Bildungszentrum

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Das Bildungszentrum aus der Luft

Das Bildungszentrum an der Ebertstraße 19 beherbergt heute die Stadtbibliothek Gelsenkirchen und die Volkshochschule Gelsenkirchen. Es bietet darüber hinaus die Möglichkeit, Ausstellungen zu präsentieren. Bauherr war die Stadt Gelsenkirchen, der Architekt war Harald Deilmann, Münster. Die Bauausführung erfolgte durch die Firma Stecker & Roggel.

Der Grundstein wurde im Jahre 1968 gelegt, am 21. Januar 1972 wurde das Gebäude eröffnet. Die Festansprache hielt NRW-Kultusminister Hans-Jürgen Girgensohn. Die organisatorisch zum Schulamt gehörende Stadtbildstelle wurde im Rahmen des Umzugs in die Stadtbücherei integriert. Bis zur Gründung des Institut für Stadtgeschichte (ISG) gehörte auch das Stadtarchiv organisatorisch zur Stadtbücherei und war zusammen mit dem Buch- und Zeitschriftenmagazin in der obersten Etage untergebracht. Zeitweilig war auch das städtische Kulturamt im Bildungszentrum untergebracht.

Aufgrund seiner Architektur wurde das Gebäude im Volksmund auch "Bildungsbunker" genannt. Manche Mitarbeiter bezeichneten die Betondecken im Gebäude mit ihren rechteckigen Formen auch als "Kindersärge". Es gab verschiedene bauliche Veränderungen. So wurden 1980 die Räume der Kinder- und Jugendbücherei im Erdgeschoss vergrößert und der Zugang über den Innenhof neu geschaffen. Im Bereich der Stadtbibliothek befinden sich ein Personen- und ein Lastenaufzug.

Am 22. Januar 1997 wurde mit einem Festakt das 25-jährige Bestehen des Bildungszentrums gefeiert.

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