Berliner Brücke

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Straße in Gelsenkirchen

Berliner Brücke

Hausnummern (ungerade): 1 - Ende
Hausnummern (gerade): 2 - Ende
Stadtteil: Schalke
Postleitzahl: 45881
Bevölkerung
(Stand 31.12.2020 • Quelle: Stadt Gelsenkirchen )
Einwohner dieser Straße: 0
davon weiblich: 0
Lagekarte
 
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Die Berliner Brücke ist eine Stahlhochstraße im Verlauf der Kurt-Schumacher-Straße im Stadtteil Schalke. Die Grundsteinlegung erfolgte am 27. Juni 1963 und sie wurde in den Jahren 1963/1964 gebaut, damit die wichtige Nord-Süd-Straßenverbindung die Eisenbahn von der Zeche Consolidation zur Emschertalbahn kreuzungsfrei überqueren konnte.

Geschichte

Nach 1½-jähriger Bauzeit wurde die Stahlhochstraße zunächst am 8. Oktober 1964 für den Verkehr vom Oberbürgermeister Hubert Scharley (ohne die Anwesenheit von Willy Brandt) freigegeben. Der Ort der Freigabe war jedoch nicht an der Brücke, sondern an dem ehemaligen Kaiserplatz. Die Umbenennung der Stahlhochstraße in „Berliner Brücke“ geht auf einen Beschluß des Haupt- und Finanzausschusses der Stadt Gelsenkirchen vom 5. Mai 1965 zurück. Die Umsetzung durch den Regierenden Bürgermeister von Berlin, Willy Brandt, wurde am 23. Mai 1965 vollzogen.

„Brandt bedankte sich bei der Einweihung: Das ist ein Geschenk an Berlin, das in Gelsenkirchen bleibt.

früherer Bahnübergang

Die Kaiser- und König-Wilhelm-Straße (heute Kurt-Schumacher-Straße) war seinerzeit (wie auch heute) eine der meist befahrenen Straßen Gelsenkirchens. Auf ihr verkehrte mit der Linie 302 auch die Straßenbahnverbindung zwischen Gelsenkirchen und Buer. Es kam an dem schienengleichen Bahnübergang der Zechenbahn regelmäßig zu erheblichen Wartezeiten. Um dies zu vermeiden, entschloss man sich, die Bahnstrecke mittels einer Stahlhochbrücke zu überqueren. Heute existiert die Bahnverbindung nicht mehr. Von den Schienen sind nur noch Reste vorhanden.

Gedenktafel Berliner Brücke

Edelstahlplatten

Die an der Brücke angebrachten Gedenktafeln wurde von dem Kunstschmied Heinz Schäpers entworfen. Am 17. März 2015 wurde eine der Edelstahlplatten von Metalldieben entwendet.

Im Juli 2015 wurden zwei dem Original täuschend ähnliche Metallplatten an der Brücke montiert. Sie ersetzen die Originalplatten, die am 17. März 2015 von Metalldieben abmontiert worden waren. Die Diebe waren damals beim Abtransport durch einen aufmerksamen Zeugen gestört worden und ließen eines der Originalschilder auf der Flucht zurück. Diese neuen Schilder wurden besonders gegen Diebstahl gesichert und sind mit einfachen Mitteln nicht zu demontieren.

Das verbliebene historische Original lagert seitdem im Institut für Stadtgeschichte. Die Metallschilder haben für die Stadt Gelsenkirchen vor allem einen historischen Wert.

Weblinks

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