Sisyphos Tag und Nacht - Polizeialltag - Gefährliches GE?

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timo
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Re: Wie heißt die Stadt im Ruhrgebiet?

Beitrag von timo »

Saubermann hat geschrieben:Wie heißt die Stadt im Ruhrgebiet?
Weißt Du die Antwort? (Und wenn ja, darf ich raten, daß es Gelsenkirchen ist?)

Ich hätte spontan auf die Dortmunder Nordstadt rund um die Mallinckrodtstraße getippt, die ja in letzter Zeit häufig als Residenz krimineller bulgarischer Gruppierungen im Gespräch ist.
Und was hat das mit Gelsenkirchen zu tun?

Semmel
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Beitrag von Semmel »

Wat Du so alles für Strassen in verbotenen Städten kennst... ;)
Geist ist da machtlos wo Macht geistlos ist

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timo
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Beitrag von timo »

Semmel hat geschrieben:Wat Du so alles für Strassen in verbotenen Städten kennst... ;)
Ich war da noch nie. :-) Hab' nur mit Erstaunen die zahlreichen Berichte auf derwesten.de über die dortigen Zustände verfolgt.
Und was hat das mit Gelsenkirchen zu tun?

Semmel
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Beitrag von Semmel »

Hab ich mir gedacht, aber den Witz konnte ich mir nicht entgehen lassen, sorry :D
Geist ist da machtlos wo Macht geistlos ist

Mark
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Beitrag von Mark »

Die Probleme der Dortmunder Nordstadt werden derzeit von Stadt, Ordnungsamt, Zoll, Polizei in Angriff genommen. Da diese Kontrollen nun sehr oft durchgeführt werden, wird sich die Lage dort in Sachen Kriminalität entschärfen.
Intellektuelle können über alles reden, aber nur wenige Intellektuelle können wirklich etwas machen.
-Helmut Schmidt- (und recht hat er!)

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Saubermann
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Kontrolle = Verdrängung

Beitrag von Saubermann »

Mark hat geschrieben:Die Probleme der Dortmunder Nordstadt werden derzeit von Stadt, Ordnungsamt, Zoll, Polizei in Angriff genommen. Da diese Kontrollen nun sehr oft durchgeführt werden, wird sich die Lage dort in Sachen Kriminalität entschärfen.
Genau!
Durch die Kontrollen werden diese Straftäter sofort zu guten Menschen, bereuen ihre Taten und gehen in Demut einer ordentlichen Arbeit nach oder Fahren wieder in ihr Heimatland oder melden sich bei den Behörden. zur weiteren Betreuung. :roll:

Diese Kontrollen lösen doch nur kurzfristig das Problem an dieser Stelle, eine Verdrängung erfolgt.

Wohin?

In eine andere Stadt, sind ja genug da. So kann das Problem nicht gelöst werden.
Nee, die scheuen auch nicht davor zurück, aus der Stadt des BvB in die Stadt des S04 zukommen :shock: .

Es geht ja nicht nur um Prostitution, sondern auch um Taschendiebstahl und andere Eigentumsdelikte.
Ich muss jedoch zugeben, eine Patentlösung habe ich auch nicht.
Gegenseitig aufeinander aufpassen hilft da vielleicht schon etwas und macht es den Dieben schon schwerer.
Ab und zu drehe ich mich abrupt um, nur um zu kontrollieren, was mir alles am A...rsch vorbeigeht!
:2thumbs:

Mark
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Beitrag von Mark »

Die Patentlösung wäre, solche Menschen nach begangenen Straftaten sofort auszuweisen. Nur da begeben wir uns wieder auf einen sehr schmalen Grat, was mancher mal wieder als fremdenfeindlich darstellen würde.
Ich glaube, man muss sich wirklich mal ein Bild von der Nordstadt in Dortmund machen, damit man darüber urteilen kann. Die Anwohner sind von dem bulgarischen Familien extrem genervt. Die Bilder aus den Häusern, wo die Bulgaren gehaust haben, sind widerlich ! Und das hat nichts mit einem anderen Kulturkreis oder mit Armut im Heimatland zu tun. Egal zu welcher Tageszeit man über die Bornstrasse fährt - immer steht ein großer Pulk von Männern, augenscheinlich aus Osteuropa oder arabischen Ländern, vor irgendwelchen Cafes. In einem Haus soll es ein illegales bulgarisches Bordell geben, darüber wurde im Radio berichtet. Die Stadt Dortmund hat das Problem erkannt, aber eventuell sogar zu spät.
Nur massive Präsenz von Polizei, Stadt, Zoll und Ordnungsamt können das Problem entschärfen, egal in welcher Stadt. Mann muss diesen Leuten zeigen, dass für Kriminalität kein Platz ist.

Eine Frau sagte im Radio: "Die Absperrung der Nordstadt und die massiven Kontrollen begrüsse ich sehr. Die sollten das jeden Tag machen, damit hier endlich mal wieder Ruhe herrscht und man sich auf die Straße trauen kann."
Intellektuelle können über alles reden, aber nur wenige Intellektuelle können wirklich etwas machen.
-Helmut Schmidt- (und recht hat er!)

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Stadtgarten
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Beitrag von Stadtgarten »

Stimmt es, dass es vor ca. 20 bis 25 Jahre oder noch weiter zurück, zu einer Gasexplosion in einem Mietshaus an der Bismarkstr. kam. Mir wurde davon mal was erzählt. Das Haus soll später wieder neu aufgebaut worden sein.

KarlS12
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Beitrag von KarlS12 »

@Mark
Die Patentlösung wäre, solche Menschen nach begangenen Straftaten sofort auszuweisen. Nur da begeben wir uns wieder auf einen sehr schmalen Grat, was mancher mal wieder als fremdenfeindlich darstellen würde.
Bulgaren Ausweisen?
Geht das überhaupt, wegen EU Recht und so?

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timo
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Beitrag von timo »

KarlS12 hat geschrieben:Bulgaren Ausweisen?
Geht das überhaupt, wegen EU Recht und so?
Nur bei einer rechtskräftigen Freiheitsstrafe von mindestens fünf Jahren, oder wenn die Person nach Ansicht des Gerichts eine Gefahr für die Sicherheit des Landes darstellt (wobei letztes, ähnlich wie die Wiederholungsgefahr letztens, wohl nicht so einfach nachzuweisen ist, wie man sich das als Laie ausmalt).

Übrigens (was kaum bekannt ist) gilt das aufgrund eines in den 1960er Jahren geschlossenen Assoziationsabkommen zwischen der Türkei und der EU nicht nur für EU-Bürger, sondern auch für Türken, die als Gastarbeiter angeworben wurden, und für deren in Deutschland geborene Nachfahren.
Und was hat das mit Gelsenkirchen zu tun?

KarlS12
Abgemeldet

Beitrag von KarlS12 »

@timo
Da es aber kaum bis keine Grenzkontrollen gibt ist eine Durchführung relativ schlecht.
Das mit den 5 Jahren und so, wusste ich nicht.
Heisst also, das wenn z.B. ein Holländer, Österreicher oder so, Rechtskräftig für 6 Jahre oder mehr verurteilt werden würde er Ausgewiesen werden kann und nicht mehr nach Deutschland darf?

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timo
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Beitrag von timo »

KarlS12 hat geschrieben:Heisst also, das wenn z.B. ein Holländer, Österreicher oder so, Rechtskräftig für 6 Jahre oder mehr verurteilt werden würde er Ausgewiesen werden kann und nicht mehr nach Deutschland darf?
Soweit ich weiß, erfolgt eine Ausweisung in solchen Fällen nicht zwingend, sondern kann eben ab diesem Strafmaß beschlossen werden. Ebenso meine ich, daß die meisten Rückkehrverbote nach Ausweisungen befristet sind.

Aber grundsätzlich ist es wohl auch möglich, Holländer und Österreicher auszuweisen.
Und was hat das mit Gelsenkirchen zu tun?

Propietario
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Beitrag von Propietario »

KarlS12 hat geschrieben:@timo
Da es aber kaum bis keine Grenzkontrollen gibt ist eine Durchführung relativ schlecht.
Das mit den 5 Jahren und so, wusste ich nicht.
Heisst also, das wenn z.B. ein Holländer, Österreicher oder so, Rechtskräftig für 6 Jahre oder mehr verurteilt werden würde er Ausgewiesen werden kann und nicht mehr nach Deutschland darf?
Schau doch mal unter de.wikipedia.org/wiki/Fall_Mehmet in Bezug auf Abschiebung und Ausweisungsverfügung

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Stadtgarten
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Beitrag von Stadtgarten »


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rapor
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Beitrag von rapor »

Schlägerei im Gelsenkirchener Fitnessstudio
Zu einer Schlägerei in einem Fitnessstudio an der Lockhofstraße in Heßler ist die Polizei am Dienstagabend gegen 19.45 Uhr gerufen worden.

Als sich der Hauptbeschuldigte nach der Aufforderung der zwei herbeigerufen Polizisten weigerte, das Studio zu verlassen, haben sich nach Angaben der Polizei 30 weitere Besucher des Fitnessstudios mit dem Beschuldigten solidarisiert.
http://www.derwesten.de/staedte/gelsenk ... 54351.html

Einfach gut aussehen
So wirbt ein bekanntes Fitness etablissement in der Lockhofstrasse...
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