Alice in den Städten

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Filmdaten
OriginaltitelAlice in den Städten
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr1974
Längeca. 107 Minuten
Stab
RegieWim Wenders
DrehbuchVeith von Fürstenberg
Wim Wenders
ProduktionPeter Genée
Joachim von Mengershausen
MusikChuck Berry
The Can
Canned Heat
KameraRobby Müller
SchnittPeter Przygodda
Besetzung
  • Rüdiger Vogler: Philip Winter
  • Yella Rottländer: Alice van Damm
  • Lisa Kreuzer: Lisa van Damm

Alice in den Städten ist ein Roadmovie von Wim Wenders aus dem Jahre 1974.

Handlung

Der Journalist Philip Winter bringt von einer mehrwöchigen Reise durch die USA statt eines Artikels einen Stapel von Polaroid-Fotos mit. Finanziell abgebrannt und in einer Lebenskrise befindlich, trifft er auf dem New Yorker Kennedy-Flughafen Lisa van Damm und deren neunjährige Tochter Alice. Die Mutter vertraut ihm ihre Tochter an, mit der er nach Europa fliegt. Als die Mutter nicht wie angekündigt einige Tage später nach Amsterdam nachfolgt, fahren Winter und Alice durch Deutschland, um die Oma der Kleinen zu suchen. Zwischen den beiden entwickelt sich so etwas wie eine Freundschaft.

Hintergrund

Der Film wurde in schwarzweiß gedreht. Die Dreharbeiten fanden im August/September 1973 in den USA und Deutschland (größtenteils in Wuppertal) statt. Die Szene am Haus der Großmutter wurde in Bismarck, in der Kanalstraße und der Erdbrüggenstraße, die auch namentlich erwähnt wird, gedreht.

In dem Film tritt auch die Sängerin Sibylle Baier auf, die ihr Lied Softly singt, das erst 2006 auf der CD Colour Green erscheinen sollte.

Kritiken

  • Lexikon des internationalen Films: Ein sensibles Bild selbstentfremdeten Lebens in unserer Zeit; ästhetisch und psychologisch überzeugend, bestechend durch seinen Wahrheitsgehalt wie auch durch die gleichnishafte Kraft und Ausstrahlung der Bilder.

Auszeichnungen und Nominierungen

Im Jahr 1974 wurde der Film mit dem Preis der deutschen Filmkritik ausgezeichnet. 2003 erstellte die Bundeszentrale für politische Bildung in Zusammenarbeit mit zahlreichen Filmschaffenden einen Filmkanon für die Arbeit an Schulen und nahm diesen Film in ihre Liste mit auf.

Weblinks

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