Rainer Horbelt: Unterschied zwischen den Versionen

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* [http://www.lwl.org/literaturkommission/alex/index.php?id=00000003&letter=H&layout=2&author_id=00001247 Eintrag im Lexikon Westfälischer Autoren und Autorinnen]
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* [https://www.lexikon-westfaelischer-autorinnen-und-autoren.de/autoren/horbelt-rainer/ Eintrag im Lexikon Westfälischer Autoren und Autorinnen]
  
 
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Aktuelle Version vom 25. November 2021, 11:38 Uhr

Rainer Horbelt (* 26. November 1944 in Wismar; † 9. Februar 2001 in Albufeira, Portugal) war ein deutscher Schriftsteller und Regisseur.

Leben

Rainer Horbelt besuchte von 1955 bis 1964 ein Gymnasium in Gelsenkirchen. Anschließend studierte er Theaterwissenschaft, Germanistik und Kunstgeschichte an der Universität Universität Köln. Er durchlief eine Ausbildung zum Schauspieler, die er 1968 mit der Bühnenreifeprüfung ab schloss. Daneben schrieb er als freier Journalist Beiträge für diverse Zeitungen. Von 1968 bis 1971 studierte er an der Hochschule für Fernsehen und Film München. Anschließend war er als Verlagslektor für die Hauptabteilung Fernsehspiel des Bayerischen Rundfunks tätig. Er führte Regie bei zahlreichen Fernsehspielen und -dokumentationen und lehrte Medienwissenschaft in München, Köln, Dortmund und Berlin.

In dem vom Bayerischen Rundfunk gedrehten Film "Oblonow" spielte er die Hauptrolle eines Mannes, der den Rest seines Lebens im Bett verbringen will.

Horbelt lebte lange Zeit in Marl, später in Gelsenkirchen-Buer in der Urnenfeldstraße 17 [1] und zuletzt an der portugiesischen Algarve.

Rainer Horbelt war Verfasser von erzählerischen Werken, Sachbüchern, Reiseführern, Rundfunkfeatures, Hörspielen und Drehbüchern zu Fernsehspielen.

Rainer Horbelt erhielt 1973 den Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen für junge Künstlerinnen und Künstler, 1991 ein Arbeitsstipendium des Landes Nordrhein-Westfalen sowie 1993 ein Stipendium der Stiftung Preußische Seehandlung.

Werke

als Autor

  • Die Zwangsjacke, Düsseldorf 1973
  • Polizei, Bundesbahn, Krankenhaus, Köln 1975
  • Schigolett, Köln [u.a.] 1977
  • Geschichten vom Herrn Hintze, Köln 1978
  • Tante Linas Kriegskochbuch, Frankfurt am Main 1982 (zusammen mit Sonja Spindler)
  • Bürokrauts, wir kommen!, Frankfurt am Main 1983 (zusammen mit Sonja Spindler)
  • Das Projekt Eden oder Die große Lüge der Fernseh-Macher, Frankfurt am Main 1984
  • Tante Linas Nachkriegsküche, Frankfurt am Main 1985 (zusammen mit Sonja Spindler)
  • Favas, Fisch und Feigenbrot, Herne 1993 (zusammen mit Sonja Spindler)
  • Leben an der Algarve, Lagoa 1995 (zusammen mit Sonja Spindler)
  • Vor Ort, Herne 1995 (zusammen mit Hans-Dieter Abring)
  • Die Tote in der Zisterne, Herne 1999
  • Die deutsche Küche im 20. Jahrhundert, Frankfurt am Main 2000 (zusammen mit Sonja Spindler)

als Herausgeber

  • Wie wir hamsterten, hungerten und überlebten, Frankfurt am Main 1983 (herausgegeben zusammen mit Sonja Spindler)
  • „Oma erzähl mal was vom Krieg“, Reinbek bei Hamburg 1986
  • Mut zum Träumen, Frankfurt am Main 1987
  • Zwei Reisen an die Algarve, Herne 2000
  • Die Kinder von Buchenwald, Bielefeld 2005

Übersetzungen

  • Teodomiro Neto: Café Aliança, Herne 1995
  • Len Port: Die Algarve, Lagoa 1995
  • John Russell: Golf an der goldenen Küste, Lagoa, Portugal 1994

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Adressbuch Gelsenkirchen 1974