Franz Stüken

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Franz Stüken (* 13. April 1906 in Küntrop bei Arnsberg; † 12. August 1994 in Hünfeld, Landkreis Fulda) war ein Oblate (OMI) der katholischen Kirche.

Leben

Franz Stüken wurde am 13. April 1906 als Sohn von Josefine Stüken, geb. Wortmann und Bernhard Stüken in Kintrop bei Arnsberg geboren. Von 1912 bis 1920 besuchte er die Volksschule in Werdohl und von 1920 bis 1923 die Berufsschule ebenfalls in Werdohl. Anschließend arbeitete er als Schleifer und Walzer.

Am 23. April 1930 trat er in Burlo bei den Oblaten ein und wurde hier im Postulat zuerst in der Landwirtschaft eingesetzt. Nach dem Noviziat in Burlo legte er dort am 21. November 1931 seine ersten Gelübde ab. Im Februar 1932 erhielt Stüken seine Obedienz nach St. Karl im niederländischen Valkenburg. Vom August 1942 bis zum Ende des 2. Weltkriegs leistete er seinen Wehrdienst ab.

 
Kloster in der Wanner Straße um 1920

Von 1945 bis 1960 war er im Nikolauskloster im Rhein-Kreis Neuss und wurde dort als "Hausbruder" eingesetzt.

1960 kam er dann nach Gelsenkirchen-Bulmke in das Oblatenkloster St. Joseph in der Wanner Straße 42. Dort war er als Faktotum, aber besonders als Gärtner tätig. 1964 begannen die Bauarbeiten für den Um- und Neubau des Klosters. Am 2.Dezember 1974 entdeckte er im Garten eine Bombe.

Franz Stüken erlangte in Gelsenkirchen eine gewisse Bekanntheit. Regelmäßig brachten die Lokalzeitungen einen Bericht über den einzigen Glöckner von Gelsenkirchen, denn die Glocke des Klosters mußte von Hand geläutet werden.

Bis ins Frühjahr 1994 hinein wirkte Bruder Franz immer noch im Garten und in der Sakristei des Klosters.

Nach schwerer Krankheit und einem Krankenhausaufenthalt wurde er eine Zeitlang durch den ambulanten Pflegedienst der Caritas im Kloster versorgt. Da die Pflege dort nicht ausreichte um seinen Zustand gerecht zu werden wurde er in die Pflegestation des St. Bonifatiuskloster Hünfeld verlegt wo er am 12. August 1994 verstarb.

Quelle

Weblinks

  Thematisch passender Thread im Forum (Oblaten-Kloster Bulmke)