Regenbogenschule

Aus Gelsenkirchener Geschichten Wiki
Version vom 1. November 2017, 14:41 Uhr von Heinz O. (Diskussion | Beiträge) (→‎Weblinks)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Regenbogenschule
Info
Anschrift Schulstraße 19
45891 Gelsenkirchen
Schultyp Grundschule
Ort Erle
Bundesland Nordrhein-Westfalen
Staat Bundesrepublik Deutschland
Schulträger Stadt Gelsenkirchen
Satellitenbild
Die Karte wird geladen …

Die Regenbogenschule war ein Grundschule in Gelsenkirchen. Sie lag im Stadtteil Erle.

Geschichte

Die Regenbogenschule wurde am 15. August 1890 gegründet. Zuerst war sie eine evangelische Schule. Sie wurde nötig, weil sich durch die Anlage des Schachtes II der Zeche Graf Bismarck viele protestantische Bergleute in Erle niedergelassen hatten. Vorher war die Erler Bevölkerung überwiegend katholisch. Im Middelich, an der Bahnstraße / Cranger Straße, gab es schon eine katholische Schule, die besonders von den jüngeren Schülern besucht wurde, die größeren Schüler besuchten die Schulen in den Nachbarorten in Braubauerschaft (heute Bismarck) und Ostbraubauerschaft (heute Haverkamp). Wie nötig eine evangelische Schule war, sieht man schon daran, dass 1890 bei Gründung der Schule sofort 120 Schüler ange­meldet wurden. Ein Schulhaus war jedoch noch nicht gebaut. Man mietete daher im "Engelschen Hause" eine Seite des unteren Stockwerks und richtete eine Schulstube ein. Dieses Zimmer war 36 qm groß. Da so viele Kinder aber nicht in einem Raum untergebracht werden konnten, richtete man 2 Klassen ein, die im Wechsel unterrichtet wurden. Der erste Lehrer an dieser Schule war Herr Konsemüller. Im Sommer 1891 wurde ein eigenes Schulgebäude gebaut, es hatte 2 Klassen und 2 Lehrerwohnungen. Bis 1923 wurde das Gebäude immer wieder umgebaut und auf dem Schulgelände Baracken errichtet. Im Jahr 1923 wurde der Umbau und Anbau der Schule in Angriff genommen. Sie wurde vollständig modernisiert, und es ent­standen 15 Klassenräume, ein Konferenz-, ein Lehrmittel-, ein Amtsraum für den Rektor, eine Dienstwohnung für den Rektor und eine für den Hausmeister. Das Gebäude erhielt nun auch eine Zentralheizung. Während dieser Umbauzeit war die Schule in der katholischen Schule II (sie stand an der heutigen Ecke Darler Heide/Bruktererstraße) unterbracht. Die Kinder hatten hier wöchentlich abwechselnd morgens und nachmittags Unterricht. Im Herbst 1924 war die Schule bezugsfertig. Bis heute blieb das Schulgebäude im Wesentlichen unverändert. Bald stellte sich heraus, dass für die große Schülerzahl der Schul­hof viel zu klein geworden war. Die Stadt kaufte deshalb das rechts vom Schulhof an der Darler Straße liegende Grund­stück dazu. Dieses später hinzugekommene Stück ist heute noch an dem Schulhofzaun, der sich deutlich von der Mauer unterscheidet, zu erkennen.

Regenbogenschule

Nach dem Gesetz zur Neuordnung der Volksschulen im Land Nordrhein-Westfalen vom 29. Februar 1968 wurde die bisherige Volks­schule zum 31. Juli 1968 aufgelöst. Ab 1. August 1968 wurde das Gebäude Schulstraße 19 zur neueingerichteten Gemeinschafts­grundschule und sie erhielt den Namen Grundschule an der Schulstraße.

Die Schule wurde am 13. Juli 2010 geschlossen, und im September 2012 begannen die Abrissarbeiten des Schulgebäudes. An deren Stelle wurde das Familienzentrum Schulstraße errichtet.

Die 2014 neu benannte Schalker Regenbogenschule ist keine Nachfolgeschule der Erler Grundschule.

Quelle

Festschrift zum 100 jährigen Jubiläum der Schule

Weblinks

GG-Icon.png Thematisch passender Thread im Forum
GG-Icon.png Thematisch passender Thread im Forum (Schulfoto Ev. Schule in der Schulstraße)