Café Nase

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Das Haus Café Nase befindet sich in der Bahnhofstraße 46 in der Altstadt.

Café Nase um 1920

Geschichte

Der Ursprungsbau des Hauses dürfe um 1875 erfolgte sein, denn 1880 geschah eine Aufstockung und der Neubau des Hintergebäudes in Fachwerkbauweise für Conditor H. Droste nach einem Entwurf von Architekt Theodor Drüll. 1885 wurde eine neue Backstube im Hintergebäude durch Conditor J. Lauter errichtet.

1914 wird durch J. Lauter mit einem völligen Neubau in Form eines viergeschossigen Wohn- und Geschäftshauses begonnen. Der Entwurf stammte von dem Architekten Theodor Waßer. Im Erdgeschoß und im 1. Obergeschoß befanden sich Laden- und Geschäftsräume; die beiden folgenden Geschosse enthielten Wohnungen mit Räumen im Hinterhaus das 1925 errichtet wurde.

Die funktionale Zweiteilung ist in der Fassade ablesbar: Das hohe 1. OG. zeigt zwischen ornamentierten Wandfeldern drei große hohe Fenster; die beiden nun vierachsigen Geschosse darüber wurden durch Kolossalpilaster verbunden.

1928 erfolgten Umbauten durch die Architekten Adolf Ott und Heinrich Timmermann (später Stadtbaurat in Bochum). Nach Kriegszerstörungen, insbesondere des rückwärtigen Bauteils, erfolgte 1946/47 der Wiederaufbau des dreigeschossigen Wohn- und Geschäftshauses durch den Architekten Walter Nase für Konditormeister Ernst Nase. 1957 wurden Sicherungsarbeiten im Zusammenhang mit Neubau des benachbarten Geschäftshauses für die „Kaufhalle“ notwendig. Weitere Umbauten wurden 1968 durch Architekt Helmut Steinkopf, Hagen, im Zusammenhang mit Einrichtung eines Ladens für die Fa. „Er und Sie“ geleitet.

Nach Aufgabe des Cafés wurde die Schaufensterfassade mehrfach verändert.

Weblinks

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Quelle

Dr. Lutz Heidemann