Bismarckstraße

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Dieser Artikel betrifft die heutige Bismarckstraße. Früher trugen auch andere Straßen diesen Namen: siehe Bismarckstraße (Begriffsklärung)
Straße in Gelsenkirchen

Bismarckstraße

ehemaliger Name: (von der Florastraße bis zur Kirchstraße): Luisenstraße --- teilweise von 1895 bis 1903 Bahnhofstraße
Hausnummern (ungerade): 1 - 53
Hausnummern (gerade): -
Stadtteil: Altstadt
Postleitzahl: 45879
Hausnummern (ungerade): 55 - 171
Stadtteil: Schalke
Postleitzahl: 45881
Hausnummern (gerade): 2 - 182
Stadtteil: Bulmke-Hüllen
Postleitzahl: 45888
Hausnummern (ungerade): 173 - Ende
Hausnummern (gerade): 184 - Ende
Stadtteil: Bismarck
Postleitzahl: 45889
Bevölkerung
(Stand 31.12.2020 • Quelle: Stadt Gelsenkirchen )
Einwohner dieser Straße: 3093
davon weiblich: 1521
Lagekarte
 
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Die Bismarckstraße ist eine Straße in Gelsenkirchen. Die Bismarckstraße beginnt im Stadtteil Altstadt mit der Hausnummer 1. Es ist eine der längsten und bevölkerungsreichsten Straßen Gelsenkirchens.

Sie ist nördlich der Einmündung der Hohenzollernstraße Teil der Bundesstraße 227. Die Bismarckstraße verläuft in Nord-Süd-Richtung und verbindet die Stadtteile Erle/ Resser Mark mit der Altstadt. Die Bismarckstraße ist eine Hauptverkehrsstraße, die neben ihrer Verkehrsfunktion auch in verstärktem Maße weitere Funktionen zu erfüllen hat, wie etwa die Wohn- und die Geschäftsfunktion.

Namensdeutung

Die Straße wurde am 1. April 1903 nach dem Reichskanzler Otto von Bismarck Wikipedia-Link benannt.

Geschichte

Vor 1895 war sie die Chaussee von Gelsenkirchen nach Buer und hieß Bahnhofstraße. Die Bebauung begann zwischen der Emschertalbahn und dem Bahnhof Bismarck und ist die Haupteinkaufsstraße des Ortsteils. Vor dem Bau der Zeche Consolidation, die an der Straße lag, gab es dort die Bauernhöfe Stäfflingshof, Große Albenhausen, Kleine Albenhausen und Hagemann. 1872 wurde die erste katholische Schule der Gemeinde Braubauer­schaft (Bismarck) errichtet, die aber um 1893 bereits wieder abgerissen wurde.

Bismarckstraße

Häuser

Bismarckstraße 39-43

Nach der Jahrhundertwende wurden in der Bismarckstraße drei bürgerliche Mietshäuser in kurzer zeitlicher Folge errichtet. 1902 beantragte Friedrich Sander (Architekt, Baugeschäft und Ringofenziegelei) als Bauherr und Architekt eine Baugenehmigung für das Haus Nr. 39. Das 1903 fertiggestellte Mietshaus ist ein dreigeschossiger, traufenständiger Ziegel-Putz-Bau von drei Achsen unter Mansarddach in neurenaissancehaften Formen mit gotisierenden Dekorelementen. Das Erdgeschoß ist über einem Sockelgesims gequadert verputzt und mit dreibahnigen Segmentbogenfenstern versehen, deren mittlere Querhölzer etwas erhöht sind.

Den Entwurf des Hauses Nr. 41 lieferte der Architekt Fidel Kindle für Julius Hennenberg Mitte 1904. Der historisierend aufgefaßte und zum Teil mit Jugendstildekor versehene Bau wurde 1905 vollendet. Für den Bauherren Heinrich Groß-Albenhausen entwarf Kindle gleichzeitig das Nachbarhaus im Jugendstil, dessen Giebel eine Bauinschrift mit der Datierung 1905 trägt. Beide Häuser sind viergeschossige, traufenständige Putzbauten von je drei Achsen unter Pfannendächern mit vorgeblendeten Zwerchgiebeln, Gauben und Mittelerkern, die sich über die drei Obergeschosse erstrecken. Besondere Aufmerksamkeit vermag der Zwerchgiebel des Hauses Nr. 43 in geschweiften Jugendstilformen zu erregen (dort ist die Bezeichnung 1905 und eine Eule als Dekor angebracht).

Haus Bismarckstraße 300

Bismarckstraße 49-51/ Hauptstraße 80

Auf dem Eckgrundstück der ursprünglich sechsstrahligen Kreuzung entwarf Theodor Waßer 1926/1927 für den Bauunternehmer Fritz Friese ein fünfgeschossiges, teilweise verputztes, teilweise ziegelverkleidete Haus, wobei das sternförmige Dachgesims des Kopfbaus auch auf die Platzbezeichnung „Am Stern“ anspielt.

Bismarckstraße 300

Das Haus wurde 2019 niedergelegt.

Denkmale

Neben den Häusern Nr. 39, 41, 43, 49 und 51 stehen noch die Häuser Bismarckstraße 177, 192, 194, sowie die Fördertürme der Zeche Consolidation auf der Denkmalliste der Stadt Gelsenkirchen.

Weblinks

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