Dietlinde Gipser

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Dietlinde Gipser (* 5. Februar 1941 in Gelsenkirchen) ist eine deutsche Soziologin.

Leben

Gipser studierte Soziologie, Psychologie, Politologie, Sozialpädagogik und Vergleichende Erziehungswissenschaften in Freiburg und Hamburg, wurde 1975 mit einer Arbeit über Mädchenkriminalität promoviert und lehrte seit 1976 an der Universität Hannover, erst als Akademische Rätin, seit 1984 als Professorin für Sonderpädagogische Soziologie. Von 1999 bis 2004 war sie Gleichstellungsbeauftragte des Fachbereich Erziehungswissenschaften der Universität. Inzwischen ist sie im Ruhestand.

Gipser ist zudem Psychodrama-Therapeutin, arbeitet seit 1979 mit den Methoden des Theater der Unterdrückten nach Augusto Boal basierend auf Paulo Freire und hat zu diesen Themen publiziert.

Frau Prof. Dr. Gipser ist im Ruhestand. Sie führt ihr Doktorandenkolloquium am Institut für Sonderpädagogik aber weiter fort.[1]

Publikationen (Auswahl)

  • Mädchenkriminalität: soziale Bedingungen abweichenden Verhaltens , München: Juventa-Verlag, 1975, ISBN 3-925962-02-6
  • Katzen im Regen. Das Drama mit dem Psychodram, Hamburg: Edition Zebra, 1989 (mit Sabine Kunze), ISBN 3-925962-02-6
  • Aber bitte mit Sahne! Von der Last zur Lust am Essen. Theorie- und Praxisbuch zum Umgang mit Essstörungen, Hamburg: Edition Zebra, 1996 (mit Kathrin Beyer), ISBN 3-928859-03-X
  • Bühne frei für Forschungstheater. Theatrale Inszenierungen als wissenschaftlicher Erkenntnisprozess, Oldenburg: Paulo Freire Verlag, 2007 (mit Margret Bülow-Schramm und Doris Krohn (Hrsg.)), ISBN 386585317X
  • Der Fürsorge entkommen, der Forschung nicht. Das Lieselotte Pongratz-Projekt: "Lebensbewährung nach öffentlicher Erziehung". Hamburger Kinder nach Krieg und Heim. Blicke auf 55 Jahre Forschung, Hamburg: Edition Zebra, 2011 (mit Heiner Zillmer), ISBN 978-3-928859-07-3

Weblinks

Einzelnachweise