Carl Funke: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Gelsenkirchener Geschichten Wiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen
 
K (19 Versionen importiert: aus Wikipedia)
(10 dazwischenliegende Versionen desselben Benutzers werden nicht angezeigt)
Zeile 1: Zeile 1:
'''Carl Funke''' (* [[22. August]] [[1855]] in [[Essen]]; † [[15. April]] [[1912]] in [[Bad Ems]]) war ein deutscher Unternehmer.
+
{{Dieser Artikel|behandelt den Unternehmer ''Carl Funke''. Des Weiteren gibt es die nach ihm benannte [[Siedlung Carl Funke]] und die [[Zeche Carl Funke]].}}
 +
'''Carl Funke''' (* [[22. August]] [[1855]] in [[Essen]]; † [[15. April]] [[1912]] in [[Bad Ems|Ems]]) war ein deutscher Unternehmer.
  
 
== Leben ==
 
== Leben ==
Funke besuchte in Essen die Humboldtschule. Anschließend studierte er Sprachwissenschaften an der [[Universität Genf]]. Dem folgte eine kaufmännische Ausbildung in [[Köln]] und [[Gelsenkirchen]]. Mit 22 übernahm er die Leitung der [[Zeche Pörtingsiepen]] in Essen-Fischlaken südlich des heutigen Baldeneysees. Im Alter von 29 übernahm er die Bergwerksbeteiliungen seines Vaters und vergrößerte seinen Besitz in den folgenden Jahren kontinuierlich. 1906 schloss er seine Zechen zur [[Essener Steinkohlenbergwerke AG]] zusammen. [[1910]] wurde in den preußischen [[Provinziallandtag (Preußen)|Provinziallandtag]] gewählt.
+
[[Datei:Funke Familiengrab.JPG|miniatur|hochkant|Ruhestätte der Familien Funke und Schürenberg auf dem [[Ostfriedhof  Essen]]]]
 +
Carl Funke besuchte in Essen die Humboldtschule. Anschließend studierte er Sprachwissenschaften an der [[Universität Genf]]. Dem folgte eine kaufmännische Ausbildung in [[Köln]] und [[Gelsenkirchen]]. Mit 22 Jahren übernahm er die Leitung der [[Zeche Pörtingsiepen]] in [[Essen-Fischlaken]] südlich des heutigen [[Baldeneysee]]s. Im Alter von 29 Jahren übernahm er die Bergwerksbeteiligungen seines Vaters und vergrößerte seinen Besitz in den folgenden Jahren kontinuierlich. 1906 schloss er seine Zechen zur [[Essener Steinkohlenbergwerke AG]] zusammen. [[1910]] wurde er in den preußischen [[Provinziallandtag (Preußen)|Provinziallandtag]] gewählt.
 +
 
 +
Beigesetzt wurde Funke zunächst auf dem [[Friedhof am Kettwiger Tor]]. Nach dessen Schließung 1955 wurde die gemeinsame Gruft der Familien Funke und Schürenberg auf den [[Ostfriedhof Essen]] verlegt.
  
 
== Ehrung ==
 
== Ehrung ==
In Essen ist die ''Carl-Funke-Straße'' und die ehemalige [[Zeche Carl Funke]] im Stadtteil [[Essen-Heisingen|Heisingen]] nach ihm benannt. Zudem steht in Heisingen ihm zu Ehren das ''Carl-Funke-Denkmal''.
+
In Essen ist die ''Carl-Funke-Straße'' mit der [[Siedlung Carl Funke]] und die ehemalige [[Zeche Carl Funke]] im Stadtteil [[Essen-Heisingen|Heisingen]] nach ihm benannt. Zudem steht in Heisingen ihm zu Ehren das ''Carl-Funke-Denkmal''.
  
 
== Literatur ==
 
== Literatur ==
 
+
* {{NDB|5|733|734|Funke, Carl|Barbara Gerstein|13622377X}}
* {{NDB|5|733|734|Funke, Carl|Barbara Gerstein}}
 
 
* Erwin Dickhoff: ''Essener Köpfe: wer war was?'', Bacht, Essen 1985 ISBN 3-87034-037-1  
 
* Erwin Dickhoff: ''Essener Köpfe: wer war was?'', Bacht, Essen 1985 ISBN 3-87034-037-1  
  
{{Normdaten|PND=13622377X}}
+
{{Normdaten|TYP=p|GND=13622377X|VIAF=80606111}}
  
{{DEFAULTSORT:Funke, Carl}}
+
{{SORTIERUNG:Funke, Carl}}
 
[[Kategorie:Unternehmer (19. Jahrhundert)]]
 
[[Kategorie:Unternehmer (19. Jahrhundert)]]
 
[[Kategorie:Unternehmer (20. Jahrhundert)]]
 
[[Kategorie:Unternehmer (20. Jahrhundert)]]
Zeile 22: Zeile 25:
 
[[Kategorie:Gestorben 1912]]
 
[[Kategorie:Gestorben 1912]]
 
[[Kategorie:Mann]]
 
[[Kategorie:Mann]]
 +
[[Kategorie:Unternehmer (Essen)]]
  
 
{{Personendaten
 
{{Personendaten

Version vom 15. Mai 2015, 18:39 Uhr

HauptseiteDisambig.png
Dieser Artikel behandelt den Unternehmer Carl Funke. Des Weiteren gibt es die nach ihm benannte Siedlung Carl Funke und die Zeche Carl Funke.

Carl Funke (* 22. August 1855 in Essen; † 15. April 1912 in Ems) war ein deutscher Unternehmer.

Leben

Ruhestätte der Familien Funke und Schürenberg auf dem Ostfriedhof Essen

Carl Funke besuchte in Essen die Humboldtschule. Anschließend studierte er Sprachwissenschaften an der Universität Genf. Dem folgte eine kaufmännische Ausbildung in Köln und Gelsenkirchen. Mit 22 Jahren übernahm er die Leitung der Zeche Pörtingsiepen in Essen-Fischlaken südlich des heutigen Baldeneysees. Im Alter von 29 Jahren übernahm er die Bergwerksbeteiligungen seines Vaters und vergrößerte seinen Besitz in den folgenden Jahren kontinuierlich. 1906 schloss er seine Zechen zur Essener Steinkohlenbergwerke AG zusammen. 1910 wurde er in den preußischen Provinziallandtag gewählt.

Beigesetzt wurde Funke zunächst auf dem Friedhof am Kettwiger Tor. Nach dessen Schließung 1955 wurde die gemeinsame Gruft der Familien Funke und Schürenberg auf den Ostfriedhof Essen verlegt.

Ehrung

In Essen ist die Carl-Funke-Straße mit der Siedlung Carl Funke und die ehemalige Zeche Carl Funke im Stadtteil Heisingen nach ihm benannt. Zudem steht in Heisingen ihm zu Ehren das Carl-Funke-Denkmal.

Literatur

  • Vorlage:NDB
  • Erwin Dickhoff: Essener Köpfe: wer war was?, Bacht, Essen 1985 ISBN 3-87034-037-1