Sisyphos Tag und Nacht - Polizeialltag - Gefährliches GE?

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Bretterbude
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Re: Sisyphos Tag und Nacht - Polizeialltag - Gefährliches GE?

Beitrag von Bretterbude »

Lieber Knut,

ich lese in diesem Fred selten bis gar nicht. Gestern habe ich es aber dann doch mal wieder getan. Der Einsatz der neuen Geräte ist sicherlich diskussionswürdig, man kann dazu sicher auch unterschiedlicher Meinung sein. Ich kenne mich mit solchen Dingen nicht gut genug aus, um es im Detail bewerten zu können. Aber, und das ist der Grund, warum ich hier überhaupt etwas schreibe, den Einsatz solcher Geräte in entsprechend eskalierten oder stark eskalationsgefährdeten Situationen als „Folter“ zu bezeichnen halte ich für nicht angemessen. Den deutschen Sicherheitskräften den planmäßigen Einsatz von „Folter“ zu unterstellen, entbehrt jeglicher Grundlage. Der Einsatz der Geräte in entsprechend extremen Situationen wird sicherlich über das Grundgesetz bzw. weitere Gesetzeswerke abgedeckt sein. Also kann es keine Folter sein. Ich würde es doch sehr begrüßen, und dass bei allem ausdrücklichen Respekt vor der Arbeit und dem Anliegen des VVN-BdA, eine andere Wortwahl zu benutzen. Eine derartige Wortwahl führt sicher nicht zu einem gesellschaftlichen Konsens und zu gegenseitigem Respekt. Meiner Meinung nach führt es eher zur weiteren Spaltung und Frontenbildung. Und das halte ich nicht für wünschenswert, egal von welcher Seite aus, ob von rechts oder links, oben oder unten, vorne oder hinten oder sonstwoher.

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knut
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Re: Polizei mit Elektroschocker auf Streife

Beitrag von knut »

exbulmker hat geschrieben:
10.01.2021, 00:25
So ein Taser scheint ja ordentliche Schmerzen zu verursachen, wer schon mal einen Elektroweidezaun angefaßt hat, weiß daß es da schon brizzelt.

Aber warum soll das ein Folterinstrument sein? Das ist schon sehr weit hergeholt und überspitzt.

Ich denke der Taser soll die Vorstufe zum Schußwaffeneinsatz sein um diesen zu vermeiden.

Außerdem ist bei jedem Waffeneinsatz gegen Menschen, vom Schlagstock bis zur Pistole, mit nicht vorhersehbaren Nebenwirkungen zu rechnen.
Wenn der "Taser" nur als Ersatz an der Stelle von Schusswaffen eingesetzt werden würde, dann hättest du Recht. Bisher war der Gebrauch des Tasers Spezialeinsatzkräften vorbehalten. Das UN-Komitee gegen Folter warnt vor dem flächendeckenden Gebrauch von Tasern bei der Streifenpolizei. In einem Pilotprojekt in den Niederlanden 2017 sei der "Taser" auch in Situationen eingesetzt worden, in denen keine Lebensgefahr bestanden habe. Daher die Befürchtung, dass mit der zunehmenden Verbreitung des "Tasers" die Hemmschwelle zu dessen Einsatz sinkt.

Ausführlicher Bericht in der MONITOR-Sendung vom 2.5.2019
https://www1.wdr.de/daserste/monitor/se ... i-100.html
Jana aus Kassel fühlt sich jetzt wie Jesus Christus; sie war während des Lockdowns im Nagelstudio und muss deswegen ein Bußgeld zahlen.

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pixxel
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Re: Sisyphos Tag und Nacht - Polizeialltag - Gefährliches GE?

Beitrag von pixxel »

Warum benehmen sich die Menschen den Ordnungsbehörden gegenüber denn so, dass überhaupt erst über den Einsatz solcher Dinge nachgedacht werden muss? Warum akzeptieren sie nicht Recht und Ordnung in unserem Land und versuchen stattdessen uns ihren Willen und Ansichten von Rechtmäßigkeit aufzudrücken?
Warum mißachten sie unseren Rechtsstaat? WO bleibt der Respekt im Miteinander???

Jugendliche werden vermöbelt und beklaut, Senioren aufs Übelste abgezockt, notfalls unter Gewaltanwendung, Gewalt an allen Ecken, aber WIR machen uns gerade mal wieder Gedanken, dass jemand mit einem Teaser Leid zugefügt werden könnte. :roll:
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ResserMarker
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Re: Sisyphos Tag und Nacht - Polizeialltag - Gefährliches GE?

Beitrag von ResserMarker »

Also ich habe mir den Monitor-Bericht angesehen, er hat aber im Wesentlichen nur meine Meinung zu dieser Sendung bestätigt.

In der Vergangenheit wurde bei Schusswaffengebrauch der Polizei häufig beklagt, warum die Beamten keinen Taser als geringer wirkendes Mittel einsetzen konnten. Vor einem Jahr gab es einen solchen Fall mit tödlichem Ausgang ja auch in GE. Wer nun auch den Taser ablehnt, begibt sich auf einen ähnlichen Weg wie die Grünen in Wien, die eine Entwaffnung der Polizei fordern. Mit Wattebäuschchen oder Deeskalationskursen sind aber Aggressoren, gerade wenn sie unter Drogen- und/oder Alkoholeinfluss stehen, nicht immer zu stoppen.

Bei der Abwägung zwischen einer höheren Gefährdung unserer Polizeibeamten oder einer eventuellen Beeinträchtigung von Rechtsbrechern fällt mir die Entscheidung für den Taser schon sehr leicht. Dies nicht zuletzt auch vor dem Hintergrund, dass ich mir keine Sorgen um einen Einsatz dieser Waffe gegen mich selbst mache: Jeder kann dafür sorgen, dass er davon verschont bleibt, einfach den Anweisungen der Polizei folgen, aus Spaß werden die ihn – genau wie die bisher getragenen Schusswaffen - nicht einsetzen. Insoweit ist schon die Einleitung des Monitor-Berichts mit dem Hinweis auf eine alltägliche Verkehrskontrolle tendenziös.

Und ich schließe mich Bretterbude ausdrücklich an: Bei einer Maßnahme, die auf einer deutschen Rechtsgrundlage basierend erfolgt, von Folter zu reden, halte ich für unangemessen. Dass der VVN, der gerade wissen muss, was vor etwa 80 Jahren in Deutschland tatsächlich an Folter geschah, dies dennoch tut, macht mich einigermaßen fassungslos. Auch nach Studieren verschiedener Definitionen von Folter, z.B. in der UN-Antifolterkonvention, sehe ich in der Anwendung von Tasern zur Abwendung von Gefahren durch einen Angreifer die Tatbestandsmerkmale von Folter nicht erfüllt.

Bernhard Roth
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Re: Sisyphos Tag und Nacht - Polizeialltag - Gefährliches GE?

Beitrag von Bernhard Roth »

Die Filmindustrie setzt da Maßstäbe. Statt einen flüchtenden Verbrecher anzuschießen, rennt sich ein Polizist die Lunge aus dem Leib. Wenn ich mich den Weisungen der zum Wohl aller tätigen Polizei entziehe, muss ich doch mit gewaltsamen Maßnahmen auch - durch Waffen - rechnen. Wenn das statt eines Tasers eine richtige Knarre ist, dürfte auch der Lerneffekt nachhaltiger sein. Die Anschaffung solcher Taser halte ich für vollkommen überflüssig.

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knut
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Re: Sisyphos Tag und Nacht - Polizeialltag - Gefährliches GE?

Beitrag von knut »

Bretterbude hat geschrieben:
10.01.2021, 11:49
Lieber Knut,

ich lese in diesem Fred selten bis gar nicht. Gestern habe ich es aber dann doch mal wieder getan. Der Einsatz der neuen Geräte ist sicherlich diskussionswürdig, man kann dazu sicher auch unterschiedlicher Meinung sein. Ich kenne mich mit solchen Dingen nicht gut genug aus, um es im Detail bewerten zu können. Aber, und das ist der Grund, warum ich hier überhaupt etwas schreibe, den Einsatz solcher Geräte in entsprechend eskalierten oder stark eskalationsgefährdeten Situationen als „Folter“ zu bezeichnen halte ich für nicht angemessen. Den deutschen Sicherheitskräften den planmäßigen Einsatz von „Folter“ zu unterstellen, entbehrt jeglicher Grundlage. Der Einsatz der Geräte in entsprechend extremen Situationen wird sicherlich über das Grundgesetz bzw. weitere Gesetzeswerke abgedeckt sein. Also kann es keine Folter sein. Ich würde es doch sehr begrüßen, und dass bei allem ausdrücklichen Respekt vor der Arbeit und dem Anliegen des VVN-BdA, eine andere Wortwahl zu benutzen. Eine derartige Wortwahl führt sicher nicht zu einem gesellschaftlichen Konsens und zu gegenseitigem Respekt. Meiner Meinung nach führt es eher zur weiteren Spaltung und Frontenbildung. Und das halte ich nicht für wünschenswert, egal von welcher Seite aus, ob von rechts oder links, oben oder unten, vorne oder hinten oder sonstwoher.
Liebe Bretterbude,
eine höchst interessante Argumentationsfigur. Erst schreibst du: "Ich kenne mich mit solchen Dingen nicht gut genug aus, um es im Detail bewerten zu können." um dann doch eine Bewertung vorzunehmen. Lustig. Aber so kaum ernst zu nehmen ;-)
Knut
Jana aus Kassel fühlt sich jetzt wie Jesus Christus; sie war während des Lockdowns im Nagelstudio und muss deswegen ein Bußgeld zahlen.

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exbulmker
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Re: Polizei mit Elektroschocker auf Streife

Beitrag von exbulmker »

knut hat geschrieben:
10.01.2021, 13:02
exbulmker hat geschrieben:
10.01.2021, 00:25
So ein Taser scheint ja ordentliche Schmerzen zu verursachen, wer schon mal einen Elektroweidezaun angefaßt hat, weiß daß es da schon brizzelt.

Aber warum soll das ein Folterinstrument sein? Das ist schon sehr weit hergeholt und überspitzt.

Ich denke der Taser soll die Vorstufe zum Schußwaffeneinsatz sein um diesen zu vermeiden.

Außerdem ist bei jedem Waffeneinsatz gegen Menschen, vom Schlagstock bis zur Pistole, mit nicht vorhersehbaren Nebenwirkungen zu rechnen.
Wenn der "Taser" nur als Ersatz an der Stelle von Schusswaffen eingesetzt werden würde, dann hättest du Recht. Bisher war der Gebrauch des Tasers Spezialeinsatzkräften vorbehalten. Das UN-Komitee gegen Folter warnt vor dem flächendeckenden Gebrauch von Tasern bei der Streifenpolizei. In einem Pilotprojekt in den Niederlanden 2017 sei der "Taser" auch in Situationen eingesetzt worden, in denen keine Lebensgefahr bestanden habe. Daher die Befürchtung, dass mit der zunehmenden Verbreitung des "Tasers" die Hemmschwelle zu dessen Einsatz sinkt.

Ausführlicher Bericht in der MONITOR-Sendung vom 2.5.2019
https://www1.wdr.de/daserste/monitor/se ... i-100.html
"Hemmschwelle" ist ein weiter Begriff.
Es wäre auch zu prüfen unter welchen Bedingungen in den Niederlanden ein Taser eingesetzt werden darf und inwieweit die Vorschriften für den Einsatz in Deutschland davon abweichen.
Wenn wirklich akute Lebensgefahr besteht, dann wäre für mich immer die Pistole als Eigenschutz das Mittel der Wahl.

Aus meinem Blickwinkel kann die Hemmschwelle ruhig niedriger sein, wenn ich mir die Meldungen über Gewalt gegen Bürger oder gerade gegen Polizisten ansehe, da muß keine Lebensgefahr bestehen.

Ein Beispiel aus dem Presseportal der Polizei vom 10.1.21:
In der Nacht zum Sonntag gegen 01:15 Uhr wurde die Polizei zu einer Ruhestörung auf der Hammerschmidtstraße im Ortsteil Bulmke-Hüllen gerufen. Hier saß ein Mann bei laufenden Motor in seinem Pkw und hörte laute Musik wodurch er die Anwohner belästigte. Als er darauf angesprochen wurde reagierte der alkoholisierte Gelsenkirchener äußerst aggressiv. Außerdem hatte er verbotener Weise das Gespräch mit den einschreitenden Beamten ohne deren Wissen auf seinem Mobiltelefon aufgenommen. Nach erfolgtem Hinweis auf sein strafbares Verhalten wurde er mehrfach aufgefordert sein Handy auszuhändigen. Da der 35-jährige dem nicht nachkam wurde er am Arm ergriffen. Nun riss sich der Mann los, schrie die Beamten an, dass sie sich "verpissen" sollen, stieg aus seinem Auto aus und schubst eine Beamtin beiseite. Diese drückte in daraufhin gegen den Wagen um ihn zu fixieren. Dies versuchte der Aggressor durch einen gezielten Ellenbogenschlag gegen ihren Kopf zu verhindern. Letztendlich konnte er durch die eingesetzten Beamten zu Boden gebracht und gefesselt werden. Auch dabei widersetzte er sich den polizeilichen Maßnahmen mit Ellenbogen- und Faustschlägen. Anschließend wurde er zur Verhinderung weiterer Straftaten in das Polizeigewahrsam gebracht. Sein Handy wurde sichergestellt. Der verkehrsbehindernd abgestellte Wagen wurde abgeschleppt. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet. Die Beamtin musste sich in ärztliche Behandlung begeben und war danach nicht mehr dienstfähig.

So etwas liest man regelmäßig und immer werden die Falschen - Polizisten - verletzt.
Wir sind immer die Ersten! Während andere noch straucheln liegen wir schon im Dreck.

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exbulmker
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Re: Sisyphos Tag und Nacht - Polizeialltag - Gefährliches GE?

Beitrag von exbulmker »

pixxel hat geschrieben:
10.01.2021, 14:01
Warum benehmen sich die Menschen den Ordnungsbehörden gegenüber denn so, dass überhaupt erst über den Einsatz solcher Dinge nachgedacht werden muss? Warum akzeptieren sie nicht Recht und Ordnung in unserem Land und versuchen stattdessen uns ihren Willen und Ansichten von Rechtmäßigkeit aufzudrücken?
Warum mißachten sie unseren Rechtsstaat? WO bleibt der Respekt im Miteinander???

Jugendliche werden vermöbelt und beklaut, Senioren aufs Übelste abgezockt, notfalls unter Gewaltanwendung, Gewalt an allen Ecken, aber WIR machen uns gerade mal wieder Gedanken, dass jemand mit einem Teaser Leid zugefügt werden könnte. :roll:
Da stimme ich dir voll zu; aber es geht ja noch nicht einmal um die vielbeschworene Missachtung unseres Rechtsstaates.

Das tut jeder Kriminelle, egal ob im Blaumann oder Nadelstreifen.

Im Detail geht es doch hier darum, daß Menschen eine Anweisung der Polizei nicht befolgen oder reflexartig gleich zum Angriff übergehen, und das muß Folgen haben bzw. wenigstens vermieden werden.

Wenn die Polizei mich anhält und etwas Nachvollziehbares von mir fordert, dann komme ich dem nach; nicht weil ich obrigkeitshörig bin, sondern deren Status als Vertreter des staatlichen Gewaltmonopols akzeptiere.
Wer schon einmal in den USA war, wird bemerkt haben, daß eine "Kooperation" mit der dortigen Polizei lebensverlängernd sein kann, oder auf jeden Fall eine Menge an Unannehmlichkeiten vermeiden hilft.
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pixxel
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Re: Sisyphos Tag und Nacht - Polizeialltag - Gefährliches GE?

Beitrag von pixxel »

Gerade hat mich meine 86 jährige Tante angerufen.
Sie hatte soeben einen Anruf einer Frau mit bayrischem Akzent. Am Wochenende hätte ein "Jugoslawe" irrtümlich einen Betrag in Höhe von 4000 Euro auf ihr Bankkonto überwiesen. Sie sollte ihr Sparbuch bereithalten um den Betrag wieder auszugleichen. Meine Tante hat sofort aufgelegt, mit den Worten: damit habe ICH nichts zu tun!
Aber natürlich machen solche Anrufe unseren alleinstehenden Senioren Angst. Zur Hölle mit diesen Menschen! :motz: :motz: :motz:
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knut
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Re: Polizei mit Elektroschocker auf Streife

Beitrag von knut »

exbulmker hat geschrieben:
10.01.2021, 21:20
Ein Beispiel aus dem Presseportal der Polizei vom 10.1.21:
In der Nacht zum Sonntag gegen 01:15 Uhr wurde die Polizei zu einer Ruhestörung auf der Hammerschmidtstraße im Ortsteil Bulmke-Hüllen gerufen. Hier saß ein Mann bei laufenden Motor in seinem Pkw und hörte laute Musik wodurch er die Anwohner belästigte. Als er darauf angesprochen wurde reagierte der alkoholisierte Gelsenkirchener äußerst aggressiv. Außerdem hatte er verbotener Weise das Gespräch mit den einschreitenden Beamten ohne deren Wissen auf seinem Mobiltelefon aufgenommen. Nach erfolgtem Hinweis auf sein strafbares Verhalten wurde er mehrfach aufgefordert sein Handy auszuhändigen. Da der 35-jährige dem nicht nachkam wurde er am Arm ergriffen. Nun riss sich der Mann los, schrie die Beamten an, dass sie sich "verpissen" sollen, stieg aus seinem Auto aus und schubst eine Beamtin beiseite. Diese drückte in daraufhin gegen den Wagen um ihn zu fixieren. Dies versuchte der Aggressor durch einen gezielten Ellenbogenschlag gegen ihren Kopf zu verhindern. Letztendlich konnte er durch die eingesetzten Beamten zu Boden gebracht und gefesselt werden. Auch dabei widersetzte er sich den polizeilichen Maßnahmen mit Ellenbogen- und Faustschlägen. Anschließend wurde er zur Verhinderung weiterer Straftaten in das Polizeigewahrsam gebracht. Sein Handy wurde sichergestellt. Der verkehrsbehindernd abgestellte Wagen wurde abgeschleppt. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet. Die Beamtin musste sich in ärztliche Behandlung begeben und war danach nicht mehr dienstfähig.

So etwas liest man regelmäßig und immer werden die Falschen - Polizisten - verletzt.
Ein gutes Beispiel, denn wann hätte man da aus 5 Meter Entfernung einen Elektroschocker verhältnismäßig und sinnvoll einsetzen sollen? Als der Mann im Auto saß oder an das Auto gedrückt wurde?

Beim folgenden Beispiel ist z.B. kein Elektroschocker nötig gewesen:
Am Samstag, 09.01.2021 gegen 03:45 Uhr beobachtete ein aufmerksamer Zeuge einen jungen Mann, der sich im Ortsteil Erle auf der Cranger Straße an einem Auto zu schaffen machte. Bei Eintreffen eines Diensthundführers der Polizei versuchte der 17-jährige Gelsenkirchener zu flüchten. Da er der Aufforderung stehen zu bleiben nicht nachkam wurde nach wiederholter Androhung der Diensthund eingesetzt. Polizeihund "Duke" konnte den Täter zwar stellen, trotzdem versuchte der unter Alkoholeinwirkung stehende Mann den Diensthundführer anzugreifen und auf ihn einzuschlagen, was aber letztendlich durch einen gezielten Faustschlag des Beamten unterbunden wurde. Anschließend wurde er fixiert und zur Verhinderung weiterer Straftaten in das Polizeigewahrsam eingeliefert, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Die bei ihm aufgefundene Tatbeute wurde sichergestellt. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet.
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/51056/4807802
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knut
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Re: Sisyphos Tag und Nacht - Polizeialltag - Gefährliches GE?

Beitrag von knut »

Hier die offizielle Mitteilung der Polizei dazu

https://lzpd.polizei.nrw/artikel/distan ... IULhdH2h5I
Jana aus Kassel fühlt sich jetzt wie Jesus Christus; sie war während des Lockdowns im Nagelstudio und muss deswegen ein Bußgeld zahlen.

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kleinegemeine01
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Re: Sisyphos Tag und Nacht - Polizeialltag - Gefährliches GE?

Beitrag von kleinegemeine01 »

is iwie wie nen Aufforstungsprogramm - nur fehlt iwie dat einheimische Gehölz

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rapor
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Re: Sisyphos Tag und Nacht - Polizeialltag - Gefährliches GE?

Beitrag von rapor »

https://www.welt.de/vermischtes/article ... etzte.html
Ging es um Drogen oder Ehre, war mein erster Gedanke, weil es so mittlerweile gelebtes Multi-Kulti ist.
Aldi-Parkplatz heute morgen gesperrt.
Signaturen lesen ist Zeitverschwendung!

Bernhard Roth
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Re: Sisyphos Tag und Nacht - Polizeialltag - Gefährliches GE?

Beitrag von Bernhard Roth »

Multi-Kulti? Seit wann ist Chaos Kultur?

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Westfale
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Re: Sisyphos Tag und Nacht - Polizeialltag - Gefährliches GE?

Beitrag von Westfale »

Bernhard Roth hat geschrieben:
16.01.2021, 12:41
Multi-Kulti? Seit wann ist Chaos Kultur?
In gewissen Kreisen kommt das weit vor Schiller, Wilhelm Busch und Ännchen von Tharau
w
Ich habe den ganzen Scheiß nie gesagt
(Konfuzius)

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