Bahnhof Horst-Süd

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Lage des Bahnhofs Horst-Süd 1924

Der Bahnhof Horst-Süd ist ein ehemaliger Bahnhof in Gelsenkirchen-Horst.

ehemaliges Empfangsgebäude und Bahndamm Bahnhof Horst-Süd

Nachdem der Horster Amtmann Franz Heinrich Adolf Kranefeld sich in den Jahren 1895 bis 1898 erfolglos um einen Personenbahnhof in der Gemeinde Horst bemühte, wurde der Bau eines Personenbahnhofes 1907 genehmigt.

Mit Hilfe der Zeche Nordstern und des Freiherrn von Fürstenberg wurde der Bahnhof an der Emschertalbahn am 1. Mai 1907 eröffnet.

Immer wieder traten in der Gegend Probleme durch Bergsenkungen auf. In ca. 50 Jahren sackte die Strecke um mehr als 10 Meter ab. Bis 1950 wurden die Strecke und der Bahnhof für rund 3 Mio. DM saniert, wobei das Stationsgebäude an den Gleisen abgerissen wurde. Der Bahnsteig selber war danach nur über eine Treppe mit 49 Stufen zu erreichen.

Durch das schlechte Zugangebot der Deutschen Bahn sanken die Fahrgastzahlen und man entschloss sich 1971 die Station zu schließen.

Heute erinnert nur noch die Brücke, die an der Straße Zum Bauverein zum Gelände der Buga (heute Nordsternpark) führte, an den ehemaligen Bahnhof.

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