Sisyphos Tag und Nacht - Polizeialltag - Gefährliches GE?

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Tanriverdi
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Re: Sisyphos Tag und Nacht - Polizeialltag - Gefährliches GE?

Beitrag von Tanriverdi »

.

Ich möchte die Spitzenpolitikerin der Grünen, Katrin Göring-Eckhardt, zitieren:

Zum Thema Einwanderung sagte sie:

"Unser Land wird sich ändern, und zwar drastisch. Und ich freue mich darauf".

Später ergänzte sie noch:

Natürlich gehören Muslime zu Deutschland. Und ich finde, darüber können wir ganz schön froh sein. Es wäre sehr langweilig, wenn wir nur mit uns zu tun hätten.“

Nun hat sich Deutschland verändert.
Wir lernen andere Kulturen und Lebensformen kennen und erleben welche immense Bereicherung Verschiedenheit darstellt.
Dies ist besonders wertvoll in einer Zeit in der versucht wird die Gesellschaft zu spalten und in der Angst vor dem vermeintlich Fremden verbreitet wird.

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rumbalotte
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Re: Sisyphos Tag und Nacht - Polizeialltag - Gefährliches GE?

Beitrag von rumbalotte »

Da haben andere noch deutlich kruderes Zeug von sich gegeben:

Beatrix von Strolch antwortete mit einem klaren "ja" auf die Frage, ob sie auf Flüchtlinge und Kinder schießen lassen wolle.

Peter
Der Rumbalotte

It's a shithole, but it's home! :heart: :heart:
(Jason Williamson)

!!!Korruption muss bezahlbar bleiben!!!
Ehrlich!

BTW: Faschisten sind Rektalöffnungen! Überall!

Bernhard Roth
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Re: Sisyphos Tag und Nacht - Polizeialltag - Gefährliches GE?

Beitrag von Bernhard Roth »

Rapor schrieb: ..es geht um Bewältigung von Problemen. Ich finde, die Bewältigung von Problemen ist gut, ihre Vermeidung ist besser. Das Kardinalproblem ist, die BRD ist zum Sammelplatz für die zu spät Gekommenen dieser Welt geworden. Wer soll das Problem bewältigen?

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kleinegemeine01
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Re: Sisyphos Tag und Nacht - Polizeialltag - Gefährliches GE?

Beitrag von kleinegemeine01 »

rapor hat es doch ainklich recht gut gesagt, geschrieben - da gibt es auch nix weiter zu diskutieren, denn er ist ganz weit weg von iwelchen populistischen Dingen mit seiner Aussage. Wer scheiße macht gehört bestraft - isso einfach.
Genau wie heute einfach niemand mehr sich offenbaren muß, datta schwul oder lesbisch oder iwatt anderet is ( es ist eine Unverschämtheit, daß man sich heute noch outen muss, es gehört zur Normalität) gehört auch die Nationalität eines Straftäters nicht mehr in die Schublade von Nazi Deutschland und die daraus resultierende Nachsicht etwas falsch zu machen wenn man Menschen bestraft, die ja ach herjeh son schweret Leben hatten. (auch wenn das Leben wirklich schwer war, darf man nicht Straftaten und sonstige den Menschen Leid zufügende Taten begehen)
Gesetze gelten für alle - basta - fertig - umsetzen, machen.

Und btw - wenn ich mir vorstelle, ich täte meinen täglichen Arbeitsalltag mit Menschen verbringen müssen, die immer wieder aufs Neue mir den Tag versauen, mich bedrohen, veralbern, beleidigen, mich ängstigen, mich beklauen und wat weiß ich nicht sonst noch allet, dann hätte ich nen Dauergelben oder würde mein Geschäft iwann schließen. Da lache ich doch Tränen ob meiner Mobbingerfahrungen, ausgelöst von iwelchen Dummbratzen (wobei ich nicht wirklich gemobbt wurde, denn ich sah mir das Spiel nur wissbegierig an und hörte nach ner Weile wieder auf dort zu arbeiten, weil es einfach nur noch nervig war, ich aber keinen Therapeuten brauche) und der Schichtleiter diese Mobbings duldete, gar ok fand und ständig neue Mitarbeiter sucht, damit seine Frauen weiter genussvoll mobben können. Auch ne Art von Liebe :)

Guck ma, nen Hahn ist inne Nachbarschaft verboten, aber paar Wachteln, die schon in der frühen Morgendämmerung anfangen mit ihrem Gerufe (weiß gar nicht ob die Tiere gut gehalten werden, eher nicht) - da traut sich die Nachbarschaft nicht ran. Wachteln bei Deutschen wären schön längst untersagt wegen Ruhestörung (ich muß echt mal checken ob es den Tieren gut geht) und nen geschächtetes Lamm kann mir schon mal begegnen, unverhofft, aber auch ne Tüte voll mit selbstgemachten Leckereien (Süßes), weil ich Salam aleikum sach und die Frau sich nen Ast freut.

Ich stelle mir gerade vor, wie sonne No Go Area im entstehen ist. Muss die sich iwie outen? Ne, die macht einfach wattse will, ganz frech und enorm selbstbewusst, fast wie son modernes Start Up mit Garantie zum Erfolg.

Übrigens gefällt mir dem remutus sein Gänseblümchenfottto oder Margarite oder Kamille von heute mit den nicht, nicht, Schicht eh so gut, dat ich alle lieb hab und wer mich doof kommt kriegt mein wütendes Blitzen in meinen blauen Augen zu spüren.

Es wird nicht besser, es kommt noch schlimmer in allen Bereichen.

Traumstrand mit Mikroplastik und toten Tieren übersät - verdammt, wat bin ich froh arm zu sein und nicht verreisen zu können.

Bernhard Roth
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Re: Sisyphos Tag und Nacht - Polizeialltag - Gefährliches GE?

Beitrag von Bernhard Roth »

Schon die Duldung der geschilderten Zustände ist nahezu eine Kapitulation des Rechtsstaates.

Tanriverdi
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Re: Sisyphos Tag und Nacht - Polizeialltag - Gefährliches GE?

Beitrag von Tanriverdi »

rumbalotte hat geschrieben:
03.06.2021, 08:46
Da haben andere noch deutlich kruderes Zeug von sich gegeben
Diese Aussage impliziert aber, daß die Äußerungen der grünen Spitzenpolitikerin Göring-Eckhardt auch bereits „krude“ seien.

Wieso ist das „krude“, wenn sie sagt, sie freue sich darüber daß Deutschland sich durch die vielen Einwanderer verändert?

Was soll krude daran sein, wenn sie sagt, daß Muslime zu Deutschland gehören und daß wir froh sein sollten, daß diese Menschen hier sind?

Bernhard Roth
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Re: Sisyphos Tag und Nacht - Polizeialltag - Gefährliches GE?

Beitrag von Bernhard Roth »

Ist es denn vorstellbar, dass die drangsalierten Geschäftsleute und die da am H.-K.-Platz belästigten Frauen die Freude an den durch Zuwanderung entstandenen Veränderungen teilen? Deutlicher können die Zuwanderer wohl kaum noch demonstrieren, dass sie hierher gehören.

ResserMarker
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Re: Sisyphos Tag und Nacht - Polizeialltag - Gefährliches GE?

Beitrag von ResserMarker »

Tanriverdi hat geschrieben:
03.06.2021, 19:38
Was soll krude daran sein, wenn sie sagt, daß Muslime zu Deutschland gehören und daß wir froh sein sollten, daß diese Menschen hier sind?
Die Behauptung, dass ich froh sein soll, dass Muslime in Deutschland sind, halte ich in dieser Pauschalierung tatsächlich für krude. (Dies gilt übrigens auch unabhängig davon, dass nicht wenige Anhänger dieser Religion mich und andere Christen als „Ungläubige“ bezeichnen.) Genausowenig freue ich mich generell über Rot-(Braun-, Schwarz-, Blond-)haarige, Schlipsträger oder Eishockeyfans.
Ich freue mich über alle (zuwandernden) Menschen, die unsere Gesellschaft weiter bringen, die unsere Regeln einhalten, mit Arbeit zum Wohlstand der Gesellschaft beitragen und nicht nur einreisen oder schon hier leben, um Sozialleistungen abzugreifen. Dass diese Eigenschaften von der Zugehörigkeit zu einer Religion abhängen, ist mir neu. So gehört z.B. die christliche Religion seit vielen Jahrhunderten zu Mitteleuropa, trotzdem würden derzeit viele etwa Kardinal Woelki buchstäblich zum Teufel wünschen.

Was die Einhaltung der in Deutschland geltenden Regeln angeht: Herkunft und Hintergrund der Täter dieser ungeheuerlichen Vorkommnisse vor der jüdischen Synagoge spielen m.E. eine sehr große Rolle bei der Beurteilung der Geschehnisse. Ich akzeptiere nicht, dass diese antisemitischen Taten mir vorgehalten werden und gerade die öffentlich-rechtlichen Medien diese auf einen seit 1945 weiter bestehenden latenten Antisemitismus in Deutschland zurückführen. Diesen gibt es sicherlich bei manchen Menschen, und ich lehne ihn vollumfänglich ab, und ich glaube, niemand in meinem Umfeld hat eine andere Haltung. Er hat aber wenig bis nichts mit den antisemitischen Vorfällen vor der Gelsenkirchener Synagoge zu tun.

IM Reul hat in einer ersten Stellungnahme vor dem Landtag festgestellt, dass alle zum damaligen Zeitpunkt identifizierten Täter arabischer Herkunft waren. Dies passt zu einer Umfrage der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte unter europäischen Juden aus 2018, nach denen ihrer Wahrnehmung nach die meisten Täter antisemitischer Übergriffe Muslime waren, gefolgt von Links- und dann (!) Rechtextremen. Ich wage einmal die Behauptung, dass auch in GE vor der Synagoge recht wenige Rechtsextreme vertreten waren, dies gilt sicherlich auch für die - ich glaube 17 - bisher identifizierten Deutschen. Gegen solche Täter wie gegen alle Antisemiten wirken nur drastische Strafen - und ganz sicher nicht Vorwürfe an die schon-länger-hier-Lebenden, sie hätten den Zugereisten unsere Regeln nicht verständlich genug nähergebracht.

Diese meine Meinung kann man teilen oder ablehnen. Eines muss aber klar sein: Mit dem Verschließen der Augen vor der Wahrheit, also Täter und Motive zu benennen, kann man diese vielleicht verdecken, vielleicht auch bis nach dem 26.09.2021 – zur Bekämpfung der Missstände hilft es aber nicht.

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Mechtenbergkraxler
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Re: Sisyphos Tag und Nacht - Polizeialltag - Gefährliches GE?

Beitrag von Mechtenbergkraxler »

ResserMarker hat geschrieben:
03.06.2021, 23:44
......
Ich freue mich über alle (zuwandernden) Menschen, die unsere Gesellschaft weiter bringen, die unsere Regeln einhalten, mit Arbeit zum Wohlstand der Gesellschaft beitragen und nicht nur einreisen oder schon hier leben, um Sozialleistungen abzugreifen. Dass diese Eigenschaften von der Zugehörigkeit zu einer Religion abhängen, ist mir neu. So gehört z.B. die christliche Religion seit vielen Jahrhunderten zu Mitteleuropa, trotzdem würden derzeit viele etwa Kardinal Woelki buchstäblich zum Teufel wünschen.
Dem kann ich mich nur vollumfänglich anschließen. Eine ständig alternde Gesellschaft, in der es mehr Architekturstudenten (53 000 in allen Architekturfächern) als Maurerlehrlinge (8 500) gibt, in der es jede Menge Jobs gibt, die kaum ein Biodeutscher auch nur mit der Kneifzange anfasst, in der - von der temporären Corona-Delle mal abgesehen - ein riesiger Arbeitskräftebedarf besteht, für eine solche Gesellschaft ist Zuwanderung völlig normal und unverzichtbar. Da ich als echter Ruhri jede Menge eigenen Migrationshintergrund mitbringe - auch wenn der schon 130 Jahre zurückliegt, habe ich auch überhaupt kein Problem damit. Was ich aber von Zuwanderern erwarte und was die Gesellschaft und ihre Organe auch durchsetzen soll, ist die volle Integration und gerne auch allmähliche Assimilation an die hiesige Gesellschaft, inklusive Einhalten der Gesetze und Spielregeln (von der Flurwoche bis zum Blagen-ins-Bett-schicken-spätestens-21-Uhr).

In der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts gab es noch jede Menge polnischer Gottesdienste, Polenvereine und Polenschulen im Ruhrgebiet, verbunden mit einer starken Ablehnung der Zugereisten durch die westfälisch-evangelischen Paohlbürger. Alles Schnee von gestern. Wer von den Nachkommen dieser Migranten überhaupt noch Kontakt hat zu den im Osten gebliebenen Familienteilen, der hält diese Kontakte allenfalls noch aus Nostalgie oder als Familienforscher. Integration und Assimilierung sind machbar, aber keine Selbstläufer. Koranschulen und evangelikale Sonderschulen, aber auch elitäre Privatkindergärten und Ghettoisierung nach oben wie nach unten sind alles Hindernisse auf dem Weg zu einer integrierten Gesellschaft. Gerne weg damit! Die USA haben das recht positiv vorgemacht. Der olle Trump dürfte sich wohl kaum an seine Vorfahren in der Pfalz und Frank Sinatra nicht an seine italienischen Wurzeln großartig erinnern. Das ist für mich gelungene Integration. (Trump mag auf andere Weise nicht unbedingt ein Integrationsvorbild sein :aengstlich:

Fehlverhalten und Delinquenz haben mit dem Pigmentgehalt der Haut nichts zu tun. Die genetischen Unterschiede zwischen den Völkerschaften sind so minimal, dass in jedem Menschen gleich viel guter wie schlechter Kern steckt. Übrigens die gute, alte christliche Weltsicht. Von daher alle, die es verdient haben, ab in den Knast!

MK

PS: Mir kommt es so vor, dass die stets rührigen Unruhetreiber jetzt ein altes Pferd wieder satteln. Corona ist - je nach Wahlverhalten in den Kreisen und Städten - für die meisten weitestgehend vorbei, da muss doch irgendetwas wieder aufs Tapet gebracht werden, über das man so richtig wieder unzufrieden und politikverdrossen sein kann. Gäähnn! :schlafen:
"Der Optimist hat nicht weniger oft unrecht als der Pessimist, aber er lebt froher." (Charlie Rivel, Clown)

Bernhard Roth
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Re: Sisyphos Tag und Nacht - Polizeialltag - Gefährliches GE?

Beitrag von Bernhard Roth »

Warum leben die Migranten ihren Arbeitseifer nicht in ihren Herkunftsländern aus? Damit würden sie doch ihre Länder wirtschaftlich und politisch an das Niveau Nordamerikas und Westeuropas heranführen. Das lästige Wandern und Integrieren bliebe ihnen dann doch erspart.
Es ist bekannt, dass die indigene Bevölkerung der BRD schrumpft. Aber auch der Bedarf an menschlicher Arbeitskraft schrumpft bedingt durch Fusionen wie auch den technischen Fortschritt, zur Zeit besonders durch die höchst induktiv wirkende künstliche Intelligenz.
Klar ist auch, dass sich das menschliche Leben in den unterschiedlichen Weltregionen unterschiedlich entwickelt hat. Die Hautfarbe ist da eher marginal. So gingen die bis dahin noch rückständigen Europäer Anfang des 16. Jahrhunderts auf die Überholspur, während die vorher führenden Orientalen in den Dornröschenschlaf fielen. Solche ethnischen Unterschiede können mit Gutmenschentum, Romantik und Integrationstheorien nicht überwunden werden. Die Natur ist stärker.
In absehbarer Zeit werden in Afrika wohl noch keine Autos und - was nahe läge - Kühlboxen produziert werden. In ihrer ureigensten Regie werden sie weiter ihre Nahrung so erzeugen wie Sammler und Jäger auf der Entwicklungsschwelle der Sesshaftigkeit.

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Mechtenbergkraxler
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Re: Sisyphos Tag und Nacht - Polizeialltag - Gefährliches GE?

Beitrag von Mechtenbergkraxler »

Bernhard Roth hat geschrieben:
04.06.2021, 14:05
Warum leben die Migranten ihren Arbeitseifer nicht in ihren Herkunftsländern aus? Damit würden sie doch ihre Länder wirtschaftlich und politisch an das Niveau Nordamerikas und Westeuropas heranführen. Das lästige Wandern und Integrieren bliebe ihnen dann doch erspart.
Warum sollten sie? Ein kluger Mensch geht dahin, wo die Arbeit ist, und wartet nicht - wie z.B. unsere Schwestern und Brüder "drieben" oder in der einen oder anderen Ruhrgebietsstadt - darauf, dass die Arbeit zu ihm kommt. Wirtschaftlicher Aufschwung entsteht durch Unternehmertum und sichere Rahmenbedingungen. Unternehmer gibt es immer nur wenige - weshalb auch hier Kapital aus anderen Ländern sehr fruchtbar wirkt, und das Fehlen von Korruption u.ä. setzt ehrenwerte Regierungen und Verwaltungen voraus. Wenn ich die in meinem Land nicht habe, mache ich mich schleunigst davon. Nachvollziehbar. Wer aus Bequemlichkeit zurückbleibt, schiebt Frust, wie sicherlich am Sonntag wieder bei den Wahlen in Sachsen-Anhalt zu beobachten sein wird.
Bernhard Roth hat geschrieben:
04.06.2021, 14:05
Es ist bekannt, dass die indigene Bevölkerung der BRD schrumpft. Aber auch der Bedarf an menschlicher Arbeitskraft schrumpft bedingt durch Fusionen wie auch den technischen Fortschritt, zur Zeit besonders durch die höchst induktiv wirkende künstliche Intelligenz.
Ich hoffe nicht, dass Du noch mal in einem Pflege- oder Seniorenheim auf KI vertrauen musst. Wegen irgendwelcher Zukunftsträume kann nicht auf ganz normale physische Arbeitskraft verzichtet werden. Ganz sicher nicht auf dem Bau, in Krankenhäusern, in der Pflege und im Dienstleistungsgewerbe. Male Dir bitte mal das Szenario aus, wenn Du alle diejenigen Leute in Herkunftsländer zurückschickst, die keinen Biodeutschen-Pass vorlegen können. Dann bricht hier rasch alles zusammen.
Bernhard Roth hat geschrieben:
04.06.2021, 14:05
Klar ist auch, dass sich das menschliche Leben in den unterschiedlichen Weltregionen unterschiedlich entwickelt hat. Die Hautfarbe ist da eher marginal. So gingen die bis dahin noch rückständigen Europäer Anfang des 16. Jahrhunderts auf die Überholspur, während die vorher führenden Orientalen in den Dornröschenschlaf fielen. Solche ethnischen Unterschiede können mit Gutmenschentum, Romantik und Integrationstheorien nicht überwunden werden. Die Natur ist stärker.
Der Niedergang des osmanischen Reichs, des britischen Kolonialreichs, der ehemals stolzen Schwerindustrie in Detroit, Manchester oder Gelsenkirchen und vieles mehr, sind wahrlich nicht auf evolutionäre Prozesse zurückzuführen und schon gar nicht auf ethnische Besonderheiten von Türken, Briten, Amis oder Gelsenkirchnern. Die haben sich in der kurzen Zeit garantiert nicht geändert. Nur die Nostalgiker, die irgendwelchen alten, ach so überschaubaren Zeiten hinterhertrauern, haben die moderne Entwicklung schlicht und einfach verpennt. Mit Natur hat das nichts zu tun. Aber mit Verpenntheit.
Bernhard Roth hat geschrieben:
04.06.2021, 14:05
In absehbarer Zeit werden in Afrika wohl noch keine Autos und - was nahe läge - Kühlboxen produziert werden. In ihrer ureigensten Regie werden sie weiter ihre Nahrung so erzeugen wie Sammler und Jäger auf der Entwicklungsschwelle der Sesshaftigkeit.
Wie schnell scheinbar zivilisierte Leute wieder auf dem Niveau von Sammlern und Jägern landen, hat die Not nach den Zerbombungen des 2. Weltkriegs gelehrt. Jedes Kind, überall in der Welt, kann jedes Ziel erreichen, wenn ihm seine Umgebung eine Chance gibt. Mit den Genen oder der Ethnie hat das absolut nichts zu tun. Und dass Leute, die sich daneben benehmen, vor den Richter und im entsprechenden Fall in den Knast gehören, das hat nun überhaupt nichts mit Genen und Ethnien zu tun. Eher mit dem Geschlecht (meist männlich), dem Alter (16 - 26 Jahre alt) und der Peer-Group (Männer von 16 - 26 Jahren). Eine Zusammenballung ähnlicher Art, aber dafür blonder, blauäugiger Biodeutscher würde genauso zu Delinquenz führen, wie oft bei Hooligans ja schon zu sehen ist.

Ich finde Deine Beiträge immer so herrlich weltfremd. Viel Spaß beim Warten auf die Künstliche Intelligenz. Hoffentlich wirst Du sie nie brauchen.

MK
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romeospider
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Re: Sisyphos Tag und Nacht - Polizeialltag - Gefährliches GE?

Beitrag von romeospider »

@ Bernhard Roth

Ehrlich gesagt: Ich bewundere Dich ja ob Deines Einsatzes für die von Dir so empfundene gute Sache. Das ist Dein gutes Recht. "Die Würde des Menschen" usw., DU weißt ja, gilt für Jeden, auch für Bernhard Roth. Aber warum brüllst DU jeden Scheiß der Welt nach, der irgendwann einmal und irgendwo einmal ausgekotzt wurde? - Oder bist DU vielleicht schon dieser Welt so entrückt, dass Du Dummquatsche mit Elementarbildung verwechselst. Nicht einmal Heinrich Himmler hat in seinem Leben solche geistlose Hirnfäden abgesondert.

Davon abgesehen, versündigst Du Dich gegenüber der Polizei von Gelsenkirchen, weil Du Dein Wabbern auf diesem Fred platziert hast.
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Minchen
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Re: Sisyphos Tag und Nacht - Polizeialltag - Gefährliches GE?

Beitrag von Minchen »

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/51056/4931380

Ich bin erleichtert zu lesen, dass sich die Sache mit dem 14-jährigen und den Typen mit den Baseballschlägern wohl doch ganz anders zugetragen hat. Ich hatte gehofft, dass der Knabe gelogen hat. Hier haben wohl die angeblichen Zeugen gelogen.
Kassandra war doch eine furchtbare Populistin.

Das ist die Seuche unserer Zeit: Verrückte führen Blinde.
(Shakespeare, König Lear)

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remutus
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Afrika

Beitrag von remutus »

Bernhard Roth hat geschrieben: In absehbarer Zeit werden in Afrika wohl noch keine Autos und - was nahe läge - Kühlboxen produziert werden. In ihrer ureigensten Regie werden sie weiter ihre Nahrung so erzeugen wie Sammler und Jäger auf der Entwicklungsschwelle der Sesshaftigkeit.
Du solltest Dein „Wissen“ über Afrika mal auf den aktuellen Stand bringen. Das, was in Deiner über achtzig Jahre alten Fibel steht, war damals schon Unsinn.

MaWa
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Re: Sisyphos Tag und Nacht - Polizeialltag - Gefährliches GE?

Beitrag von MaWa »

Bernhard Roth hat geschrieben:
04.06.2021, 14:05
In ihrer ureigensten Regie werden sie weiter ihre Nahrung so erzeugen wie Sammler und Jäger auf der Entwicklungsschwelle der Sesshaftigkeit.
Als vorgeschichtlich interessierter Mensch würde mich doch jetzt höchlichst interessieren, 'wie Sammler und Jäger auf der Entwicklungsschwelle der Sesshaftigkeit' ihre Nahrung erzeugen. Setzt das voraus, dass man jahrhundertelang als Sklaven für besser bewaffnete, skrupellose Europäer deren Wohlstand begründet? Setzt das voraus, dass im Anschluss an diese Phase man sich in künstlich geschaffenen Staatengebilden wiederfindet, deren Besitzverhältnisse durch korrupte, kolonialtreue Regierungen resp. Diktatoren (finanziert u. bewaffnet von ehemaligen Kolonialmächten) zementiert bleiben?
Man mag das 'ureigenste Regie' nennen, wenn man sich absolut jeder objektiven Betrachtung entzieht.
Kühlboxen und Autos - ich fass es einfach nicht....

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