Veltins-Arena

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Veltins-Arena
Veltins-Arena Logo.jpg
Daten
Klassifikation Fünf-Sterne-Stadion in der Stadionklassifikation der UEFAFünf-Sterne-Stadion in der Stadionklassifikation der UEFAFünf-Sterne-Stadion in der Stadionklassifikation der UEFAFünf-Sterne-Stadion in der Stadionklassifikation der UEFAFünf-Sterne-Stadion in der Stadionklassifikation der UEFA
Ort Erle, Gelsenkirchen
Rudi-Assauer-Platz 1
Architekt Günter Kus
HPP Hentrich-Petschnigg & Partner, Düsseldorf
Eigentümer FC Schalke 04-Stadion Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. Immobilienverwaltungs-KG
Verein FC Schalke 04
Eröffnung 13. August 2001
Kapazität 62.271
54.740 (international)
79.612 Plätze (Konzerte) Plätze
Spielfläche 105 x 68 mtr. m
Oberfläche Naturrasen
Kosten 191 Mio. Euro
Veranstaltungen
  • Fußball-Weltmeisterschaft 2006
  • UEFA-Champions-League-Finale 2004
  • Länderspiele der deutschen Fußballnationalmannschaft
  • DFL-Supercup 2011
  • LIGA total!-Cup 2009, 2010
  • Biathlon World Team Challenge seit 2002
  • Eishockey-Weltmeisterschaft der Herren 2010
  • TV total Stock Car Crash Challenge 2005–2007, 2009–2015
  • Speedway-Einzel-Weltmeisterschaft 2007
  • NFL Europe 2003, 2004
  • World Bowl 2004
  • Boxkämpfe
  • Sensation White 2005, 2006
  • Rock im Pott 2012, 2013
  • Rock im Revier 2015
  • World Club Dome Winter Edition 2015
  • Konzerte

Die Veltins-Arena (bis 2005 Arena AufSchalke) in Gelsenkirchen ist das Stadion des deutschen Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04. Sie wurde im August 2001 nach knapp dreijähriger Bauzeit fertiggestellt. Bei Fußballspielen auf nationaler Ebene fasst die Arena 62.271 Zuschauer, bei internationalen Spielen aufgrund des Stehplatzverbots 54.740 Zuschauer. Das Multifunktionsstadion dient u.a. auch als Veranstaltungsort für Konzerte, Opernaufführungen und einen regelmäßig stattfindenden Biathlonwettbewerb. Dabei kann die Zuschauerkapazität je nach Art der Veranstaltung durch Sitz- und Stehplätze im Innenraum auf maximal 79.296 Plätze[1] erweitert werden. Die UEFA verlieh der Veltins-Arena den Status eines Elitestadions, daher dürfen in der Veltins-Arena Endspiele der UEFA Champions League und der UEFA Europa League ausgerichtet werden.

Lage

Veltins-Arena
Die Arena im Emschertal, von der Hohewardhalde aus gesehen

Die Veltins-Arena befindet sich in der geografischen Mitte von Gelsenkirchen auf dem so genannten Berger Feld in Erle, unweit der Grenze zu den Stadtteilen Buer und Beckhausen. Die Arena ist über verschiedene Anfahrtswege zu erreichen. Die Straßenbahnlinie 302 der BOGESTRA bedient das Stadion für Besucher aus Richtung Gelsenkirchen Hauptbahnhof und Bochum. Anreisende mit dem PKW gelangen über zwei Autobahnabfahrten in die Arena, von denen jeweils eine an der A 2 (Ausfahrt 6 – Gelsenkirchen-Buer) und an der A 42 (Ausfahrt 17 – Gelsenkirchen-Schalke) liegt.

Geschichte

Da das alte Parkstadion, welches seinerseits zur Fußballweltmeisterschaft 1974 die Glückauf-Kampfbahn als Heimstätte des FC Schalke 04 ersetzte, immer weniger den Anforderungen eines modernen Fußballstadions entsprach und zudem unter Bergschäden litt, wurden schon Ende der 80er-Jahre Pläne für eine neue multifunktionale Arena ausgearbeitet. Am 29. August 1989 präsentierte Schalke-Präsident Günter Eichberg das Projekt "Arena im Berger Feld", welches den Bau einer 100 Mio. DM teuren, 45.000 Sitzplätze fassenden Multifunktionshalle vorsah. 1990 wurde ein erstes Modell des Stadions präsentiert. Allerdings waren die Kosten zu diesem Zeitpunkt schon auf 250 Mio. DM hochgeschnellt, anvisierter Eröffnungstermin war der Saisonbeginn 1992. 1991 präsentierte dann die Philipp Holzmann AG ihr Konzept für ein Stadion mit einer Gesamtkapazität von 50.000 Plätzen, wovon 10.000 bei Bedarf in 5.000 Sitzplätze umgewandelt werden konnten. Die anvisierten Kosten beliefen sich nunmehr auf knapp 320 Mio. DM. Nachdem zunächst Eichberg seinen Hut aufgrund der Überschuldung des Vereins Schalke 04 nehmen musste, verabschiedeten sich auch die Holzmann AG und letztendlich die Stadt Gelsenkirchen von diesem Projekt.

Erst 1996 eröffnete die neue Schalker Führungsriege unter Rudi Assauer die Planungen erneut. Am 21. November 1998 kam es dann zur symbolischen Pfahlgründung auf dem Gelände südlich des Parkstadions. Die Veltins-Arena ist das erste Stadion in Deutschland, das komplett privatwirtschaftlich finanziert wurde. Die Baukosten in Höhe von 191 Millionen Euro schulterte der Verein in Eigenregie, ohne öffentliche Gelder in Anspruch zu nehmen.

Zur Einweihung des Stadions am 13. und 14. August 2001 wurden die Vereine 1. FC Nürnberg und Borussia Dortmund eingeladen, die zusammen mit den Gastgebern ein Blitzturnier austrugen. Das erste Tor in der neuen Arena schoss Fredi Bobic, der erste Sieg gelang dem Club aus Nürnberg. Ihre Bundesliga-Premiere erlebte die Arena am 18. August 2001 beim 3:3-Unentschieden zwischen Schalke 04 und Bayer 04 Leverkusen. Erster Torschütze in einem Pflichtspiel war dabei der Schalker Tomasz Hajto.

Im Jahre 2005 wurde das Namensrecht für 10 Jahre an die Brauerei C.& A. Veltins verkauft, entgegen allen vorherigen Beteuerungen des damaligen Managers Rudi Assauer, dass ein derartiger Traditionsbruch für Schalke 04 nicht in Frage käme. Die Arena heißt daher bis zum 30. Juni 2015 Veltins-Arena.

Während der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland hieß die Veltins-Arena offiziell „FIFA WM-Stadion Gelsenkirchen“. Insgesamt wurden fünf Partien der Weltmeisterschaft in der Arena ausgetragen, darunter vier Vorrundenpartien und das Viertelfinale zwischen England und Portugal (1:3 n.E.).

Im Jahre 2005 wurde das Namensrecht für 10 Jahre an die Brauerei C.&A. Veltins verkauft, entgegen allen vorherigen Beteuerungen des damaligen Managers Rudi Assauer, dass ein derartiger Traditionsbruch für Schalke 04 nicht in Frage käme. Die Arena heißt daher bis zum 30. Juni 2015 Veltins-Arena.

Während der WM 2006 in Deutschland hieß die Veltins-Arena offiziell „FIFA WM-Stadion Gelsenkirchen“. Insgesamt wurden fünf Partien der Weltmeisterschaft in der Arena ausgetragen, darunter vier Vorrundenpartien und das Viertelfinale zwischen England und Portugal (1:3 n.E.).

Am 13. Januar 2010 riss erstmals eine Glasfaser-Dachmembran ein. Als Ursache wurde der zu diesem Zeitpunkt auf dem Dach liegende Schnee ausgeschlossen und später rutschendes Eis genannt.[2] Eine hohe Schneelast führte nach starken Schneefällen im Dezember 2010 zu einer neuerlichen Beschädigung gleich mehrerer Dachmembrane. Der Verein entschied sich in den Folgemonaten zu einer Sanierung der gesamten Dachfläche, die im November 2013 abgeschlossen wurde und deren Kosten über zwölf Millionen Euro betrugen. Seitdem bestehen die Dachsegmente aus einem Polyestergewebe.[3]

Zur Saison 2013/14 wurde die Kapazität um 300 Plätze erhöht, sodass bei nationalen Fußballspielen 61.973 und bei internationalen Fußballspielen 54.442 Plätze zur Verfügung stehen.[4] Zur Saison 2015/16 wurde die Kapazität erneut um 298 Plätze erhöht, nun auf 62.271 für nationale und 54.740 Plätze für internationale Fußballspiele.

Mit 2.366.568 Besuchern war die Veltins-Arena 2014 das meistbesuchte Stadion Deutschlands.[5]


Besonderheiten

Die Rasenwanne außerhalb des Stadions unterhalb der Südkurve

Das Dach des Stadions befindet sich meistens im geschlossenen Zustand und kann bei Bedarf geöffnet werden. In der Zeit zwischen den Fußballspielen wird der Spielfeldrasen zur Regeneration und zur Vermeidung von Schäden bei anderen Veranstaltungen in einem 3½- bis 4-stündigen Vorgang mittels einer Hydraulik auf Schienen aus dem Stadion herausgeschoben. Zu diesem Zweck wurde die Südtribüne freischwebend wie eine Brücke über dem Durchlass gebaut. Die Kosten dieses Vorgangs betragen ca. 13 000 € für das rein- bzw. rausfahren. Außerdem ist die Arena neben dem Berliner Olympiastadion und der Commerzbank-Arena in Frankfurt eines der wenigen Stadien in Deutschland mit einer Kapelle ausgestattet, in der regelmäßig Taufen und Hochzeiten stattfinden.

Die Nordkurve und der Gästeblock der Veltins-Arena sind wie der gesamte Bau multifunktional. Während der nationalen Spiele gibt es hier Stehplätze für 16.307 Menschen, bei internationalen Spielen können diese zu 8.776 Sitzplätzen (7.829 in der Nordkurve, 947 im Gästeblock) umgerüstet werden.

Die Tribüne ist in mehrere Segmente unterteilt, die baulich getrennt sind. Da es im Bereich des Stadions zu Absenkungen des Erdbodens durch den Bergbau kommt, ist zu erwarten, dass sich die Sitzreihen des einen Segmentes langsam gegenüber den Sitzreihen des benachbarten Segmentes verschieben werden. Auch die Dachkonstruktion ist auf etwaige Absenkungen des Erdbodens ausgelegt.

In der Arena wird an den insgesamt 32 Kiosken ausschließlich bargeldlos bezahlt. Als Zahlungsmittel dient die so genannte Knappenkarte, diese kann an vielen Orten in der Arena gekauft bzw. wieder aufgeladen werden. Eine Besonderheit ist dabei die zentrale Bierversorgung über eine fünf Kilometer lange Pipeline.

Unter dem Dach des Stadions hing zunächst ein 29 Tonnen schwerer Videowürfel mit Anzeigen im 4:3-Format von der Firma Philips. Die vier ca. 34,7 Quadratmeter großen Bildschirme ermöglichten auch den weiter entfernt sitzenden Zuschauern, alle Veranstaltungen mitzuverfolgen. Seit 2003 sind Werbetafeln an der Unterseite des Würfels angebracht. Dieser Würfel war in der Fußball-Bundesliga die erste über dem Spielfeld angebrachte Anzeigeeinheit (inzwischen hat auch die Commerzbank-Arena in Frankfurt eine derartige Konstruktion). Der erste Spieler, dem es gelang, den Videowürfel aus dem Spiel heraus zu treffen, war am 34. Spieltag der Saison 2002/2003 der Torwart des FC Bayern München, Oliver Kahn. Gemäß dem Regelwerk gab es daraufhin erstmals in der Bundesligageschichte einen Schiedsrichterball aufgrund eines Anzeigetafeltreffers.

Zur Saison 2016/17 wurde ein neuer LED-Videowürfel der Firma Hisense unter dem Dach installiert. Er bietet mit 76,32 m² pro Bildschirm mehr als die doppelte Fläche im Vergleich zum alten Modell und ist derzeit der größte seiner Art in Europa.

1000-Freunde-Mauer

Im äußeren Ring um das Stadion, zwischen den Eingängen West 1 und West 2 gelegen, wurde während der Saisoneröffnung 2002 die Tausend-Freunde-Mauer eingeweiht. Auf dieser können sich Anhänger des Vereins mit einer persönlich zu wählenden Inschrift auf über 11.500 Schildern verewigen, indem sie sogenannte Arena-Bausteine erwerben, deren Kaufpreis ein zinsloses Darlehen an den Verein darstellt. Dieser zahlt es in Form von Einkaufsgutscheinen für den Fanshop innerhalb von zehn Jahren zurück. Bis Mitte 2010 hatten sich mehr als 6.700 Vereinsanhänger auf der Tausend-Freunde-Mauer eingetragen. In Anlehnung an den Bergbau werden die Tribüneneingänge der Arena heute offiziell als Mundloch bezeichnet. Die Arena besitzt unter anderem wegen der guten Bewegungsfreiheit für Rollstuhlfahrer das Prädikat „behindertenfreundliche Arena“, dafür wurde vor der Saison 2006/07 die Kapazität in der Arena leicht gesenkt.

Vor der WM 2006 wurde das Stadion einer Prüfung der Stiftung Warentest unterzogen. Dabei schnitt die Arena als eines der schlechtesten WM-Stadien ab. Das lag vor allen Dingen an den drei Meter tiefen Gräben, die rund um das Spielfeld die Zuschauer von den Akteuren trennen. Dabei nahm man an, dass sich die Menschen bei einer Panik in die Mitte des Stadions flüchten und somit der Graben eine zu große Gefahr darstelle. Dies ist allerdings unter Fachleuten umstritten, da man bei einer Massenpanik eher in die Richtung flüchte, aus der man gekommen ist.

Außerhalb der Veranstaltungszeiten besteht die Möglichkeit, die Arena im Rahmen von Führungen zu besichtigen. Hierbei werden zusätzliche Informationen über den Bau und die technische Ausstattung der Arena geliefert.

Durch eine Kooperation mit Huawei ist seit März 2015 kostenloses WLAN in der Veltins-Arena verfügbar.[6]

Sonstige Nutzung

Die Arena bei einem Konzert

Neben den Spielen des Vereins finden auch zahlreiche andere Veranstaltungen in der Veltins-Arena statt.

Unter anderem wurde die Arena für Konzerte von Herbert Grönemeyer, Metallica, Slayer, Megadeth, Anthrax (Band), Pur, Bruce Springsteen, U2, AC/DC, Bon Jovi und Robbie Williams sowie für die Opern Aida, Carmen und Turandot gebucht. Eine für 2005 geplante Produktion der Oper Nabucco wurde letztendlich in der Kölnarena ausgetragen, Konzerte von Paul McCartney, Eminem und 50 Cent nach Vorverkaufsbeginn verlegt bzw. abgesagt.

Fußball

  • Mit Abschiedsspielen wurden in der Arena bisher Ingo Anderbrügge am 28. Juli 2002, Olaf Thon am 18. Januar 2003, Ebbe Sand am 23. Juli 2006, Darío Rodríguez am 25. Januar 2008 und Marcelo Bordon am 9. Juli 2011 geehrt.
  • Nach den Terroranschlägen von Istanbul im November 2003 wurde das Champions-League-Vorrundenspiel Beşiktaş Istanbul - FC Chelsea in die Arena verlegt und dort am 9. Dezember 2003 ausgetragen.
5 Sterne Zertifikat der UEFA vom Mai 2004
  • Das Champions-League-Finale 2004 zwischen dem FC Porto und dem AS Monaco fand in dem damals noch Arena AufSchalke genannten Stadion statt. Bei der Bewerbung um das Finale hatte sich die Gelsenkirchener Spielstätte unter anderem gegen die Imtech Arena – damals noch AOL Arena – in Hamburg durchsetzen können.
  • Der Fußball-Regionalligist Wuppertaler SV trug am 29. Januar 2008 das DFB-Pokal-Achtelfinalspiel gegen den FC Bayern München (2:5) in der ausverkauften Veltins-Arena aus.
  • Am 18. und 19. Juli 2009 fand der T-Home Cup 2009, ein Kurzturnier mit vier Mannschaften, in der Veltins-Arena statt. Teilnehmer waren der FC Schalke 04, der FC Bayern München, der Hamburger SV und der VfB Stuttgart. Am 31. Juli und 1. August 2010 wurde dieses Turnier als LIGA total! CUP 2010 zum zweiten Mal ausgetragen. Teilnehmer waren Schalke 04, Bayern München, der HSV sowie der 1. FC Köln.
  • Am 25. Juli 2009 trat der FC Bayern München gegen eine All-Star-Mannschaft von Oliver Pocher an, die er zuvor mit Werner Lorant und Reiner Calmund gecastet hatte. Neben Amateurfußballern und Prominenten wie Johannes B. Kerner spielten auch ehemalige Fußballer für Pochers Team, z. B. Ebbe Sand, Mario Basler und Thomas Häßler. Das Spiel gewann Bayern München mit 13:0.
  • Am 23. Juli 2011 gewann der FC Schalke 04 durch einen 4:3-Sieg i.E. gegen Borussia Dortmund den DFL-Supercup 2011.

Andere Veranstaltungen

Biathlon in der Arena
Eröffnungsspiel der Eishockey-WM
  • Seit 2002 findet kurz vor Jahresende vor bis zu 52.000 Zuschauern in der Veltins-Arena die World Team Challenge im Biathlon statt.[7] Die für den 30. Dezember 2010 angesetzte neunte Auflage der World Team Challenge musste kurzfristig abgesagt werden, da Schneemassen mehrere Teile der Dachmembran der Veltins-Arena beschädigt hatten. Die Veranstaltung wurde am 27. März 2011 nachgeholt.
  • Nach dem Abriss des Rheinstadions in Düsseldorf trug die American Football-Mannschaft Rhein Fire in den Jahren 2003 und 2004 ihre Heimspiele in der Arena aus. Zusätzlich wurde am 12. Juni 2004 der World Bowl zwischen Berlin Thunder und Frankfurt Galaxy (30:24) in der Veltins-Arena ausgespielt.[8]
  • Am 12. September 2004 fand in der Arena das Eröffnungsspiel der Handball-Bundesliga zwischen dem TBV Lemgo und dem THW Kiel statt, bei dem mit 30.925 Besuchern ein neuer Zuschauer-Weltrekord im Vereinshandball aufgestellt wurde. Aufgrund der kleineren Spielfläche eines Handballfeldes im Vergleich zu einem Fußballplatz wurde der Innenraum der Arena „halbiert“ und unter dem Videowürfel eine Tribüne für 4.000 Zuschauer aufgebaut.[9]
  • Am 16. Juli 2005 und am 15. Juli 2006 fanden dort die ersten beiden Auflagen der deutschen Sensation White statt. Die Sensation White Germany 2007 am 31. Dezember 2007 fand nicht in der Veltins-Arena, sondern in der LTU arena in Düsseldorf statt.
  • Stefan Raab veranstaltete am 25. Juni 2005 erstmals die TV total Stock Car Crash Challenge, ein Stockcar-Rennen, in der Veltins-Arena. Seitdem findet die Veranstaltung, mit Ausnahme der in 2008, jährlich dort statt.
  • Am 13. Oktober 2007 wurde in der Veltins-Arena der Grand Prix von Deutschland im Speedway ausgetragen. Der für den 11. Oktober 2008 geplante Grand Prix von Deutschland musste aufgrund der defekten künstlichen Bahn abgesagt werden. Stattdessen wurde das Rennen eine Woche später im polnischen Bydgoszcz ausgetragen.
  • Am 20. Juni 2009 fand der Schwergewichtskampf im Boxen zwischen Wladimir Klitschko und Ruslan Tschagajew vor 60.000 Zuschauern statt. Vitali Klitschko verteidigte am 29. Mai 2010 seinen Titel als Schwergewichts-Weltmeister nach Version der WBC vor 40.000 Zuschauern gegen den Polen Albert Sosnowski ebenfalls auf Schalke.[10]
  • Am 7. Mai 2010 fand das Eröffnungsspiel der Eishockey-WM zwischen Gastgeber Deutschland und den Vereinigten Staaten (2:1 n.V.) in der Arena statt. Hierzu wurde die Arena zu einem Eishockeystadion umgebaut und auf eine Kapazität von 77.803 Plätzen erweitert. Dies bedeutete für sieben Monate einen neuen Zuschauerweltrekord im Eishockeysport.
  • Am 5. Juni 2010 fand im Rahmen des Projekts RUHR.2010 – Kulturhauptstadt Europas das Abschlusskonzert des SING! – Day Of Song in der Veltins-Arena statt. Auf Spielfeld und Rängen befanden sich etwa 50.000 Sänger, die unter der Leitung von Dirigent Steven Sloane die Aktion musikalisch zum Abschluss brachten. Mitwirkende Gäste waren unter anderem der US-amerikanische Vokalkünstler Bobby McFerrin, die deutsche A-Cappella-Gruppe Wise Guys und der belgische Mädchenchor Scala & Kolacny Brothers.

Trivia

„So ein Stadion hat die Welt noch nicht gesehen.“

Sepp Blatter, FIFA-Präsident

„Macht sie alle, schießt sie aus der Halle“

Fangesang während der Spiele des FC Schalke 04, was zu dem Spitznamen Donnerhalle der Arena führte

Einzelnachweise

  1. Arena-Kapazität erhöht; Schalke04.de, abgerufen am 17. Juli 2013
  2. Loch im Arenadach; abgerufen 2. September 2014
  3. Dachrenovierung abgeschlossen abgerufen 2. September 2014
  4. Kapazität der VELTINS-Arena vergrößert abgerufen 15. Dezember 2014
  5. Stadion-Ranking: Führungswechsel im Jahr 2014. stadionwelt.de, 25. februar 2015
  6. S04 bietet mit neuer App Stadion-WLAN an. schalke04.de, 20. März 2015
  7. Biathlon Auf Schalke Abgerufen: 6. Februar 2013
  8. World Bowl History Abgerufen: 6. Februar 2013
  9. Handball AufSchalke Kiel-Lemgo 2004 auf FAZ (online). Abgerufen: 6. Februar 2013
  10. Klitschko bleibt Weltmeister

Weblinks

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