Bahnhof Heßler

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Lage des Bahnhofs Heßler 1924

Der Bahnhof Heßler ist ein ehemaliger Bahnhof in Gelsenkirchen-Heßler.

Durch das Abteufen der Zeche Wilhelmine Victoria im Jahre 1856 sollte eine Bahnverbindung durch den Ortsteil Heßler gebaut werden. Der Grubenvorstand der Zeche plante zusammen mit der Köln-Mindener Eisenbahn-Gesellschaft eine Verbindung von Heßler durch den Schalker Süden nach Gelsenkirchen.

Bundesautobahn 42 in Höhe des ehemaligen Bahnhof Heßler und Bahngleise zum Gelsenkirchen Hauptbahnhof

Zum Jahreswechsel 1862/1863 war die Strecke fertiggestellt, und die Bergwerksgesellschaft übertrug die Bahnstrecke der Köln-Mindener Eisenbahn-Gesellschaft.

Nachdem 1872 im nördlichen Teil von Heßler der Schacht II der Zeche Wilhelmine Victoria abgeteuft wurde, hat man die Bahnstrecke im Juli 1876 bis zu dem neuen Schacht verlängert.

Das Bahnhofgebäude wurde ab 1889 gebaut und im Jahr 1903 erweitert.

Wann Heßler seinen Personenbahnhof bekommen hat, ist nicht genau bekannt. In Akten wird das Jahr 1893 erwähnt. Auch ein Abzweig zum Bahnhof Schalke-Süd wurde zu dieser Zeit errichtet. Nachdem in das Bahnhofsgebäude ein Stellwerk eingebaut wurde, konnten die Züge nach Schalke Süd, Schalke Nord und nach Essen-Katernberg fahren.

Durch den Bau der Bundesautobahn 42, dem Emscherschnellweg wurden die Gleise zurückgebaut.

Die Bahnstrecke nach Schalke-Nord wurde am 30. November 1969 außer Betrieb genommen und zurückgebaut. Zur gleichen Zeit wurde auch das Bahnhofgebäude niedergelegt.

Der Abzweig nach Schalke-Süd wurde umgebaut und weiter in Betrieb gehalten. Durch die Spedition Helf in Essen-Katernberg ist die Strecke von Gelsenkirchen Hauptbahnhof bis nach Katernberg Nord bis heute noch erhalten.

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