Georg Stolze war vom 5. April 1933 bis zum 24. Juni 1933 Präsident des FC Schalke 04.

Nach der Suspendierung des damaligen Vereinsvorsitzenden Wilhelm Münstermann wurde auf einer Generalversammlung des FC Schalke 04 Georg Stolze damit beauftragt, die Geschicke des Vereins als 1. Vorsitzender kommissarisch zu leiten. Nachdem am 13. Mai 1933 die Nationalsozialisten endgültig die Führung des regionalen Verbandes, des „Westdeutschen Spielverbandes“ (WSV) übernommen hatten, traten auch die Mitglieder der einzelnen Vereinsvorstände, um ihre Positionen zu wahren, größtenteils der NSDAP bei. Dies sah die „Gleichschaltung“ der Reichssportführung vor. Seit dieser Zeit tauchte der Name Stolze nicht mehr in den Quellen auf, was bedeuten könnte, dass er nicht der Partei beitreten wollte. Auf einer Generalversammlung am 24. Juni 1933 wurde daraufhin Fritz Unkel erneut als Vorsitzender gewählt.