Brauche mal wieder Hilfe (Wo ist denn das?)

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von waldbröl
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Beitrag von von waldbröl »

Würde auch auf die Ruhr tippen.

Vielleicht ist sie ja hier zu finden.

http://www.brueckenweb.de/datenbank/lit ... 3870233117


Wolle

Oliver Raitmayr
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Beitrag von Oliver Raitmayr »

von waldbröl hat geschrieben:Würde auch auf die Ruhr tippen.

Vielleicht ist sie ja hier zu finden.

http://www.brueckenweb.de/datenbank/lit ... 3870233117


Wolle
Danke, dann habe ich einiges durchzublättern, Danke,

Oliver

Oliver Raitmayr
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Nochmal zur Brücke

Beitrag von Oliver Raitmayr »

Könnte es denn die Eisenbahnbrücke der Ruhr-Siegbahn von Ütterlingsen/Werdohl über die Lenne im Hochsauerlandkreis sein? Die wurde 1863-1865 gebaut. In ihr sehe ich die größte Ähnlichkeit. Bild wollte ich jetzt wegen Urheberrechten aus dem Internet nicht kopieren. Da gibt es sehr reizvolle Bilder.

Im Link von Waldbröl wurde ich leider nicht fündig, doch besteht noch die Möglichkeit, dass es eine im II. WK zerstörte Brücke über die Ruhr sein könnte, doch gibt es scheint es kein Fotomaterial. Name habe ich bereits vergessen.

Gute Nacht GE

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Kalle Mottek
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Beitrag von Kalle Mottek »

Ich tippe auf Rheinbrücke ( bei Wesel ?).

Schönen Gruß
Kalle Mottek
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Bretterbude
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Beitrag von Bretterbude »

Hmmm, ich denke der Rhein ist dort erheblich breiter (und war es damals auch schon), als es der Fluss auf dem Bild zu sein scheint...

Oliver Raitmayr
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Beitrag von Oliver Raitmayr »

Oliver Raitmayr hat geschrieben:Liebe Gelsenkirchener!

Das geschätzte Urteil ist wieder gefragt! Kann es sich bei dieser Brücke um eine Gelsenkirchener Brücke handeln? Das Foto stammt von etwa 1914

[center]Bild
[/center]

Grüße nach GE,

Oliver
Von der Machart entspricht auch die Kettwiger-Brücke in Essen, allerdings ist dieser Viadukt nur Zubringer zur eigentlichen Brücke und spannt sich nicht über den Fluss. Bauzeit 1869-1872 (Eröffnung).

http://www.ruhrtalbahn-kettwig.de/bilder-zuege.html

Und das wäre der Viadukt bei Wehrdol, wobei der in einer hügeligen Landschaft liegt:

http://www.fotocommunity.de/pc/pc/display/26177368

Josel
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Beitrag von Josel »

Oliver Raitmayr hat geschrieben:Liebe Gelsenkirchener!

Das geschätzte Urteil ist wieder gefragt! Kann es sich bei dieser Brücke um eine Gelsenkirchener Brücke handeln? Das Foto stammt von etwa 1914

[center]Bild
[/center]

Grüße nach GE,

Oliver
Nur ein paar Gedanken:

- Die Uferböschung sieht m.E. nicht natürlich, sondern künstlich angelegt aus. Das könnte für eine Kanalbrücke sprechen.

- Das gilt auch für die Bäume oben rechts: Sie wirken so, als habe jemand eine Allee gepflanzt. Hätte man das an Bahngleisen gemacht, die mit Dampfloks befahren wurden? Ist es vielleicht gar keine Eisenbahnbrücke?

- Das Bäumchen, vor dem die Personen stehen, erscheint auch frisch gepflanzt. Man erkennt die die beiden "Holzmasten" (?), die das junge Bäumchen halten und ihm Stabilität verleihen.

- Im Hintergrund links scheint ein Werk zu sein, ich meine einen Schornstein erkennen zu können.

Deshalb dürfte Werdohl wohl ausscheiden...

J.
Vertrödeln Sie keine Zeit mit dem Lesen von Signaturen!

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Heinz H.
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Umflutbrücke

Beitrag von Heinz H. »

Mein Tipp ist die Umflutbrücke bei Überruhr-Hinsel :winken:

http://www.brueckenweb.de/2content/date ... u-xbzaYYy8

Im Hintergrund ist das Werk mit dem Schornstein zu sehen! :o
http://www.brueckenweb.de/2content/date ... 101932.jpg




Bildgespiegelt :D

http://www.bing.com/maps/?v=2&cp=sk5xzs ... orm=LMLTCC
"Gelsenkirchen kann wirklich froh sein, dass es Buer hat."
Dr. Peter Paziorek

Oliver Raitmayr
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Antwort zu Josel und Heinz H.

Beitrag von Oliver Raitmayr »

Für Josels Überlegungen spricht, dass das natürliche Ufer begradigt bzw. gestaltet wurde. Deshalb sollte der Wasserlauf entweder ein Kanal sein oder ein gefasster Flusslauf. Für beide Annahmen liegen keine Beweise vor.
Der Schornstein im Hintergrund wiederum spricht für die Industriekultur-Landschaft Ruhrgebiet. Die Alleebäume deuten zumindest stark auf eine Straße und weniger auf Schienen, die über die Bogenbrücke führen.

Zu den Argumenten von Heinz H. will ich hinzufügen, dass das Fotomaterial mit dem beigefügten Modell von der Seite

http://www.brueckenweb.de/2content/date ... u_h9-aA2Ul

auf den ersten Blick schlüssig wirkt, doch ist hier eindeutig kein Umflutungsgelände von der Bogenbrücke überspannt, sondern ein echter und permanenter Wasserlauf (Fluss oder Kanal).
Die Karte mit den GPS-Koordinaten zeigt die tümpelartigen Feuchtgebiete deutlich.
Die eigentliche Brücke ist eine Metallkonstruktion, auch die Verlängerung als Steinbrücke weicht optisch ein wenig vom historischen Foto ab. Die von Heinz vorgeschlagene Brücke erscheint mir zu jung, auch wenn ich bislang kein Datum der Errichtung gefunden habe.

Oliver

Ich fürchte die Suche ist noch nicht beendet!

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Heinz O.
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Re: Antwort zu Josel und Heinz H.

Beitrag von Heinz O. »

Oliver Raitmayr hat geschrieben:...
Der Schornstein im Hintergrund wiederum spricht für die Industriekultur-Landschaft Ruhrgebiet...
vom Gebäudetyp her würde ich sagen das es sich um eine Ziegelei handelt. Falls es sich tatsächlich um den Rhein-Herne Kanal handelt, müsste es sich doch feststellen lassen an welcher Stelle es eine Ziegelei in der Nähe einer Brücke (die mit Sicherheit so nicht mehr in GE existiert) gegeben hat.
Micha

Irgendwie machen GEschichten süchtig .......

von waldbröl
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Beitrag von von waldbröl »

Eine Eisenbahnbrücke glaub ich nicht wegen der Bäume oben.
Überflutungsbecken auch nicht, weil das Wasser fließt und nicht steht.
Ein Kanal glaub ich auch nicht, wegen der kleinen bewachsenen Inseln in der Mitte. Hab ich jedenfalls noch in keinem Kanal gesehen.

Die Fabrik im Hintergrund könnte vom Baustil her eine Ziegelei sein.

Die Frage ist, gibt`s die Brücke heute überhaupt noch?

Ich bleib mal bei der Ruhr, irgendwo in der Gegend Hattingen / Witten.
Auch wegen der Nähe zu GE.


Wolle

von waldbröl
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Beitrag von von waldbröl »

Upps, der Micha war paar Sekunden schneller. :wink:

Wolle

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Heinz O.
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Beitrag von Heinz O. »

mittlerweile glaube ich auch nicht mehr an den Kanal. Hat man solche Brücken nicht bei Flüsse mit stärkere Strömungen gebaut ? Im übrigen wären solche Brücken wohl auch zu "eng" für die Schiffahrt auf dem RHK gewesen. Sind aber alles nur Vermutungen :roll:
Micha

Irgendwie machen GEschichten süchtig .......

Oliver Raitmayr
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Artikel zu auferstandener Brücke

Beitrag von Oliver Raitmayr »

Ich tendiere immer mehr zur Ruhr, allein schon, weil die Kanäle um Gelsenkirchen zu spät entstanden sind.

Ich vermute nach wie vor, dass die Bogenbrücke aus Stein zwischen 1860 und 1870 errichtet wurde, eher etwas früher als später.
Es kann eigentlich nicht viel mehr als ein Dutzend solcher Bauwerke aus der vermeintlichen Erbauungszeit gegeben haben, leider gibt es kein Portal, das eine chronologische Suche ermöglichen würde.

Interessanter Weise scheinen selbst heute noch ähnliche Bauwerke genau jener Zeit unverhofft aufzutauchen, wie jener Artikel kundet:

http://www.drehscheibe-foren.de/foren/r ... 17,3353877

Und das mitten im Bochumer Stadtgebiet!

Ich vermute, dass die gesuchte Brücke in der Gegend Hattingen, Dahlhausen, Wattenscheid zu suchen sei.

Oliver

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Jochen K.
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Beitrag von Jochen K. »

Mal eine andere Idee: wie wäre es mit der Lippe?
Es gab in Dorsten eine Brücke, die Ähnlichkeit mit
der gesuchten Brücke hatte.
Auch ist hier das Gelände flacher.
Hans-Joachim Koenen
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www.heimatbund-gelsenkirchen.de
Stadtteilarchiv Feldmark

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