Bürger-Schützenverein Bismarck-West 1876: Unterschied zwischen den Versionen

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Bereits 1876 wurde das erste Schützenfest mit Königsschießen gefeiert. Nach Überlieferungen wurde Wilhelm Gude, seines Zeichens Küster als ''Wilhelm I.'' zum ersten Schützenkönig des Vereins gekrönt. Der Verein zählte nach einem Jahr bereits 230 Mitglieder.
 
Bereits 1876 wurde das erste Schützenfest mit Königsschießen gefeiert. Nach Überlieferungen wurde Wilhelm Gude, seines Zeichens Küster als ''Wilhelm I.'' zum ersten Schützenkönig des Vereins gekrönt. Der Verein zählte nach einem Jahr bereits 230 Mitglieder.
 
Die politischen Ereignisse des 2.Weltkrieg unterbrachen das Vereinsleben und rissen merkbare Lücken in den Reihen der Mitglieder. Der damalige Vorsitzende, Robert Hübscher trotzte nach dem Krieg den Alliierten die Genehmigung zur Fortführung des Vereinslebens ab.
 
Die politischen Ereignisse des 2.Weltkrieg unterbrachen das Vereinsleben und rissen merkbare Lücken in den Reihen der Mitglieder. Der damalige Vorsitzende, Robert Hübscher trotzte nach dem Krieg den Alliierten die Genehmigung zur Fortführung des Vereinslebens ab.
1951 wurde nach 23-jähriger Pause ein großes Schützenfest gefeiert. Albert Wildfang war der erste Nachkriegskönig. Er nahm Trude Tibulski, die Frau des Schalker Spielers [[Otto Tibulski]],als Königin.
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1951 wurde nach 23-jähriger Pause ein großes Schützenfest gefeiert. [[Albert Wildfang]] war der erste Nachkriegskönig. Er nahm Trude Tibulski, die Frau des Schalker Spielers [[Otto Tibulsky]], als Königin.
 
Der Verein baute im Hofe Spriewald an der [[Josefinenstraße]] seinen eigenen Schießstand. Unzählige Meistertitel bis hin zur Deutschen Meisterschaft konnten einige Schützen erringen. Nach Robert Hübscher wurde Hans Richert Vorsitzender des Vereins. Dieser gab nach 26 Jahren den Vorsitz an seinen Sohn Jochen Richert ab.
 
Der Verein baute im Hofe Spriewald an der [[Josefinenstraße]] seinen eigenen Schießstand. Unzählige Meistertitel bis hin zur Deutschen Meisterschaft konnten einige Schützen erringen. Nach Robert Hübscher wurde Hans Richert Vorsitzender des Vereins. Dieser gab nach 26 Jahren den Vorsitz an seinen Sohn Jochen Richert ab.
 
1993 wurde in der [[Uferstraße]] 47, auf dem Hof der Firma Osterhoff (Inhaber H+J Richert), ein neuer Stand mit acht Luftgewehr-Bahnen und zwei Aufenthaltsräumen gebaut.
 
1993 wurde in der [[Uferstraße]] 47, auf dem Hof der Firma Osterhoff (Inhaber H+J Richert), ein neuer Stand mit acht Luftgewehr-Bahnen und zwei Aufenthaltsräumen gebaut.

Aktuelle Version vom 1. Februar 2020, 20:12 Uhr

Bürger-Schützenverein Bismarck-West 1876 e.v.
Zweck: Sportverein
Vorsitz:
Gründungsdatum: 1876
Sitz: Bismarck
Anschrift: Uferstraße 47
45881 Gelsenkirchen

Der Bürger-Schützenverein Bismarck-West 1876 e.V. ist ein Schützenverein in Bismarck.

1876 gründeten einige schiessportbegeisterte Männer der alten Gemeinde Braubauerschaft den Bürger-Schützen-Verein Braubauerschaft. Bereits 1876 wurde das erste Schützenfest mit Königsschießen gefeiert. Nach Überlieferungen wurde Wilhelm Gude, seines Zeichens Küster als Wilhelm I. zum ersten Schützenkönig des Vereins gekrönt. Der Verein zählte nach einem Jahr bereits 230 Mitglieder. Die politischen Ereignisse des 2.Weltkrieg unterbrachen das Vereinsleben und rissen merkbare Lücken in den Reihen der Mitglieder. Der damalige Vorsitzende, Robert Hübscher trotzte nach dem Krieg den Alliierten die Genehmigung zur Fortführung des Vereinslebens ab. 1951 wurde nach 23-jähriger Pause ein großes Schützenfest gefeiert. Albert Wildfang war der erste Nachkriegskönig. Er nahm Trude Tibulski, die Frau des Schalker Spielers Otto Tibulsky, als Königin. Der Verein baute im Hofe Spriewald an der Josefinenstraße seinen eigenen Schießstand. Unzählige Meistertitel bis hin zur Deutschen Meisterschaft konnten einige Schützen erringen. Nach Robert Hübscher wurde Hans Richert Vorsitzender des Vereins. Dieser gab nach 26 Jahren den Vorsitz an seinen Sohn Jochen Richert ab. 1993 wurde in der Uferstraße 47, auf dem Hof der Firma Osterhoff (Inhaber H+J Richert), ein neuer Stand mit acht Luftgewehr-Bahnen und zwei Aufenthaltsräumen gebaut.

Quelle

  • Homepage des Vereins

Weblink