Bernd Nöthen

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Bernd Nöthen war seit 1969 35 Jahre lang 1. Vorsitzender des Turner-Club Gelsenkirchen 1874. Für seine besonderen Verdienste um den Breitensport erhielt er 1993 die Bundesverdienstmedaille der Bundesrepublik Deutschland.

Nachdem ihn 1979 zwei Lehrerinnen der Albert-Schweitzer-Schule für geistig Behinderte baten, Sportmöglichkeiten für Behinderte zu schaffen, die es bis dahin nirgendwo gab, wurde ihm dies zu einem persönlichen Anliegen, für das er sich engagierte. Der Sport mit geistig Behinderten wurde für Nöthen zu einem persönlichen Anliegen.

Seit 1969 ist der TC Gelsenkirchen 1874 als Leistungserbringer von Rehabilitationssport zertifiziert und gesetzlich anerkannt. Die Abteilung umfasst 86 Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Daneben haben auch körperlich Behinderte ihren Platz im Verein gefunden. Zahlreiche Medaillen bei den Paralympics, Deutschen und Internationalen Meisterschaften zeugen von der Arbeit des Vereins.

Den Schwerpunkt sieht Bernd Nöthen aber weniger im Leistungsziel als vielmehr in der Entwicklung von motorischen Fähigkeiten und Bewegungsfreude und in der sozialen Integration von Behinderten in das Vereinsleben.

Quelle

  • Bauverein Gelsenkirchen