Der geheimnisvolle Filmclub Buio Omega

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Der geheimnisvolle Filmclub Buio Omega führt seine Mitglieder an jedem dritten Samstag im Monat in das Kino Schauburg zurück in die goldene Zeit des Exploitationfilms.

Aus der langjährigen Begeisterung für den Exploitationfilm, vor allem dem der tabubrechenden siebziger Jahre, gründete das mysteriöse vierköpfige Clubkomitee im November 1998 den geheimnisvollen Filmclub Buio Omega. Seit Februar 1999 präsentiert der Club monatlich unter einem bestimmten Motto Filmliebhabern oder interessierten Neueinsteigern zwei Perlen des eurozentrierten Exploitationfilms. "Eurozentriert" kennzeichnet den vom Komitee gesetzten Schwerpunkt im europäischen Bereich, wobei durchaus auch Genreklassiker aus anderen Regionen, wie z. B. Amerika oder Asien, den Weg aus verstaubten Archiven zurück auf die große Leinwand finden. Die Filmvorstellungen werden jeweils durch ein turbulentes Rahmenprogramm ergänzt. Besonders stolz ist das Clubkomitee den Filmgelehrten Christian Keßler als permanenten Gast präsentieren zu dürfen. Der illustre Autor und Schauspieler gilt seit Jahrzehnten als der Experte des eurozentrierten Exploitationfilms und glänzt auch bei seinen aufregenden Vorträgen im geheimnisvollen Filmclub Buio Omega durch sein enzyklopädisches Fachwissen. Keßler hat bisher die Filmbücher Obsession The Films of Jess Franco (Co-Autor; Berlin: Selbstverlag Frank Trebbin 1993) und Das wilde Auge: ein Streifzug durch den italienischen Horrorfilm (Meitingen: Corian Verlag 1997) veröffentlicht und schreibt regelmäßig für das Filmfachmagazin Splatting Image.

Der geheimnisvolle Filmclub Buio Omega versteht sich als rein private, nicht kommerzielle Interessengemeinschaft, in derer das Clubkomitee ausschließlich geschlossene Veranstaltungen für die Clubmitglieder organisiert. Die Mitgliedschaft können nur Personen ab 18 Jahren nach Absolvierung einer Aufnahmeprüfung erwerben. Die zu leistenden Clubbeiträge dienen allein der Finanzierung der Clubaktivitäten. Das Clubkomitee selbst arbeitet ehrenamtlich. Ziel des Clubs ist es, mit Hilfe der Beiträge Schauspieler(innen)- und Regielegenden des Exploitationfilms einzuladen und diese mit einer entsprechenden Veranstaltung mit zwei Filmen aus deren Gesamtwerk zu würdigen. Der Club versteht sich als Fan-Projekt, deren Betreiber und Mitglieder die geladenen Gäste und wunderbaren Filme entsprechend zu würdigen wissen.

Veranstaltungsort der monatlichen Clubtreffen ist das Schauburg-Kino in Buer an der Horster Straße.

Quelle

Weblinks

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