Johannes Raestrup: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Johannes Raestrup''' (* [[4. August]] [[1878]] in Oelde; † [[14. Juni]] [[1943]]) war ein deutscher Reichsgerichtsrat.
  
 
== Leben ==
 
== Leben ==
Der Sohn eines katholischen Malzfabrikanten bestand die erste juristische Staatsprüfung 1900 mit „ausreichend“, die zweite 1905 mit „ausreichend“. Anschließend wurde er Gerichtsassessor. 1912 wurde er Amtsrichter am [[Amtsgericht Gelsenkirchen]] und Ende Dezember 1919 Richter am [[Landgericht Essen]]. Im Juni 1920 wurde er Oberlandesgerichtsrat in [[Oberlandesgericht Hamm|Hamm]]. April 1930 wurde als Hilfsarbeiter an das [[Reichsgericht]] abgestellt und im Dezember wurde er zum Reichsgerichtsrat ernannt. Am 1. Mai 1937 wurde er Mitglied der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] (Mitglieds-Nr. 5823926).
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Der Sohn eines katholischen Malzfabrikanten bestand die erste juristische Staatsprüfung 1900 mit „ausreichend“, die zweite 1905 mit „ausreichend“. Anschließend wurde er Gerichtsassessor. 1912 wurde er Amtsrichter am [[Amtsgericht Gelsenkirchen]] und Ende Dezember 1919 Richter am Landgericht Essen. Im Juni 1920 wurde er Oberlandesgerichtsrat in Hamm. April 1930 wurde als Hilfsarbeiter an das Reichsgericht abgestellt und im Dezember wurde er zum Reichsgerichtsrat ernannt. Am 1. Mai 1937 wurde er Mitglied der NSDAP (Mitglieds-Nr. 5823926).
  
 
== Auszeichnungen ==
 
== Auszeichnungen ==
* 20. April 1938 [[Treudienst-Ehrenzeichen|Goldenes Treudienst-Ehrenzeichen]]
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* 20. April 1938 Goldenes Treudienst-Ehrenzeichen  
  
 
== Literatur ==
 
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* [[Friedrich Karl Kaul]]: Geschichte des Reichsgerichts, Band IV (1933–1945), Ost-Berlin 1971, S. 285.
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* Friedrich Karl Kaul: Geschichte des Reichsgerichts, Band IV (1933–1945), Ost-Berlin 1971, S. 285.
  
 
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Version vom 17. April 2012, 20:02 Uhr

Johannes Raestrup (* 4. August 1878 in Oelde; † 14. Juni 1943) war ein deutscher Reichsgerichtsrat.

Leben

Der Sohn eines katholischen Malzfabrikanten bestand die erste juristische Staatsprüfung 1900 mit „ausreichend“, die zweite 1905 mit „ausreichend“. Anschließend wurde er Gerichtsassessor. 1912 wurde er Amtsrichter am Amtsgericht Gelsenkirchen und Ende Dezember 1919 Richter am Landgericht Essen. Im Juni 1920 wurde er Oberlandesgerichtsrat in Hamm. April 1930 wurde als Hilfsarbeiter an das Reichsgericht abgestellt und im Dezember wurde er zum Reichsgerichtsrat ernannt. Am 1. Mai 1937 wurde er Mitglied der NSDAP (Mitglieds-Nr. 5823926).

Auszeichnungen

  • 20. April 1938 Goldenes Treudienst-Ehrenzeichen

Literatur

  • Friedrich Karl Kaul: Geschichte des Reichsgerichts, Band IV (1933–1945), Ost-Berlin 1971, S. 285.