August Friedrich Wilhelm von Eberstein

August Friedrich Wilhelm von Eberstein (* 1859 in Krefeld, † 1903 in Gelsenkirchen-Bismarck ) war von 1887 bis 1903 Amtmann der Braubauerschaft.

August Friedrich Wilhelm von Eberstein

Leben

August Friedrich Wilhelm von Eberstein wirkte von 1893-1903 als Amtmann in der Gemeinde Braubauerschaft bzw. Bismarck. Am 1. April 1903 wurde von Eberstein Beigeordneter und Bürgermeister der Stadt Gelsenkirchen. Eine noch heute sichtbare Leistung dieses Amtmannes sei hier besonders erwähnt: Unter von Eberstein faßte die Gemeindevertretung Braubauerschaft am 30. Dezember 1898 einstimmig den Beschluss, das 4,5 Morgen große Waldgelände Im Sundern, das dem Grafen Droste-Vischering von Nesselrode-Reichenstein gehörte, zu einem Preis von 250 000 Mark zur Anlage eines „Volksgartens" zu kaufen. Dieses Waldgelände sollte der Bevölkerung als Erholungsstätte dienen und wurde nicht nur von den Bismarckern, sondern auch von vielen Bürgern aus ganz Gelsenkirchen genutzt. Es erhielt den Namen Bismarckhain. Nach teilweiser Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde hier am 14. April 1949 der neu geschaffene Ruhr-Zoo eröffnet. Nach Eberstein wurde die Ebersteinstraße im Ortsteil Schalke benannt.

Quelle

Die Straßen in der Braubauerschaft im Wandel der Zeit, Herausgeber: Geschichtskreis Gelsenkirchen-Bismarck. 1993