Albert Berthold

Aus Gelsenkirchener Geschichten Wiki
Version vom 31. Mai 2021, 18:01 Uhr von Heinz O. (Diskussion | Beiträge)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Albert Berthold (* 7. Januar 1841 in Bayreuth; † 4. Mai 1926 in Detmold) war ein deutscher Schauspieler und Theaterdirektor.

Leben und Wirken

Albert Berthold gab ein zunächst begonnenes Theologie-Studium wieder auf, um sich dem Theater zuzuwenden. Er trat in Basel, Berlin, Leipzig und München als Schauspieler auf. Von 1877 bis 1892 war er Leiter des Vaudeville-Theaters (Possen, musikalische Lußtpiele) in der Rotthauser Straße.

1877 gehörte er der Hanauer Theatergesellschaft als Regisseur und Schauspieler an. In den Sommermonaten gastierte er mit dem Ensemble in Bad Oeynhausen. 1892 wurde Berthold für zwei Jahre erster Pächter und Theaterdirektor am neuerrichteten Essener Stadttheater, dem heutigen Grillo-Theater. Dann kam er zum fürstlichen Hoftheater nach Detmold, das er bis zu seinem Tod 1926 als Intendant, Intendantsrat und Geheimer Intendantsrat leitete. Dort erhielt er vom kunstinteressierten Thronfolger Ernst zur Lippe-Biesterfeld finanzielle Unterstützung.

Ehrungen

Albert Berthold erhielt folgende Auszeichnungen:[1]

  • Denkmünze an den Einzug des Grafregenten Ernst zur Lippe-Biesterfeld
  • Orden für Kunst und Wissenschaft (Lippe), Lippische Rose, 2. Klasse
  • Lippe, Denkmünze auf den erstrittenen Thronanspruch
  • Schaumburg-Lippe, Orden für Kunst und Wissenschaft. 2. Klasse (2. Modell)
  • Lippischer Hausorden, Zivilehrenkreuz bzw. Ehrenkreuz IV. Klasse, 2. Abteilung
  • Albrechts-Orden (2. Modell); Ritterkreuz I. Klasse.

Literatur

  • Erwin Dickhoff; Stadt Essen–Historischer Verein für Stadt und Stift Essen (Hrsg.): Essener Köpfe. Klartext-Verlag, Essen 2015, ISBN 9783837512311, S. 46.

Einzelnachweise