Heinrich Claus

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Heinrich Claus (* 10. April 1908 in Gelsenkirchen, † 19. Januar 1945 in Mönchengladbach) ist ein ehemaliger deutscher Schriftsteller.

Die Volksschule absolvierte Claus in Essen-Kray, die Reifeprüfung am Gymnasium bestand er jedoch in seiner Geburtsstadt Gelsenkirchen. Zunächst studierte er in Leipzig Pädagogik und Germanistik, konnte dieses Studium jedoch aus finanziellen Gründen nicht beenden. Einige Jahre war er in Bernburg/Saale journalistisch tätig, dann schloß er in Dortmund an der Hochschule für Lehrerbildung sein pädagogisches Studium ab. Er galt als "literarisches Talent". Auf Einladung der "Akademischen Kurse" las er in Essen und Düsseldorf und im Rundfunk.

1940 erschien sein erster und einzige Gedichtband "Lieder der Heimat", im gleichen Jahr wurde er eingezogen und starb am 19. Januar 1945 an der Westfront in der Eifel, wo er auch begraben liegt. Eine kleine Erinnerungsschrift sprach noch 1952 davon, er sei "für seine geliebte Heimat" gestorben.

Selbständige Veröffentlichungen

  • Jugend. Die Tragödie eines jungen Menschen. Leipzig: Xenien 1927
  • Lieder der Heimat. Gedichte. Duisburg: Rhein. Nat.-Druckerei 1940.

Unselbständige Veröffentlichungen

  • in: Heimatstadt Essen 1, 1948; 4, 1953.

Weblinks

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Quelle