Sisyphos Tag und Nacht - Polizeialltag - Gefährliches GE?

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staudermann
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Achtung, Achtung

Beitrag von staudermann »

moin

früher gab es jugendheime treffpunkte unsw alles wech auskostengründen da hatte man die relativ unter kontrolle und nu nicht mehr was darf man da erwarten nix und so sieht es auch aus

und abschliesend kein kind wird als verbrecher geboren

gruss deti
thomas linke fussballgott
komm wir essen opa

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brucki
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Re: Achtung, Achtung

Beitrag von brucki »

staudermann hat geschrieben:früher gab es jugendheime treffpunkte unsw alles wech auskostengründen da hatte man die relativ unter kontrolle und nu nicht mehr was darf man da erwarten nix und so sieht es auch aus
Wie recht Du hast! Die Jugendlichen im Ücky z. B. haben selbst gesagt, dass sie wenn die nicht die Möglichkeit hätten dort hinzugehen nur "Scheiß" machen würden. (s. Ücky-Fred)

TheoLessnich
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Beitrag von TheoLessnich »

@ rapor, Zitat: "Wo erhält man eine umfassende 'Ausbildung' zum Straftäter?" Die Schule des Lebens ist überall. Tachendiebe, Trickbetrüger, Wanderkriminelle, die alte Menschen mit Enkel- und Zetteltricks ausnehmen, erhalten ihre Ausbildung im engsten sozialen Umfeld (Familie, Clan).

Zitat: "In den USA sind die Strafen weitaus härter als hier.Nutzt es?" Wieviel Kriminalität gäbe es dort erst, wenn die Strafen freundlicher wären, zumal die Prekariation dort weitaus drastischer ist als hier?

Zitat: "Das hieße, wir benötigen mehr Personal in diesem Bereicht." Allerdings!

Das nationale und internationale Verbrechertum geht bevorzugt da seinen "Geschäften" nach, wo Beute winkt und die Risiken gering sind. Das spricht sich herum. Sicher gibt es auch in diesem Bereich keine Mono-, vielmehr Multikausalitäten. Die hier rasant abnehmende Lebensqualität fördert selbstverständlich Kriminalität. Widerstand dagegen ist ebenso selbstverständlich sinnvoll wie der angemessene Widerstand gegen Verbrecher.

brummbaer1984
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Beitrag von brummbaer1984 »

Ja, die Quelle im Keim ersticken. Das wird aber nix. Denn wenn ich sehe was für lächerliche Jugendstrafen verhängt werden, dann wird mir schlecht.
Wenn z.B. ein Jugendlicher ein Wochenende Jugendarrest bekommt und er erscheint nicht, hat es keinerlei Konsequenzen.
Es wird ein Vorführersuchen an die Polizei geschickt (die hat meist kein Personal für so spontane Dinge) und wenn sie dann doch auf den "Typen" treffen und der verneint die Vorführung, dann ist alles wieder gegessen. Das einzige was folgt ist eine neue Ladung zu einem anderen Termin.
Sehr Witzlos.
Auf Facebook und Co spricht sich das rum und es erscheint doch kaum noch einer.
Was ist das bitte für ein erzieherischer Effekt, wenn man mitbekommt: Ich baue Scheiße, bekomme ne Strafe die ich nicht antreten muss.

Ebenso hatte ich einen Fall als Zeuge:
Ein Jugendlicher hat an der Haltestelle Buer Rathaus (302) einer älteren Frau (55-60) den Kiefer gebrochen, den Mann auch noch ein wenig verletzt und einen "Helfer" ebenfalls angegriffen. Resultat: 2 Wochen Jugendarrest und 100 Sozialstunden.

Tut mir leid, aber das ist doch echt zu lasch.
Wenn dir die Scheiße bis zum Hals steht, lass den Kopf nicht hängen!

Neu-Resser
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Beitrag von Neu-Resser »

Offenbar wurde der Täter, der den 22-Jährigen Studenten niedergestochen hat, festgenommen:


http://www.presseportal.de/polizeipress ... reibung-22
Hier ( ) Nagel einschlagen für einen neuen Monitor

TheoLessnich
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Beitrag von TheoLessnich »

Ist er noch immer in Haft?

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Benzin-Depot
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Beitrag von Benzin-Depot »

TheoLessnich hat geschrieben:Ist er noch immer in Haft?
nö, der holt sich gerade nen Dauerlutscher anne Bude :P

@TheoLessnich: Falls Du sonst noch irgendwelche internen Informationen benötigst...
„Die Menschen", sagte der Fuchs, „die haben Gewehre und schießen. Das ist sehr lästig.“
(Antoine de Saint-Exupéry / aus "Der kleine Prinz")

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Stadtgarten
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Beitrag von Stadtgarten »

Ich denke das sich der Täter sofern der Tatverdacht noch besteht sich in Haft befindet. Schon alleine da es sich um ein versuchtes Tötungsdelikt handelt und bei der zu erwartenden Straflänge Fluchtgefahr bestehen dürfte

von waldbröl
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Beitrag von von waldbröl »

Sah eben in den Nachrichten, der Fetsgenommene ist aus Bottrop und hat gestanden. Er wollte dem Studenten das Auto klauen.

Wolle

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Stadtgarten
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Beitrag von Stadtgarten »

von waldbröl hat geschrieben:Sah eben in den Nachrichten, der Fetsgenommene ist aus Bottrop und hat gestanden. Er wollte dem Studenten das Auto klauen.

Wolle
Einfach unfassbar sowas hoffe das sich das Opfer schnell wieder Erholt, doch die Seelischen wunden werden noch sehr lange anhalten.

Feldmarkmafia
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Beitrag von Feldmarkmafia »

Stadtgarten hat geschrieben:
Einfach unfassbar sowas hoffe das sich das Opfer schnell wieder Erholt, doch die Seelischen wunden werden noch sehr lange anhalten.
Das ist ja das schlimme daran.Die Wunden werden heilen,aber die Seele hat ein Knacks weg.
Jahrelange Therapien,Angst nach draußen zu gehen,kein Vertrauen mehr in Fremde und sogar Freunde.Sozial am Ende....

Das sollten die Gerichte auch berücksichtigen,nicht nur die Tat an sich....

Ich wünsche dem jungen Mann auch viel Kraft und schnelle Genesung.
Was Ich dem Täter wünsche dürfte klar sein......

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gutenberg
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Polizist sein?

Beitrag von gutenberg »

Es ist mittlerweile so, dass man den Job des Polizisten für kein Geld der Welt mehr ausüben möchte. Von jemandem, dessen Namen ich nicht nennen darf, obwohl ich solche Tricks nicht mag, einem jungen Polizisten aus dem "Gebiet" weiß ich, dass sie allerspätestens ab Mitte 40 pensionsreif sind. Vulgo: Sie sind dann fertig, sie können nicht mehr.
Seit der Vereinigung sind durch die Auflösung des Warschauer Paktes so viel Waffen in gefährliche Hände geraten wie noch nie zuvor. Wir brauchen nicht auf die USA zu weisen. Das gleiche Problem haben wir, nur, dass bei uns die Feuerwaffen grundsätzlich bei den Ganoven zu finden sind. Die paar Jäger und Schützenbrüder fallen nicht ins Gewicht.
Das bedeutet für die Beamten/Innen eine tägliche Lebensbedrohung.
Dazu noch müssen sie sich von jedem Lackel anpöbeln lassen und bekommen jeden Berufserfolg von Richter Dr. Gnädig ad absurdum geführt.
Der Junge Mann, von dem ich sprach, ist jetzt in Meppen im Emsland als Polizist tätig. Er sagt, es wäre fast wie im Urlaub. Nur, dass jetzt die Kleinganoven, die früher über Borken nach Winterswijk zum Einkaufen fuhren, den Umweg übers Emsland nehmen. Einige kennt er noch persönlich aus seiner Revierzeit...

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Stadtgarten
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Beitrag von Stadtgarten »

Das Motiv soll wohl Geldnot gewesen sein wie es in dem WAZ Artikel heisst

https://www.derwesten.de/staedte/gelsen ... 84016.html

TheoLessnich
Abgemeldet

Beitrag von TheoLessnich »

@ Gutenberg, wie immer wenn es um die Belange der einfachen Leute geht, sehen die Regierenden keinen Handlungsbedarf.

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Lorbass43
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Beitrag von Lorbass43 »

Wenn die Politik bessere Politik machen würde müssten es nicht die Polizisten ausbaden indem sie die Demonstrationen mit Schlagstöcken auflösen müssen.
Solange die Kluft zwischen Arm und Reich immer breiter wird -
desto grösser wird die Gewaltbereitschaft der Bürger -
aber das müsste jeder Experte in der Politik wissen.

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