Nein ist ja nicht möglich
das es so etwas auch in Gelsenkirchen gibt.
Wollten in der Vergangenheit so Einige, auch in diesem Forum
nix von wissen.
Kriminalität hat ein paar wenige Grundregeln, für die es weder libanesische Großbanden noch albanische Zuhälter braucht:

• Wo es was zu holen gibt, wird es geholt --> Einbrüche sind keine Erfindung der Neuzeit. Die gab es schon zu biblischen Zeiten. Voraussetzung ist nur, dass irgendjemand mehr hat als der andere. Dem Opfer ist es auch meist egal, ob Björn oder Ali in seine Bude eingestiegen ist.

• Wo Drogen nachgefragt werden, gibt es Drogenhändler --> Dem Junkie und dem kiffenden Teenager ist es so was von egal, ob der Stoff von Björn oder von Ali stammt. Solange es Junkies und kiffende Teenager gibt (und andere von der Sorte), wird es immer Drogenhändler geben, die den Markt bedienen.

• Kriminelle gab es zu allen Zeiten in allen Völkern --> Verschwinden die kriminellen libanesischen Großfamilien (mit Ali an der Spitze), wird sich die klassische – nicht miteinander verwandte – Kriminellenbande (mit Björn an der Spitze) des Marktes annehmen. Oder glaubt jemand im Ernst, dass z.B. das lukrative Geldautomatenknacken dann plötzlich vom Erdboden verschwindet?

Fazit: Wir haben ein Kriminalitäts- und ein Kriminalitätsverfolgungsproblem. Das erste Problem ist nur im Paradies nicht vorhanden, das zweite ist hausgemacht und prinzipiell lösbar. Wie ich schon mal irgendwo sagte: Die Menschheit teilt sich nicht in irgendwelche, genetisch sowieso kaum unterscheidbare Völkerschaften ein, sondern in Anständige und Kriminelle, Sympathische und Unsympathische, Fleißige und Lauschepper. Und das in aller Regel hautfarbenunabhängig.

MK
"Der Optimist hat nicht weniger oft unrecht als der Pessimist, aber er lebt froher." (Charlie Rivel, Clown)

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remutus
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Beitrag von remutus »

Jau der Lorbass hat´s schon immer gewußt:
Fremdstämmige begehen Verbrechen.
Der Herzogenrather hat geschrieben:Wollten in der Vergangenheit so Einige, auch in diesem Forum
nix von wissen.
Wer ernsthaft behauptet, hier würde jemand grundsätzlich nur Verbrechen von Bio-Deutschen zu Kenntnis nehmen wollen, dem ist mit Argumenten nicht beizukommen.
Mechtenbergkraxler, gut gemeint, Deine Predigt, aber in den Wind gesprochen

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Minchen
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Beitrag von Minchen »

Aus dem Artikel:

Ein Schwerpunkt des Drogenhandels ist nach ersten Erkenntnissen der Ermittler eine Schule in der Gelsenkirchener Innenstadt gewesen.

Schön zu wissen, aber welche? Nun ist die Gelsenkirchener Innenstadt ja nicht gerade mit mit Schulen gepflastert. Spontan fallen mir als Kandidaten das Grillo, die Gertrud-Bäumer-Realschule und vielleicht noch die Metallberufsschule (Berufskolleg für ?) ein. Weiß jemand was?
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