Die fabelhafte Welt der Tante Emma Läden

Was so passiert, was mal passiert ist ...

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Detlef Aghte
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Beitrag von Detlef Aghte »

Bild


So gings dann weiter, Günter Sieberts Disi- Märkte
Wer durch des Argwohns Brille schaut,
sieht Raupen selbst im Sauerkraut
W. Busch

Dogezi
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Tante Emma Läden und anderes

Beitrag von Dogezi »

Ich habe beim Metzger Sternfeld eingekauft sowie bei Gottesbühren auf der Ecke und ein Stück weiter bei Zölzer das Brot. Weihnachten haben mein Vater und ich oft den Tannenbaum dort bei einer Toreinfahrt gekauft. Meine Schulbücher und Schreibhefte gab es bei Tillmann. Später war bei Gottesbühren der Laden Vege.

Durch die Margaretenstraße fuhr der Kartoffelhändler Krug.

Der Spaziergang mit meinem Vater war u.a. im Bulmker Park, mit Gleitschuhen auf dem Teich.

Ich schleuderte auch die Milchkanne durch die Luft oder trank davon und überlegte, ob das wohl auffällt, wenn etwas fehlte.

Die Lehrer der Martin-Luther-Schule sind mir nicht mehr alle geläufig. Es gab ein Fräulein Stöber, die hatte später geheiratet, der netteste Lehrer, den ich kannte, war der Herr Burg. Ein Fräulein Peterman war auch dort. Dann noch eine ältere Lehrerin Frau La Roche, die wohnte im Margaretenhof.

axel O
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Beitrag von axel O »

Als ich noch an der Bismarckstrasse wohnte; das war so vom 1991-1995, da gab es gegenüber der früheren Drogerie Strake (da schon Eichentopf) noch einen kleinen "Tante Emma - Laden", der von den zu der Zeit schon rüstigen Strake-Schwestern geführt wurde. Man bekam dort alles, sogar eine kleine Frischetheke für etwas Wurst und Käse war vorhanden. Geschlossen wurde dieser Laden so um 1993 herum.
Bei Herrn Tillmann bekam man alles .....und meine Kinder bekamen dort vor allem außer Malstifte und Blocks Spielwaren in einer kleinen Auswahl.
Herrn Tillmann sehe ich noch häufig; er hat sich garnicht verändert.

Propietario
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Tante Emma-Läden auf der Bismarckstraße

Beitrag von Propietario »

Es gab auf der Bismarckstraße, neben der Druckerei Schnellenbach, das Lebensmittelgeschäft "Feldbusch" Der Laden wurde von den drei ledigen Geschwistern Feldbusch geführt, die damals schon sehr betagt waren.

Ein weiterer, für damalige Begriffe großer Tante Emma Laden befand sich weiter unten, gegenüber der Zeche Consol und gehörte Gerlach. Jetzt ist da ein Tier- oder Zierfischladen ansässig.

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brucki
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Re: Tante Emma-Läden auf der Bismarckstraße

Beitrag von brucki »

Propietario hat geschrieben: Jetzt ist da ein Tier- oder Zierfischladen ansässig.
Das ist mittlerweile auch schon wieder Geschichte. :?

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Heinz O.
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Beitrag von Heinz O. »

unbekannter Tante Emma Laden in ErleBild
vielleicht weiß ja jemand wer oder wo das genau war :?:

aus:Erle im Bild
Micha

Irgendwie machen GEschichten süchtig .......

viedomacher
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Beitrag von viedomacher »

Auch auf der Grillostrasse gab es mal einen heute ist dort ein Kiosk drin, auf höhe der halltestelle des 381 neben der Fahrschule Göbel .
Die besitzerin hies duda , hatt irgendwann anfang der 90 dicht gemacht vielleicht kennt den laden noch einer

Wolle
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Tante Emma Läden in Horst

Beitrag von Wolle »

Leider habe ich keine Bilder aber ich erinnere mich:

Wir wohnten beim alten Steffen inne Sandstraße 44. Links-Schräg gegenüber, anne Ecke war ein Emma-Laden, dann Sandstraße, rechts in die Friedrichstraße einer, auch Lukasstraße Ecke Friedrichstraße war ein Emma-Laden und dann, wenn man die Friedrichstraße rauf zur Fischerstraße ging, in der Fischerstraße gegenüber der Friedrichstraße war ebenfalls ein Tante-Emma-Laden. Überall gab es welche. Auch kamen die Bauern mit Milch und Kartoffeln auffe Straße.

Zu dieser Zeit war immer was los, in diesem Virtel. Wir Kröten mußten vor dem Siggi strammstehen und anne Zigarette ziehen ... Das war aber nur ein Teil. Ich erinnere mich wie die Alten auf der Straße hockten, die jungen Männer auffe Wiese, gegenüber vom Alten Thon, Fußball spielten, die Tauben am Sonntag frei ließ, das Schwein umme Ecke geschlachtet wurde usw., usw.

Heute sieht man nur noch Bäume und auffe Straße is nix mehr los ... :cry:

salife
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Beitrag von salife »

Mitte der 60er Jahre gab es auf der Bismarckstraße, ungefähr gegenüber von Schmedeshagen, den Lebensmittelladen Nickel: rechts Fisch (bedient von Herrn Nickel), links Gemüse und hinten Lebensmittel (mit Frau Nickel hinter der Theke), und auf der anderen Straßenseite noch ein Seifenhaus. Auf der Ecke Grenzstr./Bismarckstr. gab es einen kleinen Tengelmann-Supermarkt (ist heute ne Dönerbude drin). Auch auf der Walpurgisstraße gab es einen kleinen Lebensmittelladen, da habe ich mit meiner Freundin mal mittags ewig lange auf den "Cascade-Mann" gewartet, der dort auftreten sollte: eine Art Waschmittel-Supermann im weißen Outfit mit großem "C" auf der Brust - leider kam er aber nicht.

Natürlich gab es auch noch einen Milchbauern in der Nähe, Behrens war das glaube ich, und die Geschichte mit der Milchkanne kennt ihr alle aus eigener Erfahrung...

Noch ein Stück weiter die Bismarckstraße in Richtung Stern rauf gab es für mich ein Paradies: zwar keine Lebensmittel-, aber ein Kurzwaren und Textilien-Tante Emma namens Weritz (jetzt Drogerie und Sonnenstudio) mit den tollsten Nähseiden und Knöpfen und Borten, und und und. Da bin ich richtig gern hingegangen, wenn es was zu besorgen gab, denn die Sachen waren alle in ganz wunderbaren Glasauslagen dekoriert.

Troy
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Beitrag von Troy »

auf der osterfeldstraße in ückendorf gab´s in den sechzigern in einer häuserzeile gleich zwei geschäftchen:
heubach und siebenmorgen. sie lagen zwei oder drei hausnummern auseinander, jeweils an den enden der zeile.
ich weiß bis heute nicht, wie die das geregelt haben, auch nur eine mark zu verdienen.
neben heubach war die einfahrt zum gemeinsamen garagenhof der bewohner, neben siebenmorgen wurden irgendwann auch nochmal ein oder zwei garagen hingesetzt.

jedenfalls musste man milch (richtige reihenfolge: kanneschleudern-vortrinken-schimpfekriegen) trotzdem auf dem festweg holen. und frischen fisch. und zum metzger und zum bäcker ging man auch dorthin.

und dann kam der erste supermarkt ein stück weiter hoch richtung wattenscheid - hagros oder so ähnlich hieß der -... dann das erste auto in der familie... man konnte jetzt zum "großeinkauf" fahren... heubach hatte auch mal eine filiale am oberen ende der ückendorfer, schräg gegenüber vom bäcker bange... uas siebenmorgens ladenlokal ist ne wohnung geworden. die wurde bezogen von dem inhaber einer kfz-werkstatt, die auch irgendwann auf der osterfelder dazugekommen war.

Katzev12
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Beitrag von Katzev12 »

In Bulmke hatte der Bruder meiner Großmutter einen Tante Emma Laden. Besagter Großonkel war alleinstehend und starb recht früh, Erinnerungen an ihn und den Laden sind sehr trübe. Vielleicht kann sich ja jemand an den Laden von Walter Wolski erinnern!?

Rudi
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Beitrag von Rudi »

Es gibt sie immer noch. In Buer betreibt Gertrud Steinkuhl zwei dieser Läden. Einmal in der Lindenstrasse und bei mir um die Ecke in der Buer-Gladbecker-Str. Irgendwann einmal hat die WAZ einen großen Artikel darüber gebracht. Ich find in leider im WAZ-Archiv nicht.
Die Ladenfläche in der Buer-Gladbecker schätze ich mal auf 40 bis 50 Quadratmeter, dazu ein Meisterstück an Raumaufteilung.
Die Güter der Grundversorgung sind ausreichend vorhanden. Das Kühlregal mit Eiern und Milchprodukten ist mehr als ausreichend. An der gut sortierten Wurst- und Käsetheken wird grundsätzlich auch die kleinste Bestellung frisch geschnitten. Abgesehen von den morgentlichen Spitzenzeiten ist meistens nur eine Verkäuferin anwesend, die auch noch kassiert.
Der große Brötchenkorb ist meistens schon gegen 10 Uhr leer, die im Viertel tätigen Handwerker lassen sich gerne ihre Brötchen dort schmieren. Der Belag wird, auch für eine Scheibe Käse, frisch geschnitten.
Man erfährt Neuigkeiten aus der Ecke und bekommt während der Wartezeit auch das WDR4-Programm mit.
Irgendwie schön.
Rudi

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DrMurkes
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Weitere Tante Emma Läden

Beitrag von DrMurkes »

Es gab in der Wembkenstrasse den Laden der Familie Pientka.
In Schalke in der Josefinenstrasse den kleinen Laden von Fritz und Marlene Gröning,
den Fritz vom Vater übernommen hatte.
In der Feldmark gab es Niehaus in der Fürstinnenstrasse und wo sich heute vor der Gerritzmannsiedlung in der Feldmark der Anna Grill befindet war ebenfalls ein Tante Emma Laden (Bommers?)
Zunächst in der Kurzestrasse als Milchgeschäft, ab den 60ern dann an der Hans-Böckler-Allee befand sich das Lebensmittel- und Feinkostgeschäft der Vogt-Familie. Auch mit loser Mich aus dem Zapfhahn. 1/4 Liter pro Zug, unverdünnt!

Vogt-Family
www.weinstuben-gazette.de
Zuletzt geändert von DrMurkes am 13.06.2008, 12:10, insgesamt 1-mal geändert.
Wo Originale Außenseiter sind, erträgt die Gesellschaft nur Kopien
Walter Ludin

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DrMurkes
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Geschäft Vogt bei den Gelsenkirchener Geschichten

Beitrag von DrMurkes »

Es gibt auch einen Fred des Vogt Tante Emma Ladens bei den Gelsenkirchener Geschichten
http://www.gelsenkirchener-geschichten. ... light=vogt
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Walter Ludin

koelleken69
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Tante Emma Laden

Beitrag von koelleken69 »

In Resse auf der Middelicher Straße, Höhe Ahornstraße gab es bis vor wenigen Jahre den Laden von Irene Bottermann. Käse wurde frisch geschnitten, alles wurde mit Zettel und Bleistift berechnet. Ich erinnere mich an ein Werbeschild: " Männer wie wir, Wicküler Bier".
Wenn ich früher von der Schule kam, habe ich im Laden auf meine Mutter gewartet.Ich sah immer fasziniert zu, wie schnell diese Frau rechnen konnte. Frau Bottermanns Wohnung war in den Laden integriert. Links Wohn- und Schlafzimmer, in der Mitte der Verkaufsraum und hinten raus die Küche, dahinter die Backstube. Leider wurde diese seit Jahren nicht mehr genutzt. Eine gro0e Bäckerei belieferte den Laden. Hatte man nach Feierabend etwas vergessen, konnte man am Wohnzimmerfenster klopfen und wurde bedient.
Frau Bottermenn gibt es noch, den Laden leider nicht mehr. Jedoch kann diese Frau viel erzählen, denn bei ihr wurden immer die neusten Neuigkeiten verbreitet.

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