Klaus Scheer

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Klaus Scheer
Scheer 74.jpg

Spielerinformationen
Geburtstag 4. Oktober 1950
Geburtsort Siegen, Deutschland
Größe 179 cm
Position offensives Mittelfeld
Vereine in der Jugend
BC Eintracht Siegen
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1

1969–1975
1975–1977
1977–1979
1979
Sportfreunde Siegen
FC Schalke 04
1. FC Kaiserslautern
Westfalia Herne
Sportfreunde Siegen

165 (38)
41 0(0)
49 0(8)
0
Nationalmannschaft
1966
1968–1969
1970–1973
Deutschland U15
Deutschland U18
Deutschland U23
2 0(0)
7 0(1)
5 0(0)
Stationen als Trainer
1991–1992
1994–1995
1998–1999
1999–2001
2002–2003


2007–2010
2010–2011
2012
Sportfreunde Siegen
1. FC Saarbrücken
FC Remscheid
Austria Lustenau
SV Elversberg
Borussia Fulda
1. FC Eschborn
SpVgg Bayreuth
1. FC Schweinfurt 05
SpVgg Bayreuth

1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Klaus Scheer (* 4. Oktober 1950 in Siegen) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler und -trainer.

Spielerkarriere

Verein

Der gebürtige Siegener (Stammverein BC Eintracht Siegen) spielte für die Sportfreunde Siegen und zwischen 1969 und 1975 für den FC Schalke 04 (165 Spiele / 38 Tore). Dabei feierte Klaus Scheer seine größten Erfolge 1972: Deutscher Pokalsieger und Vizemeister. Anschließend wechselte er zum 1. FC Kaiserslautern, wo er bis 1977 blieb (41 Spiele / 0 Tore) und das Finale im DFB-Pokal 1976 erreichte. Er spielte noch bis 1979 für Westfalia Herne in der Zweiten Liga.

Seinen persönlichen Höhepunkt erlebte Klaus Scheer am Abend des 1. September 1971: An diesem Spieltag wurde er beim Schalker 6:2-(4:0)-Heimsieg über den 1. FC Köln zum "Helden des Abends": Scheer schoss fünf der sechs Schalker Tore, darunter alle vier bis zur Schalker Pausenführung.

In dieser Zeit wohnte Scheer neben Rolf Rüssmann in der Steeler Straße 66 in Rotthausen.[1]

Nationalmannschaft

International kam er zu Einsätzen für die Schüler-, die Jugendnationalmannschaft und für die Junioren "U23".[2]

Trainerlaufbahn

In der Saison 1991/92 war Scheer Trainer der Sportfreunde Siegen, von 1994/1995 des 1. FC Saarbrücken, 1998/99 des FC Remscheid, 1999/2001 von Austria Lustenau, 2002/03 des SV Elversberg, und in der Saison 2003/04 von Borussia Fulda und des 1. FC Eschborn.

Den 1. FC Eschborn führte Scheer in der Saison 2004/05 in die Regionalliga. Diesen Verein musste er allerdings vier Wochen vor Saisonbeginn verlassen, erst in der Winterpause übernahm er nach einigen Querelen wieder das Traineramt beim Regionalligisten und beendete die Serie. Diesen verließ er jedoch nach der Saison, da sich der Regionalliga-Absteiger Eschborn mit dem neuen Etat Trainer sowie diverse Spieler und Funktionäre nicht mehr leisten konnte.

2007-2010 trainierte er in der Bayernliga die SpVgg Bayreuth, mit der er 2008 die Meisterschaft errang. Wegen der fehlenden wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit wurde dem Verein jedoch die Lizenz für die Regionalliga Süd verweigert.

Zwischen dem 1. Juli 2010 und 19. September 2011 war Scheer Trainer des Bayernligisten 1. FC Schweinfurt 05.

Von Januar bis April 2012 trainierte Scheer erneut den Bayernligisten SpVgg Bayreuth.[3][4]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Adressbuch Gelsenkirchen 1971
  2. "Zurückgeblättert...", Siegener Zeitung vom 30. April 2011
  3. Meistertrainer Scheer kehrt zurück. fupa.net (Januar 2012)
  4. Klaus Scheer schmeißt in Bayreuth hin