Backems Krüz

Aus Gelsenkirchener Geschichten Wiki
Version vom 2. August 2021, 12:03 Uhr von Heinz O. (Diskussion | Beiträge)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Backems Krüz

Das Backems Krüz (Backems Kreuz) ist der Rest eines Mordkreuzes, das für Dietrich von Backum zu Leythe gesetzt wurde.

Nach einer Sage soll Diederich von Backum zur Leyte am 17. Januar 1480 von Adrian Sobbe zum Grimberg erschlagen worden sein, als er im Schlitten von Haus Leythe nach Buer zur Kirche St. Urbanus fuhr.

Dietrichs Bruder Jörgen von Backum, Herr von Haus Berge, soll an der Mordstelle, die sich an der Cranger Straße 31 befanden haben soll, das Kreuz errichtet haben. Dort befand es sich bis 1968. Als 1970 umfangreiche Bebauungspläne gefasst wurden, fürchtete der Verein für Orts- und Heimatkunde Buer um den Erhalt des Kreuzes, und man beschloss, den Stumpf des Kreuzes, der schon viel zu tief im Erdreich versunken war, zu versetzen. Heute befindet es sich an der Adenauerallee am Rande der Berger Anlagen.

Weblinks