Gelsenkirchener Gussstahl und Eisenwerke

Die industrielle Vergangenheit Gelsenkirchens zwischen Kohle und Stahl. Alles was stank. ;-)

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Bretterbude
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Beitrag von Bretterbude »

Danke für die Karte. Aber leider ist die Auflösung nicht so gut, wirklich erkennen kann ich bedauerlicherweise nicht eben viel. Aber trotzdem Danke für die Mühe. Danke auch für den Tip, ich werd' in dem Fred Rheinelbe mal nachlesen...

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Benzin-Depot
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Re: Wat soll man darauf erkennen?

Beitrag von Benzin-Depot »

wilhelminer52 hat geschrieben: (...)Nach der Schelte von Kh.R. von Winterzeit berichtigt
Der User Winterzeit hat seitdem nix mehr geschrieben:
doch, er hat noch ein wenig zu den Migranten, die hier arbeiten dürfen und
über das Gutmenschentum geschrieben. Also keine Panik.
„Die Menschen", sagte der Fuchs, „die haben Gewehre und schießen. Das ist sehr lästig.“
(Antoine de Saint-Exupéry / aus "Der kleine Prinz")

Schacht 9
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Beitrag von Schacht 9 »

Bild
Kartenausschnitt von 1912
Bild
Kartenausschnitt von 1954

wilhelminer52
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Re: Wat soll man darauf erkennen?

Beitrag von wilhelminer52 »

Benzin-Depot hat geschrieben: Also keine Panik.
@Benzin-Depot
OT:
Von Panik ist bei mir keine Rede.

Ich könnte noch einige Beispiele anführen, wie Kh.R auf Beiträge doch sehr ruppig antwortet.
Ein Verwaltungsmitglied hat irgenwann mal diesen Begriff "ruppig" selbst mal an Kh.R gerichtet.
Hab jetzt keine Lust und Zeit diesen Beitrag zu suchen, frag mal Pito wie er seinerseits von Kh.R abgekanzelt wurde.
Soviel zum Thema: Wie gehen wir miteinander um.

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Benzin-Depot
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Re: Wat soll man darauf erkennen?

Beitrag von Benzin-Depot »

wilhelminer52 hat geschrieben: (...) Hab jetzt keine Lust und Zeit diesen Beitrag zu suchen, frag mal Pito wie er seinerseits von Kh.R abgekanzelt wurde.
ich kann mir denken, auf welchen Beitrag Du anspielst.
wilhelminer52 hat geschrieben:Soviel zum Thema: Wie gehen wir miteinander um.
einfach nicht ärgern lassen und mit gutem Beispiel vorangehen? :keks:
Einige Sachen lesen sich schlimmer, als sie gemeint sind.

Ich hab auch nicht wirklich gedacht, dass Du Panik bekommen könntest.
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Bretterbude
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Beitrag von Bretterbude »

Bilder vom Bau einer neuen Halle (müssten zwischen 1953 / 1956 entstanden sein)
Bild
Blick über die Baustelle auf die Hofseite der Munscheidstr. (vermutlich Hausnr. 32, 30, 28/28a)
Bild
Claus

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Didi Di Jay
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Bahnübergang Bochumerstr. / Cramerweg - Gußstahlwerk GE

Beitrag von Didi Di Jay »

Hallo zusammen,

gibt es evtl. jemanden unter Euch, der noch das ein oder andere Foto
von dem Bahnübergang auf der Bochumerstr. / Cramerweg besitzt.
Ich war etwa 6 -7 Jahre alt und beobachtete begeistert,
wenn die geschobene Rangierfahrt mit dem Rangierer an der Spitze
der Rangierabteilung sich vom Großmarkt her kommend,
zunächst die Dessauerstr. überquerend schließlich der Bochumerstr. näherte.
Dort hielt der Zug an und der Rangierer stieg ab.
Er überquerte die Bochumerstr., wo sich auf der Seite des Verwaltungsgebäudes
direkt neben einem grünen, großen Falttor, an der Wand ein kleines,
verglastes Wärterhäuschen befand.
Dieses war etwa in Höhe der Oberleitung der Straßenbahn ( ca. 4 m ),
die mitunter die Bahngleise kreuzten, an der Wand hängend befestigt
und nur durch eine, ebenfalls an der Wand befestigte Metallleiter, erreichbar.
Nachdem der Rangierer das Stellwerk besetzt hatte, senkte er von dort aus
mit Blick auf die gesamte Bochumerstr. die Vollschranke und öffnete
von dort aus vmtl. auch das große Hallentor.
Der Rangierer gab seinen Fahrauftrag an den Lokführer damals noch mit Handzeichen,
worauf sich die Lok schiebend mit den Flachwagen langsam in Bewegung setzte
und wenig später in der Halle verschwand...
Spannend war das Ganze vor allem im Winter, wenn es draußen geschneit hatte...
Der einzige Bereich, wo sicher niemand wegen Glatteisgefahr streuen musste,
war der Bereich vor dem Hallentor, denn dort wollte aufgrund der hohen Temperaturen
von der Walzstrasse her kommend einfach kein Schnee liegen bleiben.
Selbst die Flachwagen waren manchmal gut eingeschneit, bevor sie in die Halle
gedrückt wurden. Beim Rausfahren aus der Halle war von dem einstigen Schnee
nichts mehr zu sehen. Im Gegenteil - an sehr kalten Tagen war es schon fast
angenehm, wenn der Zug mit den frisch gewalzten Stahlbarren an einem
vorbei fuhr und man zu mindestens für einen Moment den Hauch von Wärme verspürte.
Es wäre sehr schön, wenn jemand noch Fotomaterial besitzt,
um diese kleine Geschichte aus Kindheitstagen mit Bildmaterial zu ergänzen. :roll:

Ich besitze noch altes Fotomaterial aus den Beständen des Archives
des damaligen Fotostudios " Heinze " in Gelsenkirchen ( ca. 1960 - 1970 )
Auf einigen Bildern sieht man noch Bergleute mit erhobenen rechten Arm,
die während des Hitler Regims salutierten.
Ich bitte um etwas Geduld und Verständnis, da ich rechtlich abklären muß,
ob diese Bilder überhaupt veröffentlicht werden dürfen.

LG Euer Didi

DerFormer
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Gelsenkirchener Gussstahl und Eisenwerke

Beitrag von DerFormer »

In deiner Beschreibung vom Winter und den nicht vereisten Wegen um das Tor ist dir leider
ein Fehler unterlaufen. Das Gußstahlwerk war eine Formgußgießerei und hatte keine
Walzstrasse. Es wurden aber Kokillen gegossen die waren etwa 50 cm im Qadrat und ca
2 meter lang. Hinter dem Tor an der Bochumer Straße standen die Schmelzöfen so ca
30 meter dahinter. Ich habe dort von 1971 bis 1975 gearbeitet in der Formerei.
Wer nichts sagt, sagt nichts falsches ?

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Bretterbude
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Beitrag von Bretterbude »

Bild(Quelle: WAZ, Ausgabe Gelsenkirchen, 31.12.1984)

DerFormer
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Gelsenkirchener Gussstahl und Eisenwerke

Beitrag von DerFormer »

Noch schöner oder genauso, gleich daneben die Betriebskrankenkasse.
Wer nichts sagt, sagt nichts falsches ?

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piratenauge
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Beitrag von piratenauge »

1.Foto von ca. 1900. ( grob geschätzt )[center]Bild[/center]
2.Foto von 1961[center]Bild[/center]
Es gibt 2 Wörter die dir im Leben
viele Türen öffnen werden -
ziehen und drücken.
© auf Fotos

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Heinz O.
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Beitrag von Heinz O. »

übertragen aus: http://www.gelsenkirchener-geschichten. ... 540#428540
Akkiller hat geschrieben:Archiv Institut für Stadtgeschichte - Presseamt Gelsenkirchen - Hans Rotterdam - ca. um - ca. um 1955 / 1956

Ok....nächste Rutsche...Wunsch erfüllt....Tresortür lässt sich aber noch nicht ganz schließen :lol: Bild147_018 Gussstahlwerke Gelsenkirchen AG Munscheidstraße UeckendorfBild147_019 Gussstahlwerke Gelsenkirchen AG Munscheidstraße UeckendorfBild147_020 Gussstahlwerke Gelsenkirchen AG Munscheidstraße UeckendorfBild147_021 Gussstahlwerke Gelsenkirchen AG Munscheidstraße, Ecke Breilstraße Ueckendorf
Bretterbude hat geschrieben:
Akkiller hat geschrieben:Archiv Institut für Stadtgeschichte - Presseamt Gelsenkirchen - Hans Rotterdam - ca. um - ca. um 1955 / 1956

Ok....nächste Rutsche...Wunsch erfüllt....Tresortür lässt sich aber noch nicht ganz schließen :lol: geschichten.de/userpixBild147_021 Gussstahlwerke Gelsenkirchen AG Munscheidstraße, Ecke Breilstraße Ueckendorf
Wieder tolle Bilder. Was mich allerdings irgendwie irritiert hat ist ein Plan von 1963, auf dem ist im Bereich gegenüber Breilstr. keine Bebauung eingezeichnet. Kann da jemand etwas zu sagen? Und gibt es vielleicht auch Bilder aus dem Bereich Munscheidstr. gegenüber Stephanstr.? Wäre für mich super interessant, dort haben meine Großeltern gewohnt...

Bild(Quelle: Stadtkarte Essen - 1:10.000 - Blatt Nordost - 1963"
Prömmel hat geschrieben:
Bretterbude hat geschrieben:... der Plan von Essen 1963 im Bereich Gelsenkirchen zumindest teilweise um einige Jahre "hinterherhinkt".
Ja, das dürften schon etliche Jahre gewesen sein. :shock:

Hier ist mal ein Ausschnitt des entsprechenden Bereichs im Gelsenkirchener Stadtplan aus dem Jahr 1958:
Bild
DerFormer hat geschrieben:Die Bider vom Gußstahlwerk sind klasse.
Das Gebäude mit den vielen Fenstern im Vordergrund.
Ich glaube, Physikalisches und Chemisches Labor.
Unterrichtsräume für den Werksunterricht der Lehrlinge.
Umkleideräume oder auch Kaue genannt.
Micha

Irgendwie machen GEschichten süchtig .......

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Dieter
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Beitrag von Dieter »

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Wer fragt, ist ein Narr für fünf Minuten, wer nicht fragt, bleibt ein Narr sein Leben lang.

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brucki
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Beitrag von brucki »

www.ruhrstadtregion.de hat geschrieben:Munscheid war ein Familienbetrieb

Wenn Otto Bartsch an der großen Treppe im Arbeitsgericht an der Bochumer Straße steht, dann denkt er an sein altes Büro im ersten Stock. Da, wo heute über Streitigkeiten aus dem Berufsalltag entschieden wird, war vor vielen Jahren die Verwaltung...
Weiter: http://www.ruhrstadtregion.de/artikel/show?id=2027

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