Heinrich Breloer

Menschen die Eindruck in Gelsenkirchen hinterlassen

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wespe171
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Heinrich Breloer

Beitrag von wespe171 »

Geboren am 17.2.1942 in Gelsenkirchen.

Studium Literaturwissenschaft und Philosophie in Bonn und Hamburg. Promotion.



Seit 1971 freier Autor und Regisseur.



In seiner Filmarbeit setzt sich Breloer mit den Details der jüngeren und jüngsten deutschen Geschichte auseinander. Mein Tagebuch (1980) erzählt nach dem Prinzip der 'oral history' in 10 Folgen die Geschichte aus der Perspektive der kleinen Leute, die sie erlitten haben. Das Beil von Wandsbek (1981, mehrfach preisgekrönt) ist - in Zusammenarbeit mit Horst Königstein - nicht nur eine Adaptation des Romans von Arnold Zweig, sondern erkundet darüber hinaus lebensgeschichtliche Hintergründe im Hamburg des Jahres 1933.

Filme über Klaus Mann - Treffpunkt im Unendlichen (1983), Adolf Grimme-Preis in Gold - und Kampfname Willy Brandt (1984) vergegenwärtigt Alltag und Kultur im Exil.

Auszeichnungen

Adolf Grimme Preis in Gold für (1983) Treffpunkt im Unendlichen.

Adolf Grimme Preis in Silber (1987) für Eine geschlossene Gesellschaft.

Preis der darstellenden Künste (1989) für Die Staatskanzlei.

Quelle:http://www.deutsches-filmhaus.de/bio_re ... er_bio.htm
Zuletzt geändert von wespe171 am 07.04.2007, 21:11, insgesamt 1-mal geändert.

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JürgenB
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Beitrag von JürgenB »

Stellt sich die Frage, ob der wirklich in Gelsenkirchen gelebt hat. Meines Wissens hatten (oder haben noch) seine Eltern die "Loemühle" in Marl. Dort werden immer die Juroren des Grimme-Preises untergebracht (warum Breloer nun Rekord-Grimme-Preis-Träger ist, weiß ich auch nicht). :wink:

Möglicherweise gab es ja seinerzeit kein Krankenhaus mit Entbindungsstation in MArl und die Mutter ist nach Buer ausgewichen. Also: Beute-Bueraner.
Geboren im Jahre der Meisterschaft - nicht wie ihr alle denkt, sondern 3 Jahre früher!

pito
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Beitrag von pito »

Am 16. Dezember, Uraufführung von Breloers Buddenbrocks-Verfilmung in der Essener Lichtburg. Karten für Normalsterbliche wohl kaum zu kriegen. Da der Bundespräsident erwartet wird, müssen alle Zuschauer an der Kasse ihre persönlichen Daten hinterlegen.

Die WAZ belegt den Film bereits mit Worten wie "großartig" und "mit Abstand gelungenste Umsetzung".

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