Brauche mal wieder Hilfe (Wo ist denn das?)

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Heinz O.
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Beitrag von Heinz O. »

[center]Treppengeländer passen auch
Bild
Aufnahme Mai 2009[/center]
Micha

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brucki
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Beitrag von brucki »

Prömmel hat geschrieben:
brucki hat geschrieben:Oder hierzu? :o

Bild
Zu dieser Karte ist bisher noch gar nichts geschrieben worden.
Aber ich fürchte, dass wir dazu auch kaum etwas herausfinden werden, da es sich anscheinend um ein ganz normales Wohnhaus der damaligen Zeit ohne besondere Auffälligkeiten handelt. Das wird vermutlich heute so nicht mehr aussehen (Kriegsschäden, bauliche Veränderungen oder vielleicht sogar bereits Abriss).


Der Versuch, aus dem Text der Karte weitere Anhaltspunkte zum Ort der Aufnahme zu ermitteln, dürfte leider auch nicht erfolgreich sein.
brucki hat geschrieben:Bild
Dort ist nur zu lesen, dass der Absender "Ludwig" (leider ohne Angabe des Adresse) zur Empfängerin "Mia Rahn" am "Samstag zur festgesetzten Zeit" kommen will,
Dann ist unter anderem auch noch zu lesen: "Gruß von Fritz und Anna an alle". Aber auch das hilft wohl nicht weiter.

In Buer gab es ungefähr zur damaligen Zeit laut Buerschem Adressbuch von 1925 zwei Familien mit dem Namen Rahn. Beide hatten aber eine andere Anschrift als "Mia Rahn", deren Adresse auf der Karte mit "Hochstr. 9" angegeben ist.
Dort, auf der Hochstraße 9, ist im Adressbuch nur ein "Sattlermeister Bernhard Bohmert" verzeichnet, der auch der Eigentümer des Hauses war.
Möglicherweise hat Mia Rahn dort als Hausangestellte gearbeitet.

Übrigens gab es in Alt-Gelsenkirchen laut Adressbuch von 1927 noch etliche Familien Rahn. Aber auch da finde ich leider keinen näheren Bezug.
Ich möchte die Stille nutzen, mich bei Prömmel für seine Mühen zu bedanken. :2thumbs:

Meine Hoffnung war auch nur die, dass vielleicht jemand das Haus aus seiner heutigen Nachbarschaft kennt. (hat beim Stäfflingshof ja auch geklappt, obwohl die Häuser massiv verändert worden sind)... :o

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Prömmel
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Beitrag von Prömmel »

@ brucki

Direkt neben dem Hauseingang kann man etwas sehen, das vielleicht die Hausnummer sein könnte (wenn es nicht evtl. ein früher häufig anzutreffendes Schild der "Feuersozietät" ist).
Bei dem Bild, das Du eingestellt hast, kann man - auch bei stärkster Vergrößerung und bester Bearbeitung - leider keine Details erkennen. Möglicherweise kann man mit einem entsprechenden Ausschnitt umd einer höheren Auflösung dem Rätsel - zumindest der Hausnummer - etwas näher kommen.
Einen Versuch könnte es vielleicht wert sein.
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brucki
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Beitrag von brucki »

Prömmel hat geschrieben:@ brucki

Direkt neben dem Hauseingang kann man etwas sehen, das vielleicht die Hausnummer sein könnte (wenn es nicht evtl. ein früher häufig anzutreffendes Schild der "Feuersozietät" ist).
Bei dem Bild, das Du eingestellt hast, kann man - auch bei stärkster Vergrößerung und bester Bearbeitung - leider keine Details erkennen. Möglicherweise kann man mit einem entsprechenden Ausschnitt umd einer höheren Auflösung dem Rätsel - zumindest der Hausnummer - etwas näher kommen.
Einen Versuch könnte es vielleicht wert sein.
Gute Idee! :D

Mit Licht und Lupe lese ich auf dem unteren Schild eine "7"

Nun könnte man tatsächlich in Straßen mit einem Gebäudebestand aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts schauen, ob das Haus mit der Hausnummer sieben Ähnlichkeit hat. :D

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Prömmel
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Beitrag von Prömmel »

Ich hätte eher auf eine zweistellige Hausnummer getippt. :grübel:

Aber wenn es sich tatsächlich um die "7" handelt, grenzt das die Möglichkeiten schon deutlich ein. Ich hab stichprobenartig nämlich mal das Adressbuch von 1927 gewälzt. Und da gab es, wenn's hoch kommt, vielleicht in jeder vierten Straße ein Haus mit der Nummer 7. Und da fallen dann auch noch die ganzen Häuser raus, die zu klein waren (auch eine ganze Menge). Denn das Haus muss ja mindenstens von sechs Familien bewohnt gewesen sein - wenn nicht sogar noch von etlichen mehr.

Aber eigentlich müsste das Haus ja doch viel leichter zu finden sein. Man muss ja nur nach einem Haus mit einem starken Schaden (vermutlich ein Kriegs- oder Bergschaden) suchen, der sich mitten durch das erste Obergeschoss hindurchzieht.:lachtot:

Aber mal im Ernst:
Kann man auf dem oberen Schild evtl auch etwas entziffern / erkennen ?
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Heinz O.
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Beitrag von Heinz O. »

Prömmel hat geschrieben:Ich hab stichprobenartig nämlich mal das Adressbuch von 1927 gewälzt. Und da gab es, wenn's hoch kommt, vielleicht in jeder vierten Straße ein Haus mit der Nummer 7.
und wat ismitte Häusers nördlich vonem Kanal :roll: :shock:
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brucki
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Beitrag von brucki »

Prömmel hat geschrieben:Aber mal im Ernst:
Kann man auf dem oberen Schild evtl auch etwas entziffern / erkennen ?
Leider nicht, denn es scheint mir eine Platte zu sein, auf der etwas eingefräst ist, sprich es ist nichts mit Farbe aufgebracht, was die Lesbarkeit sehr erschwert. :?

Bei "7" bin ich sicher!

Wahnsinn, wie Du das eingrenzt - ich wäre nie auf solche Ideen gekommen! :o

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Heinz O.
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Beitrag von Heinz O. »

[center]hier erkennt man auf der gegenüberliegende Straßenseite ebenfalls ein Wohnhaus.
Bild
Hilft aber vermutlich auch nicht viel weiter :roll:[/center]
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brucki
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Beitrag von brucki »

Heinz O. hat geschrieben:Hilft aber vermutlich auch nicht viel weiter :roll:[/center]
Vielleicht doch!

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Bretterbude
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Beitrag von Bretterbude »

Prömmel hat geschrieben:Ich hätte eher auf eine zweistellige Hausnummer getippt. :grübel:

Aber wenn es sich tatsächlich um die "7" handelt, grenzt das die Möglichkeiten schon deutlich ein. Ich hab stichprobenartig nämlich mal das Adressbuch von 1927 gewälzt. Und da gab es, wenn's hoch kommt, vielleicht in jeder vierten Straße ein Haus mit der Nummer 7. Und da fallen dann auch noch die ganzen Häuser raus, die zu klein waren (auch eine ganze Menge). Denn das Haus muss ja mindenstens von sechs Familien bewohnt gewesen sein - wenn nicht sogar noch von etlichen mehr.

Aber eigentlich müsste das Haus ja doch viel leichter zu finden sein. Man muss ja nur nach einem Haus mit einem starken Schaden (vermutlich ein Kriegs- oder Bergschaden) suchen, der sich mitten durch das erste Obergeschoss hindurchzieht.:lachtot:

Aber mal im Ernst:
Kann man auf dem oberen Schild evtl auch etwas entziffern / erkennen ?
Das Haus dürfte deutlich vor 1927 errichtet worden sein. Vermutlich vor dem ersten Weltkrieg, der Fassade nach zu urteilen sicher auch vor 1910. Ein Blick in die Adressbücher von Gelsenkirchen von 1904, 1907 oder 1910 dürfte da m. E. die besten Erfolgschancen bieten. Rotthausen fällt aufgrund des Stempeldatums 1921 ja eigentlich auch heraus. Nur leider sind diese AB 1904, 1907, 1910 nicht online.

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Beitrag von Bretterbude »

Prömmel hat geschrieben:Ich hätte eher auf eine zweistellige Hausnummer getippt. :grübel:

Aber wenn es sich tatsächlich um die "7" handelt, grenzt das die Möglichkeiten schon deutlich ein. Ich hab stichprobenartig nämlich mal das Adressbuch von 1927 gewälzt. Und da gab es, wenn's hoch kommt, vielleicht in jeder vierten Straße ein Haus mit der Nummer 7. Und da fallen dann auch noch die ganzen Häuser raus, die zu klein waren (auch eine ganze Menge). Denn das Haus muss ja mindenstens von sechs Familien bewohnt gewesen sein - wenn nicht sogar noch von etlichen mehr.

Aber eigentlich müsste das Haus ja doch viel leichter zu finden sein. Man muss ja nur nach einem Haus mit einem starken Schaden (vermutlich ein Kriegs- oder Bergschaden) suchen, der sich mitten durch das erste Obergeschoss hindurchzieht.:lachtot:

Aber mal im Ernst:
Kann man auf dem oberen Schild evtl auch etwas entziffern / erkennen ?
Das Haus dürfte deutlich vor 1927 errichtet worden sein. Vermutlich vor dem ersten Weltkrieg, der Fassade nach zu urteilen sicher auch vor 1910. Ein Blick in die Adressbücher von Gelsenkirchen von 1904, 1907 oder 1910 dürfte da m. E. die besten Erfolgschancen bieten. Rotthausen fällt aufgrund des Stempeldatums 1921 ja eigentlich auch heraus. Nur leider sind diese AB 1904, 1907, 1910 nicht online.

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Prömmel
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Beitrag von Prömmel »

Heinz O. hat geschrieben:
Prömmel hat geschrieben:Ich hab stichprobenartig nämlich mal das Adressbuch von 1927 gewälzt. Und da gab es, wenn's hoch kommt, vielleicht in jeder vierten Straße ein Haus mit der Nummer 7.
und wat ismitte Häusers nördlich vonem Kanal :roll: :shock:
Halte ich für sehr unwahrscheinlich, dass jemand. der in Buer oder Horst wohnte, seine Postkarte dann im Gelsenkirchener Süden in einen Briefkasten geworfen hat - Poststempel vom Postamt "Gelsenkirchen 1" und nicht etwa von "Buer in Westf." oder "Horst-Emscher". :P
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Bretterbude
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Beitrag von Bretterbude »

Bei diesem Bild habe ich die Vermutung, dass es sich um den Innenraum der Schule Grimmstraße 42 / 44 in Hessler handelt, früher Thomas-Morus Hauptschule, heute Außenstelle vom Berufskolleg für Technik und Gestaltung. Kann das jemand bestätigen?
Bild

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Heinz O.
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Beitrag von Heinz O. »

bin mir zu 98% sicher das es sich um die Schule Surkampstraße, früher Theodor-Fliedner Schule, handelt.
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Prömmel
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Beitrag von Prömmel »

Dann müssten die beiden Schulen komplett baugleich sein.

Ich bin auch bei der ehemaligen Thomas-Morus-Schule.
Hier gibt's gleich mehrere Vergleichsbilder:
https://www.gelsenkirchener-geschichten ... 841#435841


Edit:
Ich hab mir gerade mal die ganzen Beiträge im Fred über die "Surkampschule" angesehen.
https://www.gelsenkirchener-geschichten ... php?t=2107

Die beiden Gebäude sehen tatsächlich baugleich aus. Sie sind es aber nur fast.
Wenn man sich nämlich die vorhandenen Fotos des Innenbereichs anschaut, kann man sehen, dass die große Treppe zum Obergeschoss genau andersherum angeordnet ist, also praktisch gespiegelt, siehe hier:
https://www.gelsenkirchener-geschichten ... 073#414073

Also handelt es sich bei Bretterbudes Foto offensichtlich doch um die ehemalige Thomas-Morus-Schule.
Naja, 2% ist ja auch gar nicht so wenig. :lol:
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