Goldener Kanaldeckel

Aus Gelsenkirchener Geschichten Wiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen
The printable version is no longer supported and may have rendering errors. Please update your browser bookmarks and please use the default browser print function instead.

Der Goldene Kanaldeckel ist eine Auszeichnung des Gelsenkirchener Forschungs- und Prüfungsinstituts IKT – Institut für Unterirdische Infrastruktur. Seit 2002 wird der Preis einmal jährlich an Mitarbeiter von Kanalnetzbetreibern wie Stadtentwässerungen, Tiefbauämter und Stadtwerke vergeben, die sich in ihrem Arbeitsbereich in besonderer Weise hervorgetan und herausragende Leistungen beim Bau, Erhalt und Betrieb einer modernen und zukunftsweisenden Kanalinfrastruktur gezeigt haben.

Fakten und Fristen

Der Goldene Kanaldeckel wird im gesamten Bundesgebiet öffentlich ausgelobt und für die drei Schwerpunkte Neubau , Sanierung und Betrieb verliehen. Das Preisgeld betrug 2007: 1. Preis: 3000,00 EUR, 2. Preis 2000,00 EUR und 3. Preis 1000,00 EUR.

Vorschläge zu Kandidaten können von jedermann eingereicht werden; auch Eigenbewerbungen sind möglich. Hilfestellung zur Bewerbung bietet die Internetseite des IKT.

Vorschläge müssen einen Bezug zu einem bestimmten Projekt haben und mit den besonderen Leistungen des möglichen Preisträgers begründet sein. Bewerben kann man sich auch über das Internet. Die Bewerbungsfristen für die erste Stufe laufen in der Regel Anfang September jeden Jahres ab. In einem zweiten Schritt haben ausgewählte Bewerber die Möglichkeit, sich bis zum Oktober ausführlicher vorzustellen. Auf Basis dieser Vorstellung erfolgt dann die Preisvergabe, über die eine unabhängige Jury aus anerkannten Fachleuten entscheidet.

Preisträger

Der Preis wird seit 2002 jährlich vergeben.

2007
  • 1. Preis - Rosi Evers vom Stadtbetrieb Abwasserbeseitigung Lünen, AöR, Stadtbetrieb Abwasserbeseitigung Lünen Lünen, für das Projekt Lünener Entwässerungspass (Bürgerfreundlichen Beratung rund um die Grundstücksentwässerung)
  • 2. Preis - Josef Wolthaus, Zentraler Betriebshof der Stadt Marl für das Projekt Bedarfsorientierte Kanalreinigung mit eigenem Fuhrpark
  • 3. Preis - Gerhard Arend und Norbert Effner, Kasseler Entwässerungsbetrieb für das Projekt Absturzbauwerk „Kleine Fulda”
2008
  • Erster Platz: Heiko Althoff, Emschergenossenschaft, für das Automatisches Inspektionssystem für den Abwasserkanal Emscher
  • Zweiter Platz: Rainer Hein, Stadt Billerbeck, für die ganzheitliche Sanierung der privaten und öffentlichen Kanalisation mit umweltgerechter Drainagewasserableitung
  • Dritter Platz: Peter Lubenau, Wirtschaftsbetrieb Ludwigshafen, für Abwasserwärmenutzung
2009
  • Erster Platz: Heinz Brandenburg und Stefan Müller, Stadtentwässerungsbetriebe Köln, Anstalt des öffentlichen Rechts, für die Umsetzung der Anforderungen zur Dichtheitsprüfung privater Anschlussleitungen in Köln
  • Zweiter Platz: Thomas Beiersdorf, Stadt Elmshorn, für die Aufstellung eines mit Messdaten kalibirerten Kanalnetzmodells
  • Dritter Platz: Stephan Ide, Lilienthaler Entsorgungsbetriebe, für ein Webmanagement im Bereich Schmutzwasserkanal
2010
  • Erster Platz: Andrea Hollenberg, Stadt Bielefeld, für das Verfahren zur Bewertung und Klassifizierung von Fremdwasser bei der Stadt Bielefeld
  • Zweiter Platz: Mario Hecker, Gemeinde Dörentrup, Entwicklung einer Lösungsstrategie für eine zukunftsfähige Ver- und Entsorgung in einer Kommune mit sinkender Einwohnerzahl
  • Dritter Platz: Ludger Wördemann, Stadt Rheda-Wiedenbrück, Informationskampagne zur Umsetzung des § 61a LWG NRW in Rheda-Wiedenbrück
2011
  • Erster Platz: Rolf Kemper-Böninghausen, Emschergenossenschaft, Auf dem Weg zum autonom messenden Roboter – Neue Messverfahren für Kontrollmessungen bei Rohrvortriebsarbeiten
  • Zweiter Platz: Juliane Schenk, Göttinger Entsorgungsbetriebe, Erstellung eines digitalen Schachtkreislaufs durch Programmierung und Nutzung der SCHAchtBEwertungsdatenbank "SCHABE"
  • Dritter Platz: Wulf Riedel, Technische Betriebe Solingen, "Solinger Modell" zur Umsetzung der Dichtheitsprüfung privater Abwasseranlagen
2012
  • Erster Platz: Dipl.-Ing. Horst Baxpehler, Erftverband, Geruchsermittlung, Geruchsvermeidung, Maßnahmen, Erkenntnisse
  • Zweiter Platz: Dipl.-Ing. Volker Jansen, Abwasserbetrieb Troisdorf, Dichtheitsprüfung von Grundstücksentwässerungsanlagen
  • Dritter Platz: Holger Hesse, Stadtwerke Arnsberg, Stadtentwässerung, Geruchs- und Korrosionsbekämpfung sowie Vermeidung der Schwefelwasserstoffbildung innerhalb kommunaler Abwassersonderbauwerke
2014
  • Erster Platz: Dipl.-Ing. Stefan Grotzki, Technische Betriebe Solingen, Entwicklung eines Arbeits- und Rettungssystems (MobiK) für einen neuen Hauptsammler
  • Zweiter Platz: Dipl.-Ing. (FH) Daniela Fiege, Stadtwerke Osnabrück, Osnabrücker Modell zur Qualitätssicherung der am Bau Beteiligten
  • Dritter Platz: Dipl.-Ing. Thomas Würfel und Dipl.-Ing. Daniel Kalweit, Stadtentwässerung Dresden, Schachtabdeckung Typ Dresden
2015
  • Erster Platz: Dipl.-Ing. Manfred Fiedler, Göttinger Entsorgungsbetriebe, Kanalsanierungsstrategie in Göttingen
  • Zweiter Platz: Ing. Erik Laurentzen, Stadt Arnheim, Sanierung des Moerriool von 1870
  • Dritter Platz: Holger Hesse, Stadtentwässerung Arnsberg, Optimierung der Abflussleistung und Reduzierung von Reinigungsarbeiten am „Düker Jägerbrücke“

Weblinks