Alfred Janigk

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Ernst Alfred Janigk (* 13. Mai 1889 in Koschendorf (Drebkau bei Cottbus), † 18. September 1968 in Gelsenkirchen) ist ein ehemaliger deutscher Maler.

Alfred Janigk wurde 1889 als zweiter Sohn des Bauern Gustav Janigk und seiner Anne Marie in Koschendorf, einem heutigen Ortsteil von Drebkau bei Cottbus, geboren. Er studierte von 1909 bis 1911 an den Hochschulen für bildende Künste in Berlin und München. Anfang der fünfziger Jahre reiste er aus der damaligen DDR aus bis er schließlich in Oktober 1952 von Bottrop nach Buer, in die Droste-Hülshoff-Straße umgezogen ist. Am 12.Januar 1954 zog er dann zur Gladbecker Straße und am 9. September 1967 ins Senioren- und Pflegeheim (Haunerfeldstraße), wo er 1968 verstarb. Die Beisetzung erfolgte am 23. September 1968 auf dem Hauptfriedhof Buer.

Als Porträtist und Landschafter hat sich Alfred Janigk in vielen Teilen Deutschlands einen guten Namen erworben. Lebendig und ausdrucksvoll sind seine Bildnisse, ob sie nun einen Künstler oder Wissenschaftler, einen Arbeiter oder eine Bäuerin, eine bedeutende Persönlichkeit des öffentlichen Lebens oder einen Staatsmann darstellen. Auch in Gelsenkirchen Buer hat Alfred Janigk schon einige Porträts bekannter Persönlichkeiten gefertigt, so von Kaufmann Josef Weiser und Architekt Heidesen. Unter anderem malte er 10 Porträts in Öl von Spielern des FC Schalke 04, die 1937 deutscher Fußballmeister wurden. Diese Portäts befinden sich heute im Schalke-Museum.

1964 arbeitet er an einem Porträt des Grafen Luckner, bekannt unter den Namen „Seeteufel“.

In einem Zeitungsartikel von der Buersche Volkszeitung vom 07. Januar 1964 war folgendes zu lesen:

„Farbenfrohe Porträts und farblich dezent getönte Landschaftsgemälde schmückten die Wände des Wohnzimmers in einer kleinen Etagenwohnung auf der Gladbecker Straße 31[1] . Jedes einzelne nimmt den kunstfreudigen Besucher gefangen, gibt ihm einen Hauch mit dem großen Schaffen eines Mannes, der hier ein Heim gefunden hat und in die Kunst der Malerei aufgeht. Das Geschick riss ihn aus seiner Heimat und verschlug ihn in den Westen. Hier, in Buer, hat Alfred Janigk, der Maler märkischer Geschlechter, eine neue Heimat gefunden.“

Quelle

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Weblinks

Einzelnachweise

  1. Adressbuch Gelsenkirchen 1958