St. Mariä Himmelfahrt - Kirchenschließung in Rotthausen

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St. Mariä Himmelfahrt - Kirchenschließung in Rotthausen

Beitrag von Verwaltung »

Himmelfahrt wird nicht zur Disco
Rotthauser Kirche wird im Juni geschlossen


Pfarrer Georg Späth informierte die Gläubigen am Samstag, wie es nach der Schließung von St. Mariä Himmelfahrt für die Gemeinde weitergeht:
"Die Kirche wird an Fronleichnam am 7. Juni außer Dienst gestellt, das Allerheiligste nach St. Barbara gebracht."
Späth betonte, dass Himelfahrt nicht profaniert werde. Was mit dem Gotteshaus und den dazugehörenden Gebäuden geschehen werde, ist noch offen: "Gemeinsam mit insgesamt drei Architekturbüros bemühen wir uns um eine würdige Anschlussnutzung. Diese Kirche wird keine Moschee, kein Supermarkt, keine Disco."
Bis 2015 werde es trotz Mangel an Seelsorgekräften definitiv einen Priester in Rotthausen geben. "Zumindest einmal pro Sonntag wird es eine Heilige Messe geben."
Das Personal wird mit drei Ausnahmen weiterbweschäftigt werden können. Die Einrichtungen der Gemeinde gehen an die neue Augustinus GmbH über. Der offizielle Titel der Gemeinde werde lauten: "Gemeinde St. Mariä Himmelfahrt mit der Kirche St. Barbara in der Pfarrei St. Augustinus."
Beim Entschluss, statt St. Barbara St. Mariä Himmelfahrt zu schließen, seien wirtschaftliche und seelsorgerische Aspekte berücksichtigt worden, so Pfarrgemeinderatsvorsitzender Matthias Kullmann. "Die Gottesdienstbesucher werden immer weniger."
St. Barbara sei kleiner und von der Unterhaltung her günstiger. Aber: "Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht", sagt Kullmann. "Jetzt sollten wir gemeinsam an der Zukunft der Gemeinde arbeiten."
Zuletzt geändert von Verwaltung am 12.09.2008, 21:35, insgesamt 1-mal geändert.

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Emotionen kochen hoch

Beitrag von Verwaltung »

Emotionen kochen hoch
Diskussion um Schließung von St. Mariä Himmelfahrt in Rotthausen mit Streit und Beleidigungen


Hoch schlugen die Wellen am Samstag bei der Pfarrversammlung in der Rotthauser Kirche St. Mariä Himmelfahrt.
Das Gotteshaus wird nach dem Willen des Bistums geschlossen, ein Teil der Gemeinde wirft dem Pfarrgemeinderat (und Pfarrer Georg Späth) vor, das Votum für den Erhalt der Kirche St. Barbara statt St. Mariä Himmelfahrt hinter dem Rücken der Menschen gefällt zu haben (die WAZ berichtete).
"Nicht nur die Schließung ist das Schlimme, sondern die Art, wie der Beschluss verkündet wurde", meinte ein Gemeindemitglied. Er warf Pfarrer Späth vor, ein Lügner und "Münchhausen von Rotthausen" zu sein, worauf Späth ihn der Kirche verwies.
Bei der Diskussion kochten die Emotionen hoch. Annegret Rust kritisierte die Informationspolitik: "Wir sind viel zu spät über die Schließung in Kenntnis gesetzt worden."
Gemeinderatsvorsitzender Matthias Kullmann konterte: "Das Votum wurde im Pfarrbrief öffentlich gemacht, es gab keinerlei Reaktionen darauf."
Es ärgere ihn, wenn Leute erst dann aktiv würden, wenn es bereits zu spät ist.
Nicht wenige Gemeindemitglieder zeigten sich von dem Streit entnervt.
Immerhin, sagt Anni Fortkamp, ebenfalls von der Interessengemeinschaft für den Erhalt der Kirche: "Wir haben rund 800 Unterschriften gegen die Schließung, das ist viel."

WAZ 05.03.2007 sto

Josel
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Beitrag von Josel »

Wenn man solche kleinen Nachrichten wie die Schließung der Rotthauser Haupt-Kirche verkünden will, reicht das einmalige Einrücken in den Pfarrbrief selbstverständlich aus; selbst schuld, wer das nicht liest.

Aber mal im ernst: Egal wie man zur katholischen Kirche steht, ist es m.E. schon ein ganz schlimmes Zeichen für die gesamte Stadt, wenn nun um St. Mariä Himmelfahrt und Heilig-Kreuz Bauzäune aufgestellt werden und man dahinter dem Unkraut zukünfitig beim Wachsen zusehen kann. Ohne die Ausmaße der Finanzmisere wirklich zu kennen, liegt einem die Frage auf der Zunge, ob es da nicht noch irgendwelche andere Lösungen - insbesondere irgendwas zu versilbern - gibt.

Aber eines ist auch klar: Alle die aus der Kirche austreten, um sich mit ihren ersparten Kirchensteuern ein Jamba-Klingelton-Abo und drei Extrakisten Köpi im Monat zulegen zu können, dürfen sich als allerletzte beschweren. Denn die sind ganz entscheidend schuld daran... (zahle übrigens selbst ev. Kirchensteuer).

Ich persönlich finde das alles wesentlich schlimmer als die hier schon ausgiebig dokumentierten Pläne um Flöz Sonnenschein oder auch die Auguststraße.

J.
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Heinz
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Beitrag von Heinz »

Josel hat geschrieben:.... Alle die aus der Kirche austreten, um sich mit ihren ersparten Kirchensteuern ein Jamba-Klingelton-Abo und drei Extrakisten Köpi im Monat zulegen zu können, dürfen sich als allerletzte beschweren. Denn die sind ganz entscheidend schuld daran... (zahle übrigens selbst ev. Kirchensteuer).
Na ja, ich bin mit 16 nicht aus der Kirche ausgetreten, um Steuern zu sparen. Ich sehe aber so wie du mit einem mulmigen Gefühl die Umwandlungen und Umwidmungen der Kirchengebäude und Gemeindehäuser.
Josel hat geschrieben:Ich persönlich finde das alles wesentlich schlimmer als die hier schon ausgiebig dokumentierten Pläne um Flöz Sonnenschein oder auch die Auguststraße.
Das liegt ja nun auch schon 30 Jahre zurück und war damals ein Aufbegehren gegen die Zerstörung des sozialen Umfeldes eingebettet in Aufbruchstimmung und mit Zuversicht und Mut.

Die Kirchenschließungen zeigen deutlich und unmissverständlich, dass es nun ernst wird mit dem Umbruch der Gesellschaft, dass auch die spirituelle Basis wegbröckelt. Schließungen und Verfall allüberall ohne eine ausformulierte Perspektive.
Auch hier also: Her mit den Visionen!

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rabe489
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Beitrag von rabe489 »

Im gestrigen Gespräch mit den ehemaligen Fluxusleuten, verglich ich die derzeitige Situation in Gelsenkirchen mit der 45er Nachkriegszeit. Auch da war tabula rasa, aber - und das ist nicht vorrangig Resultat des amerikanischen Imperialismus - es entstand eine Power der Bundesbürger, die schließlich zum sogenannten "Wirtschaftswunder" geführt hat: Durchs Nichts zu den Sternen. In den 50er Jahren (Schalke 04 1958!) war das Ruhrgebiet mit Gelsenkirchen, so populär, wie nie wieder.

Josel
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Beitrag von Josel »

Dass wir uns immer mehr auf den damaligen Tabula rasa-Zustand zubewegen, würde ich auch so sehen; doch im Gegensatz zu damals haben wir heute in GE nichts, worauf der Rest der Republik scharf wäre. Ob es nochmal so aufwärts gehen kann, scheint mir daher zweifelhaft. Aber schön wärs, und verdient hätte es diese gebeutelte Stadt allemal.

J.
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Heinz
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Beitrag von Heinz »

Josel hat geschrieben:.... doch im Gegensatz zu damals haben wir heute in GE nichts, worauf der Rest der Republik scharf wäre. Ob es nochmal so aufwärts gehen kann, scheint mir daher zweifelhaft. Aber schön wärs, und verdient hätte es diese gebeutelte Stadt allemal. J.
Vielleicht sind wir ein Labor für:
Umbau, Rückbau, Strukturwandel, Sinngebung, Integration, ökonomischen Niedergang, neue soziale und wirtschaftliche und kulturelle Rollen etc. und das ist unser Kapital.

Wir sind den Boom Städten in China, Indien etc. um Jahrzehnte voraus und werden womöglich zum Sammelzentrum des Wissens und der Traditionen dieser Regionen, die gerade ihr Gedächtnis verlieren.

Wer weiss, vielleicht kommen in 30 Jahre junge Menschen aus Asien zur Sinnsuche nach Europa - Gelsenkirchen?
Vielleicht kommen die Stadtplaner aus Singapur hierher um zu studieren?

Vielleicht entsteht hier eine neue soziale und politische Bewegung?

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rabe489
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Beitrag von rabe489 »

Ganz genau! Aber die "Bewegung" ist eher existentiell. Seht Euch doch auch selbst... 8)

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Beitrag von Verwaltung »

WAZ hat geschrieben:Das Herz der Gemeinde blutet

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Der letzte macht die Tür zu. Doch St. Mariä Himmelfahrt wehrt sich.

Enttäuschung und Wut wiegen schwerer als Hoffnung und Zuversicht nach der letzten Messe der St. Mariä Himmelfahrt in Rotthausen. Etliche Gemeindemitglieder boykottieren den Prozessionszug zur St. Barbarakirche "Räume sind mehr als Gegenstände", hallen die letzten Worte Pfarrer Georg Spähs von der Kanzel St. Mariä Himmelfahrt. Der Abschied falle vielen schwer, zwei Weltkriegen habe das alte Gebäude mehr schlecht als recht getrotzt, als Zeuge von Freud und Leid 113 Jahre lang an der Seite der Rotthauser Gemeinde. "Für viele ist ein Stück Lebensgeschichte mit der Kirche verbunden", weiß er genau. Mutig und tatkräftig möchte er trotz allem in die Zukunft sehen und zuversichtlich in die bisherige Filialkirche St.Barbara übersiedeln.

Doch das Herz der Gemeinde blutet. Mehr noch, viele sind wütend, enttäuscht. Als der Flötenchor das letzte Abendmahl mit leisen Tönen untermalt, fließen die ersten Tränen. "Geht ohne Groll", gibt ihnen der Pfarrer noch mit auf den Weg, "der Glaube lebt nicht in Mauern". Und dann räumt er den Altar, Messdiener tragen das Allerheiligste und die Marienstatue hinaus, die Gemeinde zieht hinterher.

Als Pfarrer Späh die Tür der alten Kirche hinter dem Letzten schließen will, wehrt sich das schwere Holz, quietschen die Schaniere, aber das Tor gibt nicht nach. Die Kirche bleibt offen, kaum ist sie entweiht, stürmt ein alkoholisierter Mann mit Bierflasche hinein und wird von entsetzten Gemeindemitgliedern hinausgetrieben. Der Prozessionszug und der Pfarrer bekommen davon nichts mehr mit. Sie sind bereits auf dem Weg in den Düppel, haben St. Mariä Himmelfahrt hinter sich gelassen.

Doch etliche Gemeindemitglieder sind noch nicht so weit. Mit Tränen in den Augen stehen sie vor ihrer Kirche und können nicht glauben, was geschieht. Sind verärgert, nicht mit in die Entscheidungen miteinbezogen worden zu sein. "72 Jahre mit dieser Kirche", schüttelt ein älterer Mann fassungslos den Kopf, "meinen Glauben habe ich nicht verloren, aber den Glauben in manche Menschen". Das Bistum habe gesagt, die Gemeinde entscheidet, der Pfarrer schiebe es auf das Bistum: "Die haben es so lange hin und her geschoben, bis die Kirche nun abbruchreif ist".

Die Bausubstanz sei zu marode, der Glockenturm funktioniere nicht , so die Begründung der Offiziellen für den Umzug - "weshalb feiern wir dann hier noch eine Messe, und warum läuten die Glocken?", hat Werner Backhaus kein Verständnis für die Entscheidung des Bistums, für die Gleichgültigkeit des Pfarrers. "Jetzt redet er von Glaube und Zuversicht - das ist ja nicht falsch, aber zu spät!"

WAZ hug 08.06.2007

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Beitrag von Verwaltung »

WAZ-Leserbriefe hat geschrieben:Gemeinschaft auch für die „Verletzten"
Die Betroffenheit über die Schließung einer Kirche kann ich nachvollziehen. Ich verstehe jedoch nicht, wie sich diese Betroffenheit in explizit geäußerte Wut wandeln kann. Durch solche Aussagen gelingt es einer kleiner Gruppe einer der Kirche skeptisch gegenüberstehenden Öffentlichkeit den Eindruck zu vermitteln, hier herrsche ein bis zum Äußersten geführt Streit. So ist es jedoch nicht.
Die Aussage, Pfarrer Späh hätte beim Bischof nicht den notwendigen Druck gemacht, zeigt eine erschreckende Einstellung. Welches Bild herrscht hier nicht nur von den Menschen Georg Späh und Felix Genn, sondern auch von den Aufgaben und Verantwortlichkeiten eines Pfarrers und Bischofs? Dass der eine Druck beim anderen macht, ist nicht zutiefst unchristlich, sondern auch unmenschlich.
Sollten solche Äußerungen den aufgewühlten Emotionen mit Blick auf die letzte Messfeier in St. Maria Himmelfahrt entstammen, wird die Zeit vielleicht dazu beitragen, dass die eine Gemeinde, auch für die kleine Gruppe der jetzt noch „Verletzten" wird, was Sie sein sollte: eine Gemeinschaft von Christen.
Luidger Wolterhoff

Prophezeiung trat nicht ein
Da hat Frau Fortkamp ja eine gute Tat getan. Das bringt die Kirche weiter! Der Artikel trieft geradezu von Gehässigkeit. Wer wird denn wohl gern eine Kirche schließen? Wir Christen trauern mit allen, deren Heimatgemeinden von Schließung betroffen sind. Ich habe an der Feier der Hl. Messe und an der anschließenden Prozession teilgenommen, und im Gegensatz zu Frau Fortkamps Prophezeiungen war es ein überwältigendes positives Ereignis. Von einem Boykott seitens der Gemeindemitglieder konnte in gar keiner Weise die Rede sein.
Hermine Späh, Essen


Schmerzlich, aber notwendig
Wenn so lebendige Kirche aussieht, dass man sich öffentlich so beleidigend Schuldzu-weisungeri für Kirchenschließungen ausspricht, dann habe ich anscheinend den Sinn der frohen Botschaft (Evangelium) nicht verstanden. Außerdem hat die Realität gezeigt dass sich Gemeindemitglieder von St. Maria Himmelfahrt vom Boykottaufruf der Fronleichnamsprozession nicht beeindruckt lassen haben. Im Gegenteil, viele haben den schmerzlichen Verlust der Kirchenschließung mitgetragen und auch ausgehalten. Fakt ist, dass Kirchen geschlossen werden müssen, so schmerzlich dieses auch ist. Vielmehr sollte man sich gemeinsam als Gemeinde positiv in die Zukunft blicken, damit lebendige Kirche immer mehr sichtbar und spürbar wird. Ansonsten können wir bald all unsere Kirchen schließen.
Markus Wilms

Kirche hat sich bis zum Schluss gewehrt
Jetzt ist sie also endgültig geschlossen! Die wunderschöne, prächtige, ach so „baufällige" Kirche St. Maria Himmelfahrt in Rotthausen. Sechs Tage vor ihrem 111-jährigen Weihetag (13. Juni). Die Nörgler und Quertreiber haben gewonnen, ob sie auch die Gemeinde (-mitglieder) gewinnen werden, bleibt abzuwarten.
Dass der Pfarrer die offizielle Schließung der Kirche nach der Messe nicht durchführen konnte, weil die Portalflügel sich nicht schließen lassen wollten, ist von bemerkenswerter Symbolik. Die Kirche hat sich bis zum Schluss gegen die Schließung gewehrt.
Mir bleibt auch in Erinnerung der fade Beigeschmack, weil die Kirchenschließung über die Köpfe der Gemeinde hinweg beschlossen wurde. Gelegentliche Bemerkungen aus den Gremien Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat, nicht sie, sondern der Bischof habe die Entscheidung getroffen, sind faktisch richtig. Aber er hat seine Entscheidung nach einer Empfehlung der beiden Gremien getroffen.
Zeit heilt Wunden. Diesmal wird der Heilungsprozess vielleicht etwas länger dauern. Nehmen wir uns die Zeit!
Werner Backhaus

Kosten waren ein wichtiges Argument
Es liegt eine Kostenschätzung eines Architektenbüros vor, in der die Bausubstanz der St. Maria Himmelfahrtskirche mit einem Reparatur-Rückstau von ca. 1,2 Mio. € beziffert wird. Die jährlichen Unterhaltskosten für die St. Barbara Kirche betragen lt Abrechnung des Gemeindeverbandes nur ein Drittel derer der St. Maria Himmelfahrtskirche. Dieses war ein wichtiges Argument für die Entscheidungsfindung von Kirchenvorstand, Pfarrgemeinderat und Bistum. Insbesondere in Hinsicht auf den Kirchenbesuch. Von 5800 Mitgliedern der Gemeinde besuchen nur 350 den Sonntags-Gottesdienst. Gerade einmal 6,3 VH. Im Übrigen war die Abschlussmesse am Fronleichnamstag in der Kirche St. Maria Himmelfahrt ein würdiger und sehr schöner Abschlussgottesdienst, der uns alle traurig stimmte. Die Prozession zur Kirche St. Barbara hatte eine so große Beteiligung wie schon seit vielen Jahren nicht mehr.
Heinz Kullmann

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Heinz O.
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Beitrag von Heinz O. »

passt das hierher ?
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pito
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Beitrag von pito »

Welche Kirche wäre das denn?

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Heinz O.
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Beitrag von Heinz O. »

leider habe ich da auch keine Ahnung, aber vielleicht kann Herr Rabas uns helfen ? :)

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Heinz O.
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Beitrag von Heinz O. »

noch eine Kirche in Rotthausen:
Rotthausen Pfarrkirche AK von 1932BildBild
aus:Kirchen Gaben Der Stadt Den Namen - Geschichte Zu Beiden Seiten Der Emscher
von Rudolf Brock
Zuletzt geändert von Heinz O. am 28.07.2007, 17:58, insgesamt 1-mal geändert.

Karlheinz Rabas
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Beitrag von Karlheinz Rabas »

Zum Foto vom 17. 07. 2007:
Das ist die ev. Kirche Rotthausen an der Steeler Straße.

Das Foto von heute zeigt die kath. Kirche St. Mariä Himmelfahrt, die am 07. 06. 2007 außer Dienst gestellt worden ist.

Karlheinz Rabas
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