Pauluskirche in Bulmke

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pito
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Beitrag von pito »

Parkwächter hat geschrieben:Spuren des Brandes vom Bombeneinschlag
Bild
Das wußte ich bisher nicht. Wurde auch hier wie bei der ev. Altstadtkirche der Trümmer des alten Turmes im neuen verbaut? Gibt es noch mehr altes an dieser "neuen" Kirche?

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brucki
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Beitrag von brucki »

pito hat geschrieben:Gibt es noch mehr altes an dieser "neuen" Kirche?
Im Keller befinden ich noch die alten Fundamente, die jedoch durch neue ersetzt wurden.

Kleine Stückchen des alten Fundaments werden für den guten Zwecks verkauft.

(besichtigt und erfahren am Tag des offenen Denkmals)

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Luther
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Beitrag von Luther »

pito hat geschrieben:
Parkwächter hat geschrieben:Spuren des Brandes vom Bombeneinschlag
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Das wußte ich bisher nicht. Wurde auch hier wie bei der ev. Altstadtkirche der Trümmer des alten Turmes im neuen verbaut? Gibt es noch mehr altes an dieser "neuen" Kirche?
Es sind keine Trümmer des alten Turmes verbaut worden!
Der ganze Turm bis auf den Turmhelm ist alt!
Einzig verändertt wurde aus statischen Gründen die alte
Fassadengliederung mit den Balkonen unter den Schallöffnungen des Turmes.
1956 beim Wiederaufbau wurde dieser Fassadenteil abgetragen und durch eine
Schlichtere Verblendung ersetzt.
Der Turm der Pauluskirche hat neben dem wunderbaren Rundblick aber noch mehrere Highlights zu bieten, z. B. den Luftschutzraum unten im Turm!!!!!!!!!!!!!

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Luther
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Beitrag von Luther »

Mehr zur Pauluskirche und der Ev.Kirchengemeinde Bulmke auch auf:
www.kirchengemeinde-bulmke.de

Hier einmal Kurz zusammengefasst die Geschichte der Pauluskirche:

Die in den Jahren 1910 bis 1911 erbaute Pauluskirche war ein Werk des Kirchenbaumeisters A. E. Fritsche. Am 9. Oktober 1910 wurde feierlich der Grundstein zum Neubau der Pauluskirche gelegt. Am 15. Dezember 1911 wurde die Kirche eingeweiht. Die Baukosten beliefen sich auf 200.000 Reichsmark. Die auf einem künstlich angelegtem Hügel stehende Kirche, wirkte von außen mit ihrer Sand- und Vulkanstein verkleideten Fassade wie die von Luther besungene "Feste Burg".

Im Inneren ließ sich die Anlehnung an den Jugendstil eindeutig erkennen. Das Innere war reichlich und farbenfroh mit verschiedensten Ornamenten ausgemahlt. Vor allem die runde Absis und das Tonnengewölbe, das den Kirchraum überspannte, zeigte dieses. Nach dem 1. Weltkrieg wurden im Vorraum der Kirche Eichentafeln angebracht, auf denen die Gefallenen Gemeindeglieder verzeichnet waren. Auch dieser "Ehrenraum" war von A. E. Fritsche geplant, wurde aber in Folge der schwierigen Zeit nie ganz fertiggestellt.

Am 19. Juni 1940 wurde das Pfarrhaus neben der Kirche von einer Bombe getroffen und leicht beschädigt. Durch die Druckwelle entstanden auch an der Kirche kleinere Beschädigungen. Im Januar 1943 wurde die Kirche von Luftmienen getroffen und beschädigt. Das Dach und die Turmhaube wurden durch den Treffer abgedeckt. Die Orgel, deren Prospekt durch den Druck vollkommen verbeult war, mußte auch aufwendig und kostenintensiv repariert werden. Die Kosten für alle notwendigen Reparaturen und Instandsetzungsarbeiten beliefen sich auf 25.500 Reichsmark. Heute wäre das eine Summe von ca. 194.000 €. (Umrechnungshinweis: Kaufkraft 1943 = 1 RM = 7,61 €)

Anzumerken sei noch, dass der Wiederaufbau einzig der bekennenden Gemeinde Bulmke mit dem im Felde weilenden Pfr. Dreisbach und seinem Beauftragten Herrn Drogist Wolfgang Koch zu verdanken ist. Die Bulmker Pauluskirche ist die einzige Kirche in Deutschland gewesen, die nach so starker Beschädigung mitten im Krieg aufgebaut worden ist.

Bis Weihnachten des Jahres waren alle Reparaturen erledigt und es wurde wieder Gottesdienst gehalten. Am 16. September 1944 treffen mehrere Brandbomben die Kirche, die folgedessen vollständig ausbrennt. Turmhaube und der aufwendige Dachstuhl stürzen unter Getöse zusammen. Wieder machte sich die bekennende Gemeinde Bulmke daran den Wiederaufbau zu planen. Im Schriftverkehr mit dem Konsistorium in Münster ist von Gutachten und Wiederaufbauplänen die Rede.

Dann kam der 6. November 1944. Bei dem Großangriff der große Teile Bulmkes in Schutt und Asche wirft, trifft eine Sprengbombe die ausgebrannte Kirche. In Folge dessen stürzt die Seite des Hauptportals und die Ostseite der Kirche in sich zusammen.

Von der Pauluskirche blieb nur der Turm und die Westfassade erhalten. Diese wurden leicht abgeändert in den Neubau, der von 1955 - 1957 entstand, integriert. Auch das alte Altarkreuz und der Taufstein fanden nach mehrmaligem Standortwechsel nun ihren endgültigen Standort in unserer Pauluskirche.

(Andreas Janke, Juni 2008)

tiborplanet_de
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Beitrag von tiborplanet_de »

Im Gemeindehaus der Pauluskirche Bulmke fand(und findet?)zu Weihnachten ein Theaterstück statt.Erinnern kann ich mich an "Urmel aus dem Eis","Das Bulmker Dschungelbuch(siehe Bild)" und "Pu der Bär".Bei den beiden letztgenannten war ich sogar dabei und es gibt sogar Bilder davon.Nein,die werde ich hier nicht zeigen!!^^Bild

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Luther
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Beitrag von Luther »

tiborplanet_de hat geschrieben:Im Gemeindehaus der Pauluskirche Bulmke fand(und findet?)zu Weihnachten ein Theaterstück statt.Erinnern kann ich mich an "Urmel aus dem Eis","Das Bulmker Dschungelbuch(siehe Bild)" und "Pu der Bär".Bei den beiden letztgenannten war ich sogar dabei und es gibt sogar Bilder davon.Nein,die werde ich hier nicht zeigen!!^^Bild
Im Evangelischen Gemeindehaus Bulmke, Florastr.119, 45888 Gelsenkirchen
findet kein Theaterstück zu Weihnachten statt!!!!!!!

Für Termininfos zum Programm im Gemeindehaus schauen Sie auf unsere Homepage

www.Kirchengemeinde-Bulmke.de

Luther aus Bulmke

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Luther
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Beitrag von Luther »

[center]Ausstellung[/center]


[center]"Wir Damals" ist der Titel einer Ausstellung, die bis Anfang September, im Vorraum der Pauluskirche zu Bulmke gezeigt wird.

Ausgestellt werden unter anderem historische Konfirmationsurkunden und Konfirmationskarten sowie zahlreiche Fotografien zum Thema Konfirmation.

Die Möglichkeit zur Besichtigung besteht vor und nach jedem Gottesdienst.
In der Evangelischen Pauluskirche zu Bulmke
findet der Gottesdienst jeden Sonntag um 11 Uhr statt.
Der Eintritt zur Ausstellung ist frei.[/center]
[center]www.kirchengemeinde-bulmke.de[/center]

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Heinz O.
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Beitrag von Heinz O. »

Übertragen


Luther hat geschrieben:Hier das einzigartigste Foto der Bulmker Pauluskirche aus unserem Archiv.
Es zeigt die von Brandbomben getroffene Pauluskirche am 16.September 1944
18.00 abends.Wer hatte da wohl die muße das im Bild festzuhalten?Bild
Hier noch ein Link:

ab Seite 64
Micha

Irgendwie machen GEschichten süchtig .......

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Luther
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Beitrag von Luther »

[center]Evangelische Pauluskirche zu Bulmke

ist der Titel des ersten Kirchenführers, der die Bulmker Kirche beschreibt.
Die erste Präsentation findet nach dem Festgottesdienst statt.
Ab dem 17.07.2011 ist er käuflich zu erwerben.

Der vierzigseiter beinhalten zahlreiche Farbfotos mit Beschreibungen der Kunstwerke, Texte zur Geschichte der Pauluskirche sowie zahlreiche historische Aufnahmen.

Für 2,00 € ist das gedruckte Werk zu haben.

Eine Bestellung ist über das Gemeindebüro möglich:

Ev.Kirchengemeinde Bulmke
Hr. Janke
Florastr.119
45888 Gelsenkirchen

In diesem Fall bitte 3,45 € in Briefmarken beilegen.
[/center]

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Luther
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Beitrag von Luther »

[center]Auch ein neues Postkartenmotiv ist zum Jubiläum zu haben. Bild[/center]

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Luther
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Beitrag von Luther »

[center]Pauluskirche zu Bulmke
Heiliger Abend 2012[/center]

[center]Bild[/center]
[center]copyright by A.Janke[/center]

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Luther
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Beitrag von Luther »

­

Es ist das Highlight während der Advents- und Weihnachtszeit in der Pauluskirche zu Bulmke: die historische Krippe aus dem Jahre 1955 schmückt schon seit Jahrzehnten den Innenraum der Kirche. Und auch in diesem Jahr setzte Küster und Presbyter Andreas Janke die Krippe wieder gekonnt und mit viel liebe zum Detail und in stundenlanger Arbeit in Szene. Vom Altarraum bis hin in den Ostchor des Kirchenschiffes erstreckt sich die Landschaft auf zehn laufenden Metern. Das diesjährige Motto lautet: „Dann woll'n wir mal nach Bethlehem“.

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Einiges Neues ist diesmal in die Landschaft integriert worden. So gibt es beispielsweise Panorama Hintergrundfotos mit Originalmotiven aus dem Heiligen Land. Mehrere Figuren drehen sich durch batteriebetriebene Displayscheiben. Neben dem See Genezareth gibt es jetzt auch die Quelle des Jordan - natürlich auch mit fließendem Wasser. Auch ist die Schar der Figuren und Tiere ist erweitert worden.

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Der Grundgedanke für die Krippengestaltung ist der Reiseweg der Heiligen Drei Könige Kaspar, Melchior und Balthasar zur Geburtsstätte des Erlösers nach Bethlehem. Welchen Weg die drei damals nahmen und welche Abenteuer sie auf ihrer Reise erlebt haben, kann man heute nicht sagen. Aber was Sie auf dem langen Weg durch die Pauluskirche zu Bulmke erleben und sehen, können Sie selbst bestaunen.
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Besucher können die Krippenlandschaft vor und nach den Gottesdiensten am Sonntag (11 Uhr) sowie vor und nach den Gottesdiensten zu Heiligabend (16 und 18 Uhr), am 1. Weihnachtstag (18 Uhr), am 2. Weihnachtstag (11 Uhr) sowie zu Silvester (17 Uhr) und ebenfalls noch Anfang Januar in der Pauluskirche zu Bulmke bestaunen (Pauluskirchplatz 1, 45888 Gelsenkirchen).

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Prömmel
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Beitrag von Prömmel »

In der Zeit, als das Schalker Gymnasium sich noch an der Hammerschmidtstraße befand, fanden unsere (evangelischen) Schulgottesdienste immer in der (direkt benachbarten) Pauluskirche statt.

Bild
Das Bild stammt aus dem Gemeindebuch, das 1950 von der Kreissynode Gelsenkirchen herausgegeben wurde.
1. Mai - April vorbei !
(alte Volksweishei)

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Prömmel
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Pauluskirche 1957

Beitrag von Prömmel »

Hier ein Foto aus dem Jahr 1957:
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Bild von der Umschlagseite der Festschrift "50 Jahre Evangelische Kirchengemeinde Bulmke" (erschienen im August 1957)
1. Mai - April vorbei !
(alte Volksweishei)

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brucki
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Beitrag von brucki »


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