Bahnhof Schalke-Süd

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Bahnübergang an der Feldmarkstraße mit Blickauf den Bahnhof Schalke-Süd. 1960
Luftbildaufnahme 1972

Der Bahnhof Schalke-Süd war ein Güterbahnhof in Schalke.

Gebaut wurde der Bahnhof von der Rheinischen Eisenbahn um den Kohlenverkehr zu bewältigen. Der Bahnhof wurde wahrscheinlich in der Zeit von 1872 bis 1877 in Betrieb genommen.

Als die großen Bahngesellschaften von der Preußischen Eisenbahn verstaatlicht worden sind, wurde der Bahnhof 1882 stillgelegt.

Wegen starker Proteste der Zechenbetreiber wurden die Gleisanlagen 1893 wieder in Betrieb genommen. Bis 1897 war der Bahnhof wegen des starken Kohlenverkehrs zu einem bedeutenden Knotenpunkt gewachsen.

Zuvor bekam die Herdfabrik Küppersbusch einen Gleisanschluss. Die Strecke Heßler - Schalke-Süd wurde zweigleisig ausgebaut.

Durch den Rückzug des Bergbaus und dem damit verbundenen Rückgang des Güteraufkommens, wurde der Bahnhof am 30. September 1977 stillgelegt und diente bis Ende der 1990er Jahre als Abstellbahnhof für Güterwagen.

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