Schloß Berge

Herrschaftliche Bauwerke aus alter Zeit

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kwitsche
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Beitrag von kwitsche »

Da hast du wirklich einen sehr schönen Film gemacht,Bababa.
Diese von außen gesteuerten Greifarme und die Puppen und Tiere in diesem Freiraumlabor,die Ansage mit der wunderbar unterlegten Musik,reduziert das Fest wirklich auf`s wesentliche.
Sehr aufmerksam beobachtet.
:wink:

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Heinz O.
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Beitrag von Heinz O. »

Ich habe es mir seit Jahren zur Angewohnheit gemacht, zum Sommerfest Sonntags morgens ganz früh zu gehen.
Ich habe einfach keinen Bock auf diesen ganzen Kommerz.
Die Adenaueralle gleicht einem Wochenmarkt mit allerlei Krimskrams, auf der großen Wiese reiht sich eine Freßbude an der anderen, vorm Schloß und auf der Wiese dahinter ist gar nichts mehr.
Wo ist das Flair früherer Jahre geblieben ?
Bergmannskapellen, Onkel Fipsi, Kindertanzgruppen usw. usw.
wohl nur noch in den Erinnerungen und in den alten Stadtfilmen.

das einzige was es für mich zu bestaunen gab, war dieses Karussell.Bild
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und damit Ihr wisst was ich meine: die große Wiese, am Anfang rechts und links gleich ne Autoschau eines Ortsansässigen Händlers.Bild
Micha

Irgendwie machen GEschichten süchtig .......

Wolf
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Beitrag von Wolf »

@ Heinz O
Du sprichst mir aus der Seele

Mütze
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Beitrag von Mütze »

@Heinz O.

Danke für die schönen Karusselbilder.

Apropos Kommerz.
Erstens gebe ich Dir Recht.
Zweitens erinnere ich daran, dass wir alle durch unser Kaufverhalten den Markt bestimmen.
Drittens ist jede staatliche Umverteilung ein zusätzlicher Mühlstein um unseren Hals.
Viertens ist die ganze Tierwelt am Berger See mindestens eine Woche nach dem Fest noch vollkommen verstört.

Mütze
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Beitrag von Mütze »

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Heinz O.
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Beitrag von Heinz O. »

Mütze hat geschrieben:@Heinz O.
Viertens ist die ganze Tierwelt am Berger See mindestens eine Woche nach dem Fest noch vollkommen verstört.
na die machten auf mich am Sonntag morgen gar nicht so sehr den EindruckBild
Micha

Irgendwie machen GEschichten süchtig .......

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TêTe
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Re: Spass und Freude auf dem Sommerfest:

Beitrag von TêTe »

Babapapa hat geschrieben:
Gewinne, Gewinne, Gewinne ... :D

... seeehhr schööön :applaus:
„Je suis pour l'augmentation du goût de la vie”
Jacques Dutronc

Mütze
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Beitrag von Mütze »

Die Kanadagänse sind die friedlichsten, leben nicht am großen (Feuerwerk!) sondern am kleinen See und wenn sie Dich noch kennen sollten (die Tiere erkennen einen tatsächlich), dann ist es alles klar.
;)

kwitsche
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Beitrag von kwitsche »


Teekesselchen
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Beitrag von Teekesselchen »

Vielleicht ist jemand interessiert an der Pressemitteilung vom 07.08.08 :


Nabucco

Neuinszenierung der Oper in vier Akten von Giuseppe Verdi - 15. August 2008, Schloss Berge, Gelsenkirchen


Die Opern-Zeitreise führt das Publikum im Sommer 2008 an die Schauplätze Jerusalem und Babylon zur Zeit 586 / 587 v. Chr., als der biblische Herrscher Nabucco König Babylons war. Große Showeffekte, imponierende Kulissen, prächtige Kostüme und magische Gesänge - so präsentiert sich die Neuinszenierung der Oper NABUCCO. Erleben Sie ein kulturelles Highlight von höchster Qualität und lassen Sie sich von den 120 Mitwirkenden verzaubern. Genießen Sie in der einmaligen Atmosphäre des Schlosses Berge die Oper NABUCCO.

Die großartige Inszenierung von Verdis Meisterwerk glänzt nicht nur durch den Auftritt erstklassiger Künstler, sondern wird ein hochkarätiges Erlebnis, wenn das Volk der Babylonier in Begleitung von Lastkamelen die Bühne erklimmt und der Freiheitschor erklingt. Hochherrschaftlich hält König Nabucco auf seinem babylonischen Streitwagen, gezogen von rassigen Hengsten, unter donnernden Hufen Einzug in Jerusalem, um zusammen mit Ismael seine Tochter Fenena zu befreien.

Das einzigartige und in Deutschland bisher einmalige Zusammenspiel von Kamelen als Lasttieren, Pferden vor Streitwagen, farbenprächtigen Pyroeffekten und pompösen Kostümen macht die Neuinszenierung der Oper NABUCCO zu einem abwechslungsreichen Schauspiel fürs Auge und zugleich zu einem grandiosen Gesamtkunstwerk.

Giuseppe Verdi (1813 - 1901) schrieb mit seinen zahlreichen Opern ein Stück europäischer Musikgeschichte des 19. Jahrhunderts. Nach zwei Frühwerken begründete NABUCCO, im Jahre 1842 in Mailand uraufgeführt, den Weltruhm des italienischen Komponisten. Mit dieser Oper ist es dem „Maestro della rivoluzione“ gelungen, nationale und religiöse Motive miteinander zu verbinden.

Die neue und zugleich grandiose Inszenierung Verdis Freiheitsoper NABUCCO wird gespielt vom Classical Symphonic Orchestra mit großem Chor, temperamentvollen aber auch feinfühlig singenden Starsolisten in italienischer Originalsprache. Dieses brillante Opernspektakel mit seinen fesselnden Melodien, mitreißenden Arien und über 120 Mitwirkenden wird den Freiheitskampf des jüdischen Volkes aus längst vergangenen Zeiten wieder zum Leben erwecken. Auch die pompöse und aufwendig gestaltete Ausstattung der Künstler und das Bühnenbild vermitteln die tragische und zugleich dramatische Atmosphäre und lassen die Geschichte NABUCCO´s auf der Bühne aufleben.

Mit dem Frühwerk des Komponisten Giuseppe Verdi erleben Sie einen Epos um Liebe, Macht und Religion. Der Gefangenenchor "Va pensiero, sull'ali dorate" - „Flieg Gedanke auf goldenen Flügeln“, wurde zur heimlichen Nationalhymne der Italiener.

Die spektakuläre Inszenierung gipfelt im Finale in einem Abschlussfeuerwerk, um die Besucher würdig aus der Welt Verdis zu verabschieden. Lassen Sie Ihren Gedanken freien Lauf und genießen Sie einen Abend unter freiem Sternenhimmel mit Verdis Freiheitsstück NABUCCO - die prachtvolle Oper mit dem dramatischen Spiel um Liebe und Macht.


Neuinszenierung der Oper in vier Akten von Giuseppe Verdi

15. August 2008, Schloss Berge, Gelsenkirchen

Beginn 20:00 Uhr

Die Karten erhalten Sie in allen bekannten Vorverkaufsstellen, unter www.opern-festspiele.de oder unter der Tickethotline 01805-57 0000 (14 ct pro Minute, Mobilfunkpreise können variieren).

AnnA
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Beitrag von AnnA »

Hatte ich auch schon gelesen. Wenn dann das Wetter noch stimmt ist es eine tolle Sache!
Es ist ein anderes Erlebnis unter freiem Himmel.
Gruß AnnA

Kartoffelsack
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Beitrag von Kartoffelsack »

ich lade euch zum brunch ein - der kasten gehört (virtuell) erstmal mir! ;-)
http://www.whatsyourplace.de/de/places/ ... toffelsack#

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Bionda
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Registriert: 13.08.2008, 12:30

Beitrag von Bionda »

Detlef Aghte hat geschrieben:Was mir zu Schloss Berge einfällt :
3 Grappa als Digestiv,wie der Alkoholiker sagt, 54,00 DM Zur Zeit von Mövenpick,so sparsam eingeschenkt,wie man(ich ) es garnicht kann.
Da fiel mir der Kitt aus der Brille
Detlef

Ich habe mal ca. 6 Wochen im Mövenpick gekellnert. Dann habe ich im Sack gehauen.

Samstagabends gab es ja da immer das Schloßbuffet. Da ist mir dann beigebracht worden, dass ich den Leuten viel von dem billigen Blattsalat auf den Teller tun sollte und von allem anderen so wenig wie möglich. Ich habe das nicht fertig gebracht. Wenn keiner geguckt hat, habe ich ordentlich was auf den Teller getan.

Am nächsten Tag haben wir Arbeitnehmer dann den verwelkten Salat vom Vorabend in der Kantine gekriegt. Und dafür ist uns dann DM 120,00 monatlich an Kost vom Lohn einbehalten worden. Und wenn wir mal ein Stück Kuchen genommen haben, mußten wir denselben hohen Preis dafür zahlen wie die Gäste. Und der war wirklich teuer.

Ich habe damals DM 1.200,00 brutto verdient und habe mindestens 10 Stunden pro Schicht hart dafür gearbeitet.

Ich durfte nicht an die Tische gehen und fragen, ob ich kassieren dürfte, weil ich Feierabend hätte. Ich mußte warten, bis die Gäste von selber zahlen wollten. Man tat ja da auf gehobene Gastronomie.

Ich war 20 Jahre alt, habe den 380er Bus an der Haltestelle auf der Adenauerallee nicht mitgekriegt und stand praktisch auf dem Straßenstrich. Und es hat ständig ein Auto angehalten. Ich hab' dann die Straßenseite gewechselt. Da kam der nächste.

Am nächsten Tag haben die Kochlehrlinge, die das beobachtet hatten, gefeixt: "Na, hast Du gestern Abend Spass gehabt?"

Dass die Leitung dieses Hauses so verantwortungslos mit ihren jungen Arbeitnehmern umgegangen ist ................

Das war da so ein Schweineladen. Jeden Tag hat man in der Umkleidekabine 'ne andere Kollegin heulen sehen, weil der Job so hart war. Wir durften auch nicht miteinander sprechen. Wir sind dann auseinandergescheucht worden. In dieser harten Schicht war man auch noch von seinen Kollegen isoliert.

Geklaut worden ist da auch. Ich bin mal mit einem kurzen Jeansrock zur Schicht gegangen und bin dann mit dem langen schwarzen Kellnerrock im Hochsommer nach Hause gegangen.

Eine Kollegin, die schon vor mir abgehauen war, hat mir gesagt: "Bring mir bloß nicht meine Sachen mit!" Sie hatte ihre Kellnerkluft im Spind hängen lassen.

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Heinz O.
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Metallklau

Beitrag von Heinz O. »

selbst vor dem Ehrenmal in Buer machen die Metallklauer kein HaltBild
die Buchstaben auf einer Höhe von ca. 2 mtr., einfach weg :explodieren:
Micha

Irgendwie machen GEschichten süchtig .......

erloeser
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Luftaufnahme Schloss Berge 1995

Beitrag von erloeser »

Luftaufnahme Schloss Berge 1995

BildFoto: Corneel Voigt

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