August Mietz

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August Mietz (* 20. Januar 1898 in Maidan; † unbekannt) war ein deutscher Politiker (NSDAP).

Nach dem Schulbesuch absolvierte August Mietz eine kaufmännische Lehre. Später nahm er am Ersten Weltkrieg teil. Von 1920 bis 1933 war er als Kaufmann, unter anderem als Revisor bei der Zeche Graf Bismarck in Gelsenkirchen tätig. Zu dieser Zeit lebte er in der Ehmsenstraße 11[1] . Ab 1934 war er Direktor und Mitglied im Vorstand der Gelsenkirchener Glückauf-Brauerei.

Politisch betätigte er sich ab November 1934 als Gauschatzmeister der NSDAP, wurde Ratsherr in Münster (Westfalen) und Provinzialrat der Provinz Westfalen. Am 23. August 1943 trat Mietz im Nachrückverfahren für den ausgeschiedenen Abgeordneten Fritz Schmidt als Abgeordneter in den nationalsozialistischen Reichstag ein, in dem er bis zum Ende der NS-Herrschaft im Frühjahr 1945 den Wahlkreis 17 (Westfalen Nord) vertrat.

Literatur

  • Joachim Lilla (Bearbeiter): Statisten in Uniform. Die Mitglieder des Reichstags 1933-1945. Düsseldorf 2004, ISBN 3-7700-5254-4.
  • Erich Stockhorst: 5000 Köpfe – Wer war was im Dritten Reich. Kiel 2000, ISBN 3-88741-116-1.
  • E. Kienast (Hrsg.): Der Großdeutsche Reichstag 1938, IV. Wahlperiode. R. v. Decker´s Verlag, G. Schenck, Ausgabe Juni 1943, Berlin

Einzelnachweise

  1. Adressbuch Gelsenkirchen 1927