Devensstraße

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Straße in Gelsenkirchen

Devensstraße

ehemaliger Name: zum Teil Schumacherstraße
Hausnummern (ungerade): 1 - Ende
Hausnummern (gerade): 2 - Ende
Stadtteil: Horst
Postleitzahl: 45899
Bevölkerung
(Stand 31.12.2020 • Quelle: Stadt Gelsenkirchen )
Einwohner dieser Straße: 669
davon weiblich: 342
Lagekarte
 
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Die Devensstraße ist eine Straße in Gelsenkirchen. Die Devensstraße beginnt im Stadtteil Horst mit der Hausnummer 1 bzw. 2.

Namensdeutung

Die Straße wurde nach Friedrich Carl Devens, der Landrat von Recklinghausen war, benannt.

Häuser

Devensstraße 15

Gesamtschule Horst. 1985 gegründet, hervorgegangen aus zwei älteren Schulen, dazu Ergänzungsbauten. Schulgebäude Vestische Straße 15, 1910 als katholische Hippolytusschule errichtet. Der einfach U-förmige Backsteinbau mußte schon 1913 erweitert werden (Hier wirkte bis 1932 als Rektor der Heimatforscher Heinrich Alldieck).

Der ältere Teil war die 1926/28 errichtete katholische Rektoratsschule (Architekt Röck, Essen). Zweigeschossiger dunkelvioletter Klinkerbau mit hohem Dachgeschoß für die Aula. Einziger Schmuck sind ein Balkon im Obergeschoß und die Keramik-Umrahmung (Art-Deco-Reliefs) des ehemaligen Haupteinganges. Später wurde der Baukörper nach Norden und Süden erweitert. Die alte Turnhalle von 1929 (Entwurf Hochbauamt) wurde für die Gesamtschule als Mensa umgebaut.

Devensstraße 40-52

Siedlung aus drei- viergeschossigen Wohnblocks, Fassaden verklinkert, weit überstehende Flachdächer. Städtebaulicher Akzent am Marktplatz ist das durch eine Plattenverkleidung veränderte siebengeschossige Gebäude Devensstraße 52. Erbaut 1954 / 55 durch den Gemeinnützigen Bauverein Horst. Entwurf Architekt Horst Busch (in Zusammenarbeit mit K. Buchmann und E. Feistle).

Devensstraße 102

Gründerzeitliche Schule. Einfacher Backsteinbau, Treppenhäuser hervorgehoben. 1892 als evangelische Lutherschule errichtet (1951 in Hebbelschule umbenannt) 1913 erweitert, weitere An- und Umbauten.

Devensstraße 112

Gründerzeitliches Wohnhaus. Erbaut 1901 für den Gemeindevorsteher Karl Kleinefeld durch den Bauunternehmer Josef Weber.

Quelle

Faltblatt Ortsteilgeschichte Horst-Süd, zusammengestellt von Dr. Lutz Heidemann, Stadt Gelsenkirchen 1991

Weblinks

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