Alois Otremba

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Alois Otremba (* 14. August 1915 in Recklinghausen, † 27. August 2010 in Wolfach) war ein katholischer Geistlicher.

Alois Otremba, der in Recklinghausen geboren wurde, erlernte nach dem Abitur zunächst den Beruf des Buchhändlers, den er dann sieben Jahre in Essen und Breslau ausübte. In dieser Zeit fand er viele Kontakte mit Menschen, die in der Kirche zu Hause waren. Durch Gespräche, Austausch mit Freunden und das Gebet reifte seine Entscheidung, Priester zu werden.

Nach seiner Zeit bei der Wehrmacht kam Otremba am Pfingstmontag 1945 in das zerstörte Recklinghausen zurück, und sechs Wochen später begann er mit dem Studium der Philosophie und Theologie in Münster und Tübingen. Am 29. September 1951 wurde er in Münster (Westfalen) zum Priester geweiht.

Seine erste Kaplanstelle war in Hamm. Nach Ablegung des Pfarrerexamens im Jahr 1954 war Otremba bis 1965 als Pfarrer in Duisburg, Essen und Paderborn tätig. Von 1965 bis 1980 war Pfarrer Alois Otremba Berufsschulpfarrer an der Berufsschule /Fachoberschule in Gelsenkirchen und Subsidiar in der Pfarrei St. Bonifatius in Erle. Während dieser Zeit war er gleichzeitig Präses des Katholischen Kaufmännischen Vereins und geistlicher Obmann der spanischen Gemeinde im Einzugsgebiet Gelsenkirchen. 1993 zog Otremba von Mülheim (Ruhr) nach Bad Rippoldsau.

Während der zehn Jahre, in denen Pfarrer Alois Otremba in Bad Rippoldsau seinen Ruhestand verbrachte, übernahm er im Dekanat Kinzigtal und in der Seelsorgeeinheit Oberes Wolftal noch Gottesdienste. So war er nicht nur Urlaubsvertreter, sondern hielt regelmäßig Gottesdienste an Wochenenden und in der Pfarrei Bad Rippoldsau einige Jahre auch den Wallfahrtsgottesdienst.

Aufgrund körperlicher Gebrechen war es ihm mit 88 Jahren nicht mehr möglich, seine Aushilfstätigkeit als Pfarrer auszuüben, und so zog er im Jahr 2003 nach Wolfach in Baden-Württemberg, in das Johannes Brenz Pflegeheim.

Alois Otremba verstarb 2010 im Alter von 95 Jahren.

Quelle